Berlins Regierender Bürgermeister
Wegner nach CSD-Vorfall: Angriff auf freie und weltoffene Gesellschaft - Merz: abscheuliche Tat

Nach dem Vorfall am Rande des Christopher Street Day in Berlin hat der Regierende Bürgermeister Wegner von einem "Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft" gesprochen.

    Polizeisprecher Florian Nath und Kai Wegner (CDU), Regierender Bürgermeister, sprechen nach dem Abbruch des Christopher Street Day in Berlin mit Journalisten.
    Wegner soricht nach Vorfall am Rande des Christopher Street Day. (dpa / Fabian Sommer)
    Nach einem friedlichen und bunten CSD sei die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert worden, sagte der CDU-Politiker.

    Kanzler Merz spricht von "abscheulicher Tat"

    Bundeskanzler Merz sprach von einer "abscheulichen Tat". Er stehe mit Bundesinnenminister Dobrindt "in engstem Kontakt" und werde von den Sicherheitsbehörden "fortlaufend unterrichtet", zitiert die Nachrichtenagentur AFP einen Regierungssprecher.
    Der Berliner Stadtentwicklungssenator Gaebler erklärte, man könne im Moment noch nichts dazu sagen, ob es Hinweise für einen politischen oder kriminellen Hintergrund gebe. Es sei aber auch besser, nicht zu spekulieren, betonte der SPD-Politiker.
    Nach Polizeiangaben ist mindestens eine Person ums Leben gekommen, als einFahrzeugmehrere Menschen angefahren hat. Es gebe im Großen Tiergarten zudem etwa 15 Verletzte, einige von ihnen schwer, sagte ein Sprecher.
    Diese Nachricht wurde am 26.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.