
Der Mechanismus koordiniert die grenzüberschreitende Hilfe. Wie die EU-Außenbeauftragte Kallas weiter mitteilte, unterstützt die Europäische Union mit ihrem Satellitensystem Copernicus auch die Rettungskräfte vor Ort.
Auch THW-Kräfte in Caracas
Rettungskräfte aus aller Welt suchen nach Verschütteten. Inzwischen trafen auch knapp 50 Kräfte des Technischen Hilfswerks in der Hauptstadt Caracas ein. Im Katastrophengebiet beginne nun ein Wettlauf gegen die Zeit, erklärte die Bonner Organisation. Etwa 50.000 Menschen gelten als vermisst.
Nach Einschätzung von Hilfsorganisationen sinkt jedoch die Aussicht, in den Trümmern Überlebende zu finden. Unter anderem in der Stadt La Guaira suchten auch Anwohner teils mit bloßen Händen nach Angehörigen und Freunden. Venezuelas geschäftsführende Präsidentin Rodríguez sprach von entscheidenden Stunden.
Diese Nachricht wurde am 28.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
