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Vive la JeunesseDem Terror zum Trotz

Frankreich ist getroffen, nach den schwersten Terroranschlägen in seiner Geschichte mit 130 Toten und hunderten Verletzten, mitten in Paris. Die meisten Toten waren nicht einmal 30 Jahre alt. Die Attentäter im Auftrag der Terrormiliz IS waren kaum älter. Welche Antworten kann es auf den Terror und die Angst vor weiteren Anschlägen geben?

Von Suzanne Krause | 05.12.2015

Zwei Polizisten stehen vor Notre-Dame in Paris.
Seit den Attentaten herrscht großer Andrang bei der Armee in Paris. (deutschlandradio.de / Burkhard Birke )
Der französische Präsident François Hollande sprach von einer "Aggression gegen unser Land, unsere Werte, unsere Jugend und unseren Lebensstil!" Seit dem 13. November sieht sich Frankreich in einem Krieg, es herrscht der Ausnahmezustand, Soldaten patrouillieren durch die Straßen von Paris.
"Jetzt erst recht!" sagen die einen. Sie kehren ins Pariser Nachtleben zurück und verabreden sich demonstrativ in Bistros und Cafés. Andere wollen nicht zulassen, dass sich die französische Gesellschaft spaltet und organisieren den Dialog zwischen den Religionen. Und dann gibt es diejenigen, die Frankreichs Werte militärisch verteidigen wollen.Seit den Attentaten herrscht großer Andrang bei der Armee.
"Gesichter Europas" unternimmt eine erste Bestandsaufnahme, wie sich Frankreichs Jugend ihren Alltag zurückerobert.