
Die "USS Gerald R. Ford" passierte die Straße von Gibraltar. Präsident Trump hatte zuvor bereits den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" in die Nahost-Region entsandt. Trump droht dem Iran mit einem Militärschlag, sollte keine Einigung zur Begrenzung des iranischen Atomprogramms zustandekommen.
Wegen der Gefahr einer Eskalation hatter das Auswärtige Amt deutsche Staatsangehörige im Iran zuvor aufgefordert, das Land zu verlassen. Wenngleich eingeschränkt, bestünden weiterhin kommerzielle Flugverbindungen aus dem Iran in umliegende Länder, sagte ein Ministeriumssprecher in Berlin. Auch auf dem Landweg sei weiterhin eine Ausreise möglich. Im Fall einer wie auch immer gearteten Eskalation könne konsularische Hilfe nicht garantiert werden. Eine mittlere dreistellige Zahl Deutscher sei noch im Iran in der Krisenvorsorgeliste registriert. Eine Ausreiseaufforderung an Deutsche besteht bereits seit November 2022.
Im Konflikt um das iranische Atomprogramm hatte US-Präsident Trump am Donnerstag den Druck auf die Führung in Teheran erhöht. Sollte keine Lösung erzielt werden, würden - Zitat - "schlimme Dinge" passieren, sagte Trump in Washington. Er nannte in diesem Zusammenhang eine Frist von "10 bis 15 Tagen", ohne näher darauf einzugehen.
Diese Nachricht wurde am 20.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
