
Eigentlich sollte das temporäre Schwimmbecken vor der Berliner Volksbühne für einige Stunden exklusiv für einen Verein der Schwarzen Community reserviert sein. Nach Angaben der Volksbühne und des Vereins "Each One Teach One" findet das für den Nachmittag geplante Event vor dem Theater nun jedoch nicht statt.
Der Grund sind Sicherheitsbedenken. Laut Volksbühne hat es nach der öffentlichen Debatte rechte und rassistische Drohungen und Gewaltandrohungen gegeben. Die Veranstalter können nach eigenen Angaben keine sichere An- und Abreise und den Schutz der Kinder und Jugendlichen garantieren.
Auch Politiker äußerten sich. AfD-Chefin Alice Weidel sprach von "Apartheid", bezog sich also auf das frühere politische System in Südafrika.
Ursprünglich sollte die Veranstaltung ein Ferienangebot für Schwarze Kinder und Jugendliche sein – als sogenannte positive Maßnahme gegen bestehende Benachteiligungen. Volksbühne und "Each One Teach One" betonen aber, dass sie weiter zusammenarbeiten wollen.
Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
