Wirtschaft und Gesellschaft 

Corona und der Immobilienmarkt Ende eines rasanten Wachstums

Sonnenuntergang im Bankenviertel von Frankfurt, in der Mitte die Commerzbank, vorne die Paulskirche. (imago)

Die Immobilienpreise sind in den letzten Jahren rasant gestiegen. Mit der Coronakrise drohen jetzt Mietausfälle und Verzögerungen auf den Baustellen. Ökonomen sehen daher eine Wende auf dem Immobilienmarkt. Wie sich die Verhältnisse neu sortieren, kommt auf die weitere Entwicklung an.

Beitrag hören

Equal Pay DayWichtige, aber schlecht bezahlte Berufe

Eine Kassiererin nimmt am in einem Supermarkt das Geld einer Kundin entgegen.  (dpa)

Kassiererin und Pflegerin zählen während der Coronakrise zu den systemerhaltenden Berufen, dennoch werden sie schlecht bezahlt. Ideen zum heutigen Equal Pay Day, wie sich diese Berufe aufwerten ließen, auch über die akute Krise hinaus.

Beitrag hören

Enorme GeschäftseinbußenLufthansa bittet um Staatshilfe

Ein Lufthansa-Flugzeug am Boden (picture alliance / Sven Hoppe)

Ob privat oder geschäftlich, immer weniger Menschen besteigen derzeit ein Flugzeug, aus Angst, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Die Lufthansa leidet stark und will jetzt um staatliche Hilfen bitten. Doch nicht nur die Fluggesellschaft spürt die Angst, die gesamte Flugbranche ist betroffen.

Beitrag hören

EZB und CoronakriseHilfspaket für Banken und Unternehmen

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) Christine Lagarde spricht auf einer Pressekonferenz in der EZB-Zentrale in Frankfurt (dpa / XinHua)

Um die Auswirkungen der Coronakrise auf die Wirtschaft möglichst gering zu halten, hat die Europäische Zentralbank umfangreiche Hilfen angekündigt. Sie sollen Banken und Unternehmen die nötige finanzielle Liquidität in schwierigen Zeiten sichern.

Beitrag hören

EU-PläneIndustrie soll digital und grün werden

Der Container-Terminal des Rotterdamer Hafens (imago images / Hollandse Hoogte)

Nachhaltig, digital, wettbewerbsfähig - Brüssel will die Industrie in der EU mit einer neuen Strategie moderner machen. In der neuen EU-Kommission gibt es dabei einige Streitpunkte. Ein Beispiel: Deutschland und Frankreich wollen die Fusionskontrolle lockern und die Subventionsregeln überarbeiten.

Beitrag hören

Unternehmen in der CoronakriseInsolvenzexperte: Firmen unbürokratisch helfen

Eine mäßig besuchte Halle im Flughafen Hamburg. (dpa/picture alliance/Bodo Marks/dpa)

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus beunruhigt nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Wirtschaft. Der Insolvenzrechtler Lucas Flöther forderte im Dlf, dass nicht jedes Unternehmen in Zahlungsnöten sofort Insolvenz anmelden muss.

Beitrag hören

Übernahme von Bankhaus LampePrivatbanken auf der roten Liste?

Der Name des Bankhauses Lampe steht am Mittwoch (25.04.2012) am Eingang der Zentrale. Das Bankhaus Lampe erläutert am 25.04.2012 in Düsseldorf seine Bilanzzahlen. Foto: Daniel Naupold dpa/lnw | Verwendung weltweit (dpa)

Die Frankfurter Privatbank Hauck & Aufhäuser übernimmt das Bankhaus Lampe vom Familienkonzern Oetker. Damit setzt sich ein Trend fort. Die alten Privatbanken-Namen verschwinden allmählich.

Beitrag hören

Urlaub mit dem RadADFC: Fahrradtourismus als Konjunkturprogramm

Ein Paar fährt bei Sonnenuntergang auf dem Fahrrad. (Everton Vila/Unsplash)

Urlaub mit dem Fahrrad ist Trend, sagt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club. Fast 5,5 Millionen Menschen haben 2019 Radreisen mit mehreren Übernachtungen unternommen. Weil sie pro Tag bis zu 100 Euro ausgeben, helfe das nicht nur Hotels oder Pensionen, sondern auch Hofläden entlang der Strecke.

Beitrag hören

Keine tote HoseSchleswig-Holstein lebt zunehmend vom Wintertourismus

Touristen gehen über die Seebrücke am Strand in Sankt Peter-Ording. (dpa/Hauke-Christian Dittrich)

In der kalten Jahreszeit geschlossen: Diese Zeiten sind in den Ferienorten Schleswig-Holsteins vorbei. Der Wintertourismus wird immer wichtiger. Inzwischen trägt der gesamte Tourismus 5,9 Prozent zum Bruttosozialprodukt des Bundeslandes bei. Doch der Aufschwung gefällt nicht allen.

Beitrag hören

Streit um KlimaschutzGreta Thunberg fordert von EU sofortiges Handeln

Swedish climate activist Greta Thunberg speaks during a meeting at the European Parliament in Brussels on March 4, 2020, on the day the European Union unveils a landmark law to achieve "climate neutrality" by 2050. - The Swedish eco-warrior, who is in the Belgian capital for a March 6 protest, attended a meeting of European Commissioners, the top EU officials who will greenlight the draft law, and will appear before a European Parliament committee. (Photo by Kenzo TRIBOUILLARD / AFP) (Kenzo TRIBOUILLARD / AFP)

Die Klimaschutz-Strategie der EU-Kommission sorgt für Streit in Brüssel. Manchen Ländern wie Polen und Ungarn gehen die Ambitionen für weniger CO2-Ausstoß zu weit, andere Staaten fordern mehr Tempo. Die Aktivistin Greta Thunberg las den europäischen Politikern die Leviten.

Beitrag hören

Das Virus und die WirtschaftOECD warnt vor einer Verlangsamung des Wachstums

March 2, 2020, New York, NY, USA: Traders work at the closing bell as the Dow closes at a one-day record point gain on hopes that central banks will address the Coronavirus outbreak on March 2, 2020. New York USA PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAb148 20200302zapb148023 Copyright: xBryanxSmithx (imago/Zuma Press/Bryan Smith)

Unternehmen geschlossen, Messen abgesagt: Die Coronakrise hat erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Um dem entgegenzuwirken, hat die US-amerikanische Notenbank Fed ihre Leitzinsen gesenkt. Auch die Finanzminister der G7-Staaten zeigten ihre Bereitschaft, mehr Geld bereitzustellen.

Beitrag hören

Coachings für ArbeitnehmerViele Hürden bei Job-Rückkehr nach der Elternzeit

Eine Frau sitzt neben einem ein Baby im Hochstul am Tisch vor einem Laptop (imago images / Westend61)

Wer nach der Elternzeit zurück in den Job will, braucht eine gute Vorbereitung. Und: Der Arbeitgeber muss zwar einen Job garantieren, nicht aber unbedingt die selbe Stelle. Gleichwertig muss der Posten sein. Doch was gleichwertig heißt, darüber streiten Arbeitgeber und Arbeitnehmer oft.

Beitrag hören

DieselstreitVW und Verbraucherverbände einigen sich

Fahrzeuge des Volkswagen Konzerns stehen im Hafen von Emden zur Verschiffung bereit. (picture-alliance / dpa / Jörg Sarbach)

Nach langen Verhandlungen und zwischenzeitlich heftigem Streit haben VW und der Bundesverband der Verbraucherzentralen nun ein gemeinsam entworfenes Entschädigungspaket vorgestellt - für viele geprellte VW-Dieselkunden sind das gute Neuigkeiten. Aber mancher Kunde geht auch leer aus.

Beitrag hören

Digitale PflegehilfenEin Roboter für den Senioren-Haushalt

Das FZI erforscht die Interaktion des Menschen mit Robotern im Smart Home (FZI Forschungszentrum Informatik)

In der Pflege werden händeringend Fachkräfte gesucht. Um eine angemessene Betreuung auch in Zukunft sicherzustellen, werden immer mehr digitale Assistenzsysteme erprobt. Damit sollen Senioren auch möglichst lange aktiv im eigenen Haushalt bleiben.

Beitrag hören

KrankenversicherungGesetzliche Kassen machen Milliardendefizit

03.11.2019, Bayern, Kempten: Illustration - Zwei Versichertenkarten der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) liegen auf einem Tisch. Die Grünen haben Pläne von Bundesgesundheitsminister Spahn (CDU) für eine erweiterte Nutzung von Behandlungsdaten für Forschungszwecke kritisiert. Dabei geht es um Neuregelungen in einem Gesetz zur Digitalisierung des Gesundheitswesens, das der Bundestag an diesem Donnerstag verabschieden soll. Sie zielen darauf, Sozialdaten der Krankenkassen auf breiterer Front und schneller für Forschungszwecke zu nutzen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa | Verwendung weltweit (dpa)

Erstmals seit 2015 haben die gesetzlichen Krankenkassen einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr mehr Geld ausgegeben als eingenommen. Dabei hatte die Kassen 2018 noch einen Überschuss von fast zwei Milliarden Euro eingefahren.

Beitrag hören

Höhere UmweltprämieSchub in Richtung Elektromobilität

Ein blaues Elektroauto lädt an einer Ladesäule. (Eyeem / Andrius Aleksandravičius)

Um den Kauf von E-Autos ankurbeln, hat die Bundesregierung die Umweltprämie noch weiter angehoben - bis zu 6.000 Euro gibt es dazu. Doch es braucht mehr als das, sagen Kritiker. Neben dem Ausbau der Infrastruktur, etwa von Ladesäulen, sind auch die Autobauer gefragt.

Beitrag hören

AMS übernimmt OsramDamit die Lichter weiter leuchten

Zwei Ampeln zeigen vor der Zentrale der Firma Osram grünes Licht. (picture alliance)

Die Osram-Spitze hat sich bei der Hauptversammlung des Konzerns Kritik an der Übernahme durch AMS anhören müssen. Die im Vergleich deutlich kleinere und jüngere Firma ist im Bereich Mobilfunk besonders erfolgreich. Osram verspricht sich Vorteile davon.

Beitrag hören

Ein Jahr Teilhabechancengesetz Arbeitgeber sind noch zurückhaltend

Auf einer Scheibe klebt das rote Logo des Jobcenter, im Hintergrund in der Unschärfe betritt ein Mann das Gebäude. (Getty Images / Miguel Villagran)

Seit einem Jahr ist das Teilhabechancengesetz in Kraft, bei dem der Bund für Langzeitarbeitslose Teile der Lohnkosten zahlt. 44.000 Menschen haben so Arbeit gefunden. Viele bekommen aber nur befristete Verträge. Die Vorbehalte gegenüber der Arbeitslosen seien noch recht groß, kritisiert unter anderem der DGB.

Beitrag hören

VW-DieselskandalWoran der Vergleich mit Volkswagen gescheitert ist

VW-Logo steht auf dem Verwaltungshochhaus vom Volkswagen Werk (picture alliance/Sina Schuldt/dpa)

Die Verhandlungen über einen Vergleich für betrogene VW-Dieselkunden sind geplatzt. Das teilte Volkswagen heute mit und zeigte bei der Schuldfrage mit dem Finger auf den Bundesverband der Verbraucherzentralen. Der allerdings ließ diesen Vorwurf nicht auf sich sitzen.

Beitrag hören

Umstrittene Kandidatin SheltonWie Trump die FED beeinflussen will

Judy Shelton wird zu ihrer Nominierung im Senat befragt. (Consolidated News Photos)

Judy Shelton ist für das Führungsgremium der US-amerikanischen Notenbank FED nominiert. Sie würde dort wohl für niedrigere Zinsen werben – ganz im Sinne Donald Trumps. Doch obwohl der für die Ernennung zuständige Senat eine republikanische Mehrheit hat, sind Trump-Kandidaten bisher oft gescheitert.

Beitrag hören

EU-ParlamentBrexit-Kampf mit harten Bandagen

Barnier steht vor einem Eingang und hält die Hände wie beim Beten zusammen.  (AP / Olivier Matthys)

In einem Resolutionsentwurf zum Brexit hat das EU-Parlament die Bedingungen für ein Abkommen mit den Briten aufgelistet. Die britische Regierung hat diese bereits als absolut inakzeptabel bezeichnet. Doch EU-Chefunterhändler Michel Barnier wird an den Forderungen der Abgeordneten nicht vorbeikommen.

Beitrag hören

Banker gegen FischerLondoner City kämpft um Aufmerksamkeit

Blick auf den Finanzbezirk der City of London sowie Wohn- und Geschäftshäuser an der Themse (picture alliance / Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB)

Fischerei gegen Banken: Die Londoner City fürchtet, dass Premierminister Boris Johnson die Interessen der Finanzindustrie zurückstellen könnte – für eine wirtschaftlich viel kleinere Branche, die Fischerei. Deswegen wirbt sie offensiv für ihre Interessen.

Beitrag hören

Päckchen und PaketeDeutsche Post DHL nimmt Preiserhöhungen zurück

Blick auf das Schild mit dem Firmenschild vor dem Tower. (dpa)

Die Deutsche Post macht einen Rückzieher: Nachdem die Bundesnetzagentur ein Verfahren eingeleitet hatte – wegen höherer Paketpreise – reagiert das Unternehmen. Die Preise werden zum 1. Mai wieder gesenkt. Doch für die Zukunft sind weitere Erhöhungen nicht ausgeschlossen.

Beitrag hören

Wirtschaftliche Folgen des CoronavirusÖlpreise deutlich gesunken

Das Logo der OPEC (Organization of the Petroleum Exporting Countries) (AFP / ALEXANDER KLEIN)

Seitdem sich das Coronavirus in China ausbreitet, sind die Ölpreise deutlich gesunken, teils auf den tiefsten Stand seit gut einem Jahr. Grund ist die Angst vor den Folgen der Epidemie auf das chinesische Wirtschaftswachstum und die dadurch sinkende Nachfrage nach Öl. Die OPEC zeigt sich besorgt.

Beitrag hören

LebensmittelpreiseDas Verhältnis der Bauern zu den Handelsriesen

Eier in einem Karton (picture alliance / dpa - Armin Weigel)

Seit Wochen tragen die deutschen Landwirte ihren Ärger auf die Straßen. Eine faire Bezahlung für ihre Arbeit ist eine ihrer zentralen Forderungen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei den Handelsketten zu. Aber wie mächtig oder ohnmächtig fühlt sich eigentlich ein Bauer gegenüber Rewe, Aldi und Co.?

Beitrag hören

Bundesverdienstkreuz für DraghiUmstrittener Preisträger

Bundespräsident Steinmeier hält eine Urkunde in der Hand. Ex-EZB-Präsident Draghi zeigt seinen Verdienstorden der Bundesrepublik.  (AFP / Tobias Schwarz)

Im Vorfeld der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den ehemaligen EZB-Chef Mario Draghi hatte es Kritik gegeben. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier forderte während der Zeremonie dazu auf, die Missverständnisse zwischen der EZB und der deutschen Öffentlichkeit zu überwinden.

Beitrag hören

Hilfen für die BauernEine Milliarde für die Transformation der Landwirtschaft

Ein Bauer bringt mit einem Traktor Gülle auf ein Feld. (picture alliance / Bildagentur-online / McPhoto)

Die verschärfte Düngeverordnung und das anstehende Insektenschutzprogramm sind nur einige Punkte, die Bauern belasten. Mit zusätzliche Hilfen von einer Milliarde Euro für die kommenden vier Jahre will die Regierung konventionell wirtschaftenden Landwirten nun helfen, umweltgerechter zu wirtschaften.

Beitrag hören

5G-AusbauEU will Huawei nicht ausschließen

An der Wand eine blaue Grafik mit Hochhäusern, darüber stehen mit weißer Schrift Huawei und 5G sowie chinesische Schriftzeichen. Vor der Wand links ein Mann, der im Laufen telefoniert, von rechts kommt ein Uniformierter. (imago/VCG)

Für die USA ist der chinesische Telekomausrüster Huawei ein rotes Tuch. Großbritannien erlaubt die Beteiligung Huaweis am Aufbau des 5G-Netzes, wenn auch eingeschränkt, die Bundesregierung hat sich noch nicht entschieden. Die EU empfiehlt nun, Huawei nicht von vornherein auszuschließen.

Beitrag hören

Öffentlicher PersonennahverkehrVerkehrsunternehmen lehnen 365-Euro-Ticket ab

Zwei Stadtbahnen stehen an der Haltestelle Vahrenwalder Platz in Hannover.  (dpa / picture alliance / Sina Schuldt)

Steigende Preise, Verspätungen und überfüllte Wagen: Der öffentliche Personennahverkehr kommt an seine Grenzen. Der Verband deutscher Verkehrsunternehmen fordert deswegen mehr Investitionen für den Ausbau des ÖPNV, einem 365-Euro-Jahresticket erteilt er aber eine klare Absage.

Beitrag hören

Vorstoß der EU-KommissionAus für Ein- und Zwei-Cent-Münzen?

Ein- und Zwei-Centmünzen in einer Hand. (dpa-Bildfunk / Rolf Vennenbernd)

Ist es der Anfang vom Ende des Bargelds oder nur eine längst überfällige Vereinfachung für Handel und Verbraucher? Die EU-Kommission will über einen Umweg die Kleinstmünzen von einem und zwei Cent überflüssig machen. Der Plan ist noch nicht offiziell, doch schon regt sich Widerstand.

Beitrag hören

Siemensstadt & Co.Was DAX-Konzerne auf dem Wohnungsmarkt machen

08.01.2020, Berlin: Cedrik Neike (l-r), Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Helmut Kleebank (SPD), Bezirksbürgermeister von Spandau, Stefan Behnisch, Architekt, Michael Müller (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister und Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen), Wirtschaftssenatorin, sehen sich den Entwurf für Siemensstadt 2.0 an. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa | Verwendung weltweit (dpa / Britta Pedersen)

Im Osten Spandaus entstand vor mehr als hundert Jahren die Siemensstadt. Ein Beispiel für Aktivitäten großer Konzerne auf dem Wohnungsmarkt. Jetzt will Siemens dort wieder aktiv werden und den Stadtteil beleben. Aber auch andere DAX-Konzerne interessieren sich für den Immobilienmarkt.

Beitrag hören

Gabriel geht zur Deutschen Bank"Schaden des Ansehens der Politik insgesamt"

Das Foto von Februar 2018 zeigt die Türme der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. (picture alliance / Michael Probst)

Wieder wechselt ein Politiker in die Wirtschaft. Damit gehe immer ein Stück weit ein Glaubwürdigkeitsverlust einher, kritisierte Timo Lange von Lobbycontrol im Dlf. Sigmar Gabriel werde zwar im Aufsichtsrat eine Kontrollfunktion ausüben. Er sei aber dem Großaktionär Katar verpflichtet.

Beitrag hören

Europäische ZentralbankPräsidentin Lagarde lässt Strategie überprüfen

Der Turm der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main (Getty Images/Thomas Lohnes)

EZB-Präsidentin Christine Lagarde möchte jeden Stein umdrehen: Erstmals seit 2003 stellt die Notenbank ihre Strategie auf den Prüfstand. Im Zentrum steht die Inflationsrate, die bislang bei etwa zwei Prozent liegen soll - doch dieses Ziel wird seit Jahren verfehlt.

Beitrag hören

OnlinehandelNeuer Höchststand bei Rücksendungen

Pakete in einem Lkw (picture alliance/Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB)

Zu groß, zu klein, doch nicht so schön - etwa 500 Millionen online bestellte Artikel haben die Deutschen im vergangenen Jahr zurückgeschickt. Denn für online bestellte Waren gilt: Verträge können – anders als im stationären Handel – innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden.

Beitrag hören

Frauen in VorständenNachholbedarf vor allem in Banken

Christian Klein, Bill McDermott und Jennifer Morgan stehen bei der Hauptversammlung des Softwarekonzerns SAP auf der Bühne. (picture alliance / dpa / Uwe Anspach )

Der Frauenanteil in den Vorständen großer deutscher Unternehmen ist im vergangenen Jahr etwas stärker gestiegen als 2018. Das geht aus dem Managerinnen-Barometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung hervor. Dennoch bleibt er gering, vor allem in den Banken.

Beitrag hören

Niederlage bei MilliardenauftragSorge um Werft-Jobs im Norden

Das deutsche U-Boot U-34 liegt 12.02.2015 zu Inspektionsarbeiten auf der Werft von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) in Kiel. (picture alliance / dpa / Carsten Rehder)

Nach dem Zuschlag für neues Kampfschiff an ein niederländisch geführtes Konsortium verlangt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) ein Bekenntnis der Bundesregierung zum deutschen Marineschiffbau. Es geht um Tausende Jobs, etwa bei den Kieler Werften.

Beitrag hören

Oxfam-StudieÖkonomin: Sorgearbeit ist eine gesellschaftliche Aufgabe

Vater mit erwachsener Tochter im Park (imago images / emil umdorf)

Kinder großziehen, die Pflege von Angehörigen, einen Haushalt versorgen: Weil die sogenannte Care-Arbeit zum Großteil unbezahlt geleistet werde, fehle es an gesellschaftlicher Anerkennung, sagte die Ökonomin Adelheid Biesecker im Dlf. Sowohl der Staat als auch Unternehmen seien in der Pflicht.

Beitrag hören

BauernprotesteKonfliktreicher Start der Grünen Woche

Mit Traktoren demonstrieren Landwirte in Berlin am Rande "Grünen Woche". (dpa / Kay Nietfeld )

Viele Landwirte waren heute mit ihren Traktoren nicht auf dem Acker, sondern auf den Straßen von Städten unterwegs. Bundesweit demonstrierten sie gegen eine zunehmend düstere Zukunft ihrer Branche. Auch in Berlin rollten die Traktoren, denn dort trifft sich gerade die Agrarszene.

Beitrag hören

Folge des KohlekompromissesRWE kündigt Stellenabbau an

Ein Schaufelradbagger arbeitet im Braunkohle-Tagebau Hambach. (dpa/Federico Gambarini)

Auf den Kraftwerksbetreiber RWE kommen durch die Einigung auf den Kohleausstieg nach Angaben des Konzerns hohe Belastungen zu. Das hat Folgen für die Beschäftigten. Innerhalb der nächsten zehn Jahre sollen 6.000 Stellen wegfallen.

Beitrag hören

BDI-JahresauftaktIndustrie teilt gegen Regierung aus

16.01.2020, Berlin: Dieter Kempf, BDI-Präsident, bei der Jahresauftakt-Pressekonferenz des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) in der Bundespressekonferenz. Der BDI führt das BIP-Plus von 0,5 Prozent zu achtzig Prozent auf die höhere Zahl an Arbeitstagen zurück. Foto: Jörg Carstensen/dpa | Verwendung weltweit (dpa)

Die deutsche Industrie steckt in der Rezession: Die Produktion sinkt, Arbeitsplätze gehen verloren. Und der Frust steigt. Jetzt nimmt der Industrieverband BDI die Politik in die Pflicht: Die soll endlich mehr investieren und die Unternehmen entlasten.

Beitrag hören

ElektromobilitätBundeskabinett beschließt neue Rohstoffstrategie

Im Kongo klettert ein Mann in eine enge Mine um Kobalt abzubauen (AP Photo / Schalk van Zuydam)

Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Rohstoffen etwa für die Elektromobilität hat die Bundesregierung eine neue Strategie beschlossen. Der schwierige Balanceakt: Die Versorgung mit Rohstoffen sichern und gleichzeitig Menschenrechte und Umweltschutz hoch halten.

Beitrag hören

Initiative für Europäische LohnuntergrenzenKommission findet deutschen Mindestlohn zu niedrig

Blick von oben auf drei Bauarbeiter mit Schutzhelmen, die auf einer Baustelle zusammenstehen (Imago)

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will europäische Regeln für existenzsichernde Mindestlöhne. Heute hat die Kommission das Vorhaben auf den Weg gebracht. Arbeitgeber laufen dagegen Sturm, aber auch einige Mitgliedsländer halten nichts von der Idee.

Beitrag hören

USA und ChinaVorwurf der Währungsmanipulation vom Tisch

Chinesische Banknoten (dpa / picture-alliance / Imaginechina)

China reagiert mit Genugtuung auf die Entscheidung der USA, die Volksrepublik nicht mehr als "Währungsmanipulator" zu bezeichnen. Damit folge die US-Regierung der internationalen Meinung, heißt es aus Peking. Ein Vorwurf der USA steht aber weiter im Raum.

Beitrag hören

Royaler TeilausstiegDie Krone und die Kohle

Die britische Königin Elisabeth II, Prinz Harry, Herzogin Meghan bei einer Flugschau im Juli 2018. (picture-alliance / Matt Dunham)

Der Teil-Rückzug des Herzogs und der Herzogin von Sussex von ihren royalen Pflichten wirft ein Licht auf die königlichen Finanzen. Unter anderem geht es Meghan und Harry darum, nicht länger von Steuergeldern abhängig zu sein. Doch die Entflechtung von öffentlichen Mitteln ist komplex.

Beitrag hören

Nächste Sparrunde beim AutobauerOpel bereitet weiteren Stellenabbau vor

Das Opel-Logo prangt auf dem Werksgelände des Autobauers Opel in Rüsselsheim auf einem Turm (dpa/Arne Dedert)

Vorruhestandsregelungen, Altersteilzeit, Abfindungen - mit diesen Instrumenten will Opel die Zahl der Beschäftigen weiter abbauen. Neben den mit der Gewerkschaftsseite ausgehandelten 2.100 Stellenstreichungen bis Ende 2021 kann der Autobauer später noch mehr Stellen wegfallen lassen.

Beitrag hören

E-Mobilität und BeschäftigungsabbauWeniger, aber auch neue Jobs durch Mobilitätswende

Ein «Strati», einen tiefer gelegter Elektro-Zweisitzer, wird 14.01.2015 auf der Detroit Auto Show vorgestellt. Der Wagen stammt aus einem 3D-Drucker. Das Unternehmen Local Motors aus Chandler im US-Bundesstaat Arizona produziert den «Strati». Der Produktionsprozess dauert 44 Stunden, doch Local Motors hat sich vorgenommen, ihn auf 24 Stunden zu reduzieren. Nachdem die Karosserie und das Fahrwerk gedruckt sind, werden die mechanischen Komponenten wie Motor, Batterien, Kabel und Federung ergänzt. (picture alliance / dpa / Gertel Johnstone)

Ein Beratergremium der Bundesregierung befürchtet den Wegfall von mehr als 400.000 Arbeitsplätzen durch den Umstieg auf die E-Mobilität. Andere Experten sind weniger pessimistisch: Zu Arbeitsplatzverlusten werde es kommen, aber es entstünden auch neue Jobs etwa in der Batterieproduktion.

Beitrag hören

Kritik an SiemensKonzerne unter Klimadruck

Logo der Siemens AG auf einem gelben Schutzhelm im Siemens-Gasturbinenwerk bei der Siemens AG in der Turbinenhalle in Berlin. (imago / IPON)

Siemens hält an dem Auftrag für eine umstrittene Kohlemiene in Australien fest – und erntet dafür weiterhin massiv Kritik. Das Beispiel zeigt: Der Klimawandel ist für einige Unternehmen ein schwieriges Terrain – nicht nur für Siemens.

Beitrag hören

Siemens und die KlimazieleAufsichtsratssitz für Fridays for Future?

Ein Transparent mit der Aufschrift «Stay safe, stay sane Australia, stay away Siemens» ist bei einer Kundgebung unter dem Motto «Adani Kohlemine stoppen!» von Extinction Rebellion und Parents für Future vor der Australischen Botschaft zu sehen. (dpa-Bildfunk / Jörg Carstensen)

Siemens will bis 2030 klimaneutral sein und baut gerade ein nachhaltiges Image auf. Die geplante Lieferung einer Signalanlage für ein Kohlebergwerk in Australien könnte dieses Image beschädigen. Nun sucht der Konzern eine Lösung und bietet "Fridays for Future" den Dialog und sogar einen Sitz im Aufsichtsrat an.

Beitrag hören

BrandenburgTesla-Fabrik nimmt erste Hürde

19.11.2019, Brandenburg, Freienbrink: Das Güterverkehrszentrum (GVZ) Freienbrink in der Gemeinde Grünheide östlich von Berlin. Links ist die Autobahn 10 (Berliner Ring) zu sehen. In dem riesigen Waldgebiet rechts der Autobahn plant Tesla den Bau einer Gigafactory. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB | Verwendung weltweit (ZB)

Brandenburg setzt große Hoffnungen in die Autofabrik des US-Herstellers. Und will deshalb so schnell wie möglich alles in die Wege leiten, damit das Vorhaben auch wirklich Realität wird. Die erste große Hürde wurde heute genommen, aber nicht ohne Kritik.

Beitrag hören

Handelsstudie Offenbar massiver Umsatzsteuerbetrug im EU-Handel

Container auf einem Verladebahnhof Dornstadt bei Ulm. (imago / Chromorange)

In der EU übersteigt die Summe der Exporte die der Importe in einem gewaltigen Umfang. Auf diesen erstaunlichen Befund stießen jüngst Wirtschaftsforscher bei einer Analyse der Handelsbeziehungen der EU. Die Ursache für das Phänomen scheint ein massiver Umsatzsteuerbetrug von Unternehmen zu sein.

Beitrag hören

Mehr anzeigen