Konjunktur
Wirtschaftsforschungsinstitute verdoppeln ihre Wachstumsprognose

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erhöhen ihre Wachstumsprognose für dieses und das kommende Jahr. Wie die Nachrichtenagentur Reuters und das "Handelsblatt" berichten, wird in diesem Jahr mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts auf 1,3 Prozent gerechnet.

    Viele gestapelte Container warten in einem Umschlagbahnhof auf den Weitertransport.
    Wirtschaftsforschungsinstitute erhöhen ihre Wachstumsprognose. (picture alliance / SZ Photo / Wolfgang Filser)
    Im April waren die Ökonomen noch von 0,6 ⁠Prozent ⁠ausgegangen. Für das kommende Jahr liegt die Prognose nun bei 1,1 Prozent statt bisher 0,9 Prozent. Sie führen ‌das stärkere Wachstum darauf zurück, dass die staatlichen Mehrausgaben für Verteidigung und Infrastruktur zunehmend für Impulse sorgten. Zudem seien die Auswirkungen geopolitischer Krisen wie des Iran-Kriegs nicht so stark wie anfangs befürchtet.
    Die Prognose wird im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums von fünf Wirtschaftsforschungsinstituten erstellt. Die Analyse soll am ‌Donnerstag offiziell vorgestellt werden.
    Diese Nachricht wurde am 22.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.