
Der Präsident des Außenhandelsverbandes, Jandura, sagte in Berlin, dies sei ein echter Meilenstein. Das Abkommen werde auf beiden Seiten des Ozeans zu mehr Wachstum führen. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer sprach von neuen Absatzperspektiven. Außerdem würden Lieferketten für die Energieversorgung und der Zugang zu Rohstoffen gesichert. Der BDI betonte, die EU sende ein starkes Signal für den Freihandel.
Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen hatten die EU-Staaten das Abkommen am Mittag mehrheitlich gebilligt. Zu den Mercosur-Staaten gehören Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Auch Bolivien soll an dem Abkommen beteiligt werden. Kritiker in Europa befürchten unter anderem Nachteile für die Landwirtschaft durch preiswerte Importe aus Südamerika.
Diese Nachricht wurde am 09.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
