Kulturfragen / Archiv /

 

Abschied von der Berliner Oper

Berliner Intendant wechselt ans Züricher Opernhaus

Andreas Homoki im Gespräch mit Jürgen Liebing

Andreas Homoki, scheidender Intendant der Komischen Oper Berlin
Andreas Homoki, scheidender Intendant der Komischen Oper Berlin (picture alliance / dpa / Claudia Esch-Kenkel)

Vor einer Woche lief die letzte Vorstellung unter der Intendanz Andreas Homoki an der Komischen Oper Berlin. Der erfolgreiche Theaterleiter und Regisseur wechselt ans Opernhaus nach Zürich. In den vergangenen zehn Jahren hat Homoki die als verschlafen geltende Berliner Oper völlig neu erfunden.

Daraus wurde eine Berliner Erfolgsgeschichte. Dazu gehören: die künstlerische Neupositionierung durch freche, heutige Inszenierungen; die Pflege des Regie-Nachwuchses; eine erfolgreiche Jugendarbeit und ein flottes Marketing, das auch weniger Opern affines Publikum in die Behrenstraße lockte. Im Jahr 2007 wurde die Komische Oper zum "Opernhaus des Jahres" und ihr Musikchef Kirill Petrenko zum "Dirigenten des Jahres" gewählt.

Homoki, Jahrgang 1960, lernte schon als Regiehospitant an der Komischen Oper Harry Kupfer kennen, mit dem er Ende der 80er-Jahre an der Oper Köln viel zusammenarbeitete. Als freier Regisseur hat er seither an allen großen europäischen Opernhäusern inszeniert. Jürgen Liebing hat Andreas Homoki zum Abschied von Berlin, zu seiner Arbeit an der Komischen Oper und seiner Zukunft in Zürich befragt.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Kulturfragen

Georg-Büchner-PreisJürgen Beckers "unaufdringliche Sprachkunst"

Jürgen Becker Hat den Georg-Büchner-Preis 2014 erhalten.

Der Kölner Schriftsteller, Verlagslektor und Hörspieldramaturg Jürgen Becker hat den Georg-Büchner-Preis 2014 erhalten. Er war zwanzig Jahre Leiter der Hörspielredaktion des Deutschlandfunks. Ausgezeichnet wurde er aber vor allem als Lyriker.

MedizinhistorikerEbola und die Geschichte der Seuchen

Ein Schild in Liberia warnt vor Ebola. In Westafrika sind bislang rund 3.000 Menschen an dem Virus gestorben.

Ebola ist eine Erkrankung, die bislang nicht medizinisch behandelbar war, und damit vergleichbar den großen Seuchen vergangener Jahrhunderte wie Pest oder Cholera. Deshalb ist der Blick eines Medizinhistorikers hilfreich: Robert Jütte, Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart, zu den gesellschaftlichen Folgen.

Jaron Laniers DankesredeDenker der digitalisierten Welt

Jaron Lanier bei der Preisverleihung in der Frankfurter Paulskirche.

Der amerikanische Musiker, Künstler und Informatiker Jaron Lanier ist in der Frankfurter Paulskirche mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet worden. "Kulturfragen" dokumentiert Auszüge der Rede auf Deutsch.