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StartseiteMarkt und MedienVom heiklen Verhältnis zwischen Politik und Medien27.10.2012

Vom heiklen Verhältnis zwischen Politik und Medien

Einflussnahme auf die Medienberichterstattung

Bernd Gäbler, Medienwissenschaftler und ehemaliger Leiter des Grimme Instituts, spricht über mögliche Einflussnahme von Parteien auf die Berichterstattung der Medien.

Bernd Gäbler im Gespräch mit Bettina Schmieding

Der Journalist Bernd Gäbler (picture alliance / dpa)
Der Journalist Bernd Gäbler (picture alliance / dpa)
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Dass ein Telefonanruf bei einem Journalisten unliebsame Folgen haben kann, hat Ex-Bundespräsident Christian Wulff nach seinem Kontakt mit der Mailbox des "Bild"-Chefredakteurs am eigenen Leib erfahren. Auch Hans Michael Strepp wird sich wünschen, er hätte nie beim "ZDF" angerufen. Seine Karriere als CSU-Sprecher endete am Donnerstag mit einem Rücktritt.

Wollte er das "ZDF" am vergangenen Wochenende tatsächlich telefonisch dazu bewegen, auf einen Bericht über den Parteitag der bayerischen SPD zu verzichten? Zum Hörer hat auch die Pressesprecherin des CSU-Ministers Markus Söder gegriffen, das schreibt heute die "Süddeutsche Zeitung". Ein Bericht des "Bayerischen Rundfunks" über ihren Chef im vergangenen Jahr war nicht so ausgefallen, wie sie sich das gewünscht hätte. Und wurde dann wohl auch nicht wiederholt.
Bernd Gäbler, Medienwissenschaftler und ehemaliger Leiter des Grimme Instituts im Gespräch bei Markt und Medien.

Das gesamte Interview können Sie in unserem Audio-on-Demand-Bereich bis einschließlich 27.04.2013 nachhören.

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