Dienstag, 17. Mai 2022

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Waldumbau 4.0
Wie macht man den Wald fit für den Klimawandel?

Die warme und trockene Witterung des Sommers 2018 und vor allem der fehlende Niederschlag haben gezeigt: der Klimawandel ist für die heimischen Wälder kein Zukunftsszenario, er wirkt sich längst auf Kiefer, Fichte und Buche aus. Doch wie muss unser Wald der Zukunft aussehen?

Moderation: Uli Blumenthal | 02.12.2018

Ein durch das Orkantief "Emma" im März 2008 geschädigtes Waldstück im thüringischen Kreis Sonneberg
Welche Baumarten kommen mit dem Stress klar, von welchen müssen wir uns vielleicht verabschieden? (picture alliance / dpa / Stefan Thomas)
Der Wald steht trocken und leidet. Die warme und trockene Witterung des Sommers 2018 und vor allem der fehlende Niederschlag haben gezeigt: der Klimawandel ist für die heimischen Wälder kein Zukunftsszenario, er wirkt sich längst auf Kiefer, Fichte und Buche aus.
Wie stark der Hitzesommer den Bäumen und Wäldern zugesetzt hat, wird man allerdings erst in den nächsten Jahren absehen können. Wie muss unser Wald in der Zukunft aussehen – in einer viel wärmeren Zukunft, mit längeren Dürren, stärkerer Sommerhitze und Phasen großer Wasserknappheit? Welche Baumarten kommen mit dem Stress klar, von welchen müssen wir uns vielleicht verabschieden? Kurzum: Wie macht man den Wald fit für die Folgen des Klimawandels?
Studiogast: Prof. Dr. Ralf Kätzel, Leiter Fachbereich Waldentwicklung und Monitoring, Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde
Prof. Dr. Ralf Kätzel, Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde
Prof. Dr. Ralf Kätzel, Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (Deutschlandradio / Uli Blumenthal)
Beitrag: "Folgen des Hitzesommers: Bäume auf Diät", von Anja Krieger