
So sei in den Vertriebenenlagern in Baidoa im Südwesten des Landes jedes zweite Kind akut mangelernährt, teilte die Hilfsorganisation mit. Teams von Ärzte ohne Grenzen hätten dort seit Jahresbeginn 21.000 Kinder unter fünf Jahren untersucht. Jedes vierte Kind sei sogar schwer mangelernährt. Ein Sprecher der Organisation kritisierte, dass trotz der Notsituation Geber ihre Unterstützung für Somalia reduzierten. Es müsse jetzt gehandelt werden, um den Verlust von Menschenleben zu verhindern.
Ausbleibende Regenfälle zwingen in Somalia immer mehr Menschen zur Flucht. Nach Angaben der Vereinten Nationen verließen allein von Januar bis März dieses Jahres mehr als eine halbe Million Menschen ihre Wohnorte.
Diese Nachricht wurde am 12.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
