Nordrhein-Westfalen
Waldbrand bei Hürtgenwald: Ministerpräsident Wüst sieht Grund zur Hoffnung

Angesichts des Waldbrandes im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen hat sich Ministerpräsident Wüst zuversichtlich gezeigt, dass das Feuer unter Kontrolle gebracht werden kann. Bei einem Besuch der Gemeinde Hürtgenwald lobte der CDU-Politiker die Solidarität und den Einsatz hunderter Sicherheitskräfte und Helfer im Kampf gegen die Flammen.

    NRW-Ministerpraesident Hendrik Wuest spricht in zahlreiche Pressemikrofone. Er trägt ein hellblaues Hemd.
    Der nordrhein-westfälische Ministepräsident Wüst hat das Waldbrandgebiet in Hürtgenwald besucht. (picture alliance / Flashpic / Jens Krick)
    Landwirtschaftsministerin Gorißen appellierte an die Bevölkerung, die Wälder wegen der derzeitigen Trockenheit nicht zu betreten. Nahezu alle Waldbrände entstünden durch menschliches Fehlverhalten, sagte die CDU-Politikerin im Deutschlandfunk.
    Bei der Bekämpfung des Waldbrandes im Kreis Düren hatte die Feuerwehr zuletzt Erfolge verzeichnet. Ein Sprecher sagte, die Flammen hätten sich nicht weiter ausgebreitet. Der besonders bedrohte Ortsteil Gey bleibe aber vorerst evakuiert.
    Ein Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze breitet sich nach Angaben der Behörden schnell aus. Demzufolge haben die Flammen bereits rund 1.600 Hektar Vegetation zerstört. Die Stadt Monschau in der Nordeifel teilte mit, Bewohner mehrerer Siedlungen sollten sich auf mögliche Evakuierungen vorbereiten.
    Diese Nachricht wurde am 15.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.