
Geplant sind Gedenkstunden in Landesparlamenten sowie Gottesdienste, Namenslesungen und Kranzniederlegungen. Anlass ist der internationale Holocaust-Gedenktag am heutigen 27. Januar. Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz jährt sich an diesem Datum zum 81. Mal. Die zentrale Veranstaltung im Bundestag für die Opfer des Nationalsozialismus ist für morgen geplant. Gastrednerin ist die 1938 in Gdingen bei Danzig geborene US-Amerikanerin Tova Friedman. Sie überlebte das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.
Kulturstaatsminister Weimer stellte klar, dass die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen eine permanente Aufgabe bleibe. Gerade in einer Zeit, in der antisemitische Ressentiments wieder offen zutage träten, dürfe Erinnerung weder verblassen noch zu einem bloßen Ritual erstarren, sagte Weimer anlässlich des Holocaust-Gedenktags. Erinnerung sei mehr als der Blick in die Vergangenheit. Sie sei der Herzschlag der demokratischen Identität.
Diese Nachricht wurde am 27.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



