Thüringen
Wagenknecht weist Höckes Idee zurück, mit Stimmen der AfD Ministerpräsidentin zu werden

BSW-Gründerin Wagenknecht hat die Idee des Thüringer AfD-Landeschefs Höcke zurückgewiesen, sie könne mit den Stimmen seiner Partei Regierungschefin des Freistaats werden.

    Sahra Wagenknecht während einer Pressekonferenz
    Sahra Wagenknecht (picture alliance / Ipon / Stefan Boness)
    Das Amt des Ministerpräsidenten sei kein Wanderpokal, den Herr Höcke nach Belieben vergeben könne, sagte Wagenknecht der Deutschen Presse-Agentur. Zudem wisse er, dass die thüringischen BSW-Landtagsabgeordneten mehrheitlich in Opposition zum Bundesvorstand stünden und sie nicht wählen würden. Insofern sei Höckes Angebot weder ehrlich noch seriös. 
    Höcke hatte Wagenknecht die Unterstützung der AfD bei einer möglichen Kandidatur als Ministerpräsidentin in Thüringen angeboten. Wagenknecht habe zurecht Kritik an der Brandmauerpolitik geäußert und könne ein neues Kapitel in der Parteiengeschichte der Bundesrepublik aufschlagen.
    Die AfD Thüringen wird vom Verfassungsschutz als "gesichert rechtsextremistisch" eingestuft und beobachtet.
    Diese Nachricht wurde am 13.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.