
Die größeren Anstrengungen sowie die niedrigen Temperaturen nehmen den Tieren den Angaben zufolge Energiereserven. Eichhörnchen etwa kämen derzeit oft nicht mehr an ihre im Herbst angelegten Nuss-Vorräte. Viele ihrer Nahrungsdepots lägen unter einer harten Schneedecke oder im gefrorenen Erdreich. Auch Singvögel fänden in gefrorenen Böden kaum noch Insekten oder Samen.
Die Stiftung rät: Wer einen Garten oder Balkon habe, könne Vögeln und Eichhörnchen mit geeignetem Futter und eisfreien Wasserstellen helfen. Geeignet für Eichhörnchen sind vor allem Wal- und Haselnüsse in der Schale. Mandeln hingegen können aufgrund der enthaltenen Blausäure gefährlich für die Tiere werden.
Wichtig sei aber vor allem, Wildtiere nicht unnötig zu stören, hieß es von der Stiftung. Spaziergänger sollten in Parks und Wäldern auf den Wegen bleiben, Hunde anleinen und Rückzugsräume der Tiere respektieren. Wintersportler sollten nur ausgewiesene Routen nutzen und Wildruhezonen meiden.
Diese Nachricht wurde am 11.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
