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Vierschanzentournee"Ein guter Start ist extrem wichtig"

Die deutschen Top-Springer hätten aktuell zu Beginn der Vierschanzentournee noch nicht die Verfassung der vergangenen Saison, sagte Sportdirektor Horst Hüttel im Dlf. Vielleicht brauche der ein oder andere Athlet aber auch die Spannung des Wettbewerbs, um Höchstleistungen abzurufen.

Horst Hüttel im Gespräch mit Matthias Friebe | 29.12.2018

Ein Skispringer fliegt im November 2017 in der Arena in Oberstdorf bei einem Trainingssprung vom Schanzentisch.
Training an der Schanze in Oberstdorf. (picture alliance / dpa / Karl-Josef Hildenbrand)
Es sei ein sehr positives Ergebnis, dass sich zwölf deutsche Skispringer für das erste Springen der Vierschanzentournee in Oberstdorf qualifizert hatten, auch wenn das Top-Ergebnis gefehlt habe, sagte der der Sportliche Leiter Skispringen des Deutschen Skiverbandes, Horst Hüttel, im Dlf.
Die deutschen Top-Springer, wie Olympiasieger Andreas Wellinger und Richard Freitag hätten bisher noch nicht an die Form der letzten Saison anknüpfen können, es sei aber viel zu früh, um ein Fazit zu ziehen. Es seien noch nicht einmal 30 Prozent der Saison absolviert. Vielleicht brauche auch der ein oder andere Athlet die Spannung des Wettbewerbs, um seine Höchstleistungen abzurufen, mutmaßte Hüttel.
"Das erste Springen ist extrem wichtig"
Ein guter Start in das erste Springen in Oberstdorf sei extrem wichtig, ansonsten würde man mit Blick auf den Gewinn der Gesamtwertung ins Hintertreffen geraten.
Es müsse aus deutscher Sicht immer der Anspruch sein, die Vierschanzentournee mitzugestalten. Für ihn sei aktuell der Japaner Ryoyu Kobayashi der Top-Favorit auf den Gewinn der Vierschanzentournee. Kobayashi springe momentan wie aus "einem Guss".