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Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: CDU nicht mehr im Landtag - AfD siegt vor SPD

Am Sonntag wurde in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Die AfD wurde stärkste Kraft, gefolgt von der SPD. Die CDU ist laut Wahlleitung erstmals an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. In unserem Newsblog halten wir Sie auf dem Laufenden.

    Daniel Peters steht bei der Wahlparty der CDU und spricht zu den Parteimitgliedernn.
    CDU-Spitzenkandidat Daniel Peters (dpa / Daniel Bockwoldt)

    +++ Die CDU verpasst den Einzug in den Landtag.

    Sie kommt demnach auf 4,9 Prozent der Stimmen. Für die Partei ist dies das schlechteste Landtagswahlergebnis ihrer Geschichte.

    +++ Die AfD hat nach Angaben der Landeswahlleitung mit 38,2 Prozent der Stimmen die Wahl gewonnen. Auf Platz zwei folgt die SPD mit 35,5 Prozent.

    Zudem ziehen die Linke (6,5 Prozent) und die Grünen (5,7 Prozent) in den Landtag ein, die CDU (4,9 Prozent) sowie das BSW (4,8 Prozent) scheitern knapp.

    +++ Tierschutzpartei vor FDP - liberaler Landeschef will nicht mehr für Parteiämter kandidieren.

    Bei der Landtagswahl schnitt die Tierschutzpartei mit 1,1 leicht besser ab als die FDP. Die kommt nach derzeitigem Stand nur noch auf ein Prozent der Wählerstimmen. Der Landeschef der FDP, Domke, will persönliche Konsequenzen ziehen. Er kündigte an, nicht erneut für ein Parteiamt kandidieren zu wollen.

    +++ Die Spitzenkandidatin der Grünen, Müller, sieht das Wahlergebnis ihrer Partei als Erfolg.

    Sie räumte zugleich ein: "Das Gesamtergebnis kann uns aber alle nicht zufriedenstellen." Die Polarisierung habe die AfD stärker gemacht, was man auch in anderen Bundesländern gesehen habe. 
    Alle Beiträge unseres Newsblogs zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern finden Sie hier.
    Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.