
Der an der Veröffentlichung beteiligte Potsdamer Methodenforscher Ulrich Kohler nennt als großes Problem die wachsende Zahl der Online-Umfragen. Dabei könnten bestimmte Qualitätskriterien wie die Zufallsauswahl der Befragten nicht eingehalten werden.
Kohler sagte im Deutschlandfunk, auch der Hinweis, eine Umfrage sei repräsentativ, garantiere bei weitem noch keine Verlässlichkeit der Zahlen. Der Wissenschaftler betonte, medial transportierte, vermeintliche Stimmungsbilder könnten gravierende politische Konsequenzen haben. Parteien orientierten sich daran in ihrem Handeln und letztlich könne auch die Stimmabgabe bei Wahlen beeinflusst werden.
Diese Nachricht wurde am 13.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
