
Aus den Städten Pereira und Cali wurden den örtlichen Behörden die meisten Todesfälle gemeldet. Zudem sind Tausende obdachlos, da ihre Häuser zerstört sind. Der Projektkoordinator der Hilfsorganisation Caritas International in Kolumbien, Brenner, sagte im Deutschlandfunk, das Ausmaß der Schäden sei erst langsam abzusehen, da das betroffene Gebiet sehr groß sei. In manchen Regionen sei die Stromversorgung unterbrochen und die Telekommunikation schwierig. Auch Krankenhäuser seien zerstört worden. Die Regierung habe in Zusammenarbeit mit Rettungskräften Kommandozentren errichtet und auch die Zivilgesellschaft helfe bei der Suche nach Überlebenden. Die Solidarität innerhalb der Bevölkerung sei "riesig groß", betonte Brenner.
Das Erdbeben der Stärke 7,4 hatte am Montag viele Regionen des südamerikanischen Landes erschüttert.
Diese Nachricht wurde am 12.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
