Kulturfragen / Archiv /

 

Am Puls der Buchbranche

Über internationale Entwicklungen und das elektronische Publizieren

Jürgen Boos im Gespräch mit Karin Fischer

Trends auf dem Buchmarkt werden auf der Frankfurter Buchmesse diskutiert.
Trends auf dem Buchmarkt werden auf der Frankfurter Buchmesse diskutiert. (Wolgang Noekle)

In der kommenden Woche beginnt die Frankfurter Buchmesse, die im Zeichen schnellen Wandels steht: So ist etwa das elektronische Publizieren - das e-publishing - auf einem und für einen globalen Markt zu einem gewichtigen Segment geworden.

Das gedruckte Buch selbst nimmt gerade bei der Präsentation deutscher Verlage zwar noch großen Raum ein. Aber die Buchmesse in Frankfurt spiegelt auch die Herausforderungen, die durch neue Vertriebswege, neue Formate, neue Produkte für den internationalen Markt und neue, individualisierte Produktionsformen auf die Branche zukommen. In Frankfurt werden deshalb auch wichtige Debatten geführt über globale Vermarktungsstrategien oder das Urheberrecht. Und die Buchmesse ist eine Plattform auch für den internationalen Wissenstransfer und Austausch, für alte Hasen und neue Kreative.

- Jürgen Boos ist Direktor der Frankfurter Buchmesse und reist in dieser Funktion sehr häufig in andere Teile der Welt, wo die Veränderungen des Marktes mit Händen zu greifen sind. Karin Fischer hat ihn zu internationalen Trends der Branche befragt.

Das vollständige Gespräch mit können Sie in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Kulturfragen

Europa anders denken Die französische Perspektive auf die EU

Hinter Stacheldraht wehen auf der ehemaligen französischen Festung Fort Douaumont bei Verdun/Frankreich (Lorraine) die Fahnen Deutschlands (l-r), Frankreichs und der EU, aufgenommen am 25.04.2014.

Der Jurist und Rechtsphilosoph Rainer Maria Kiesow lehrt Rechtsgeschichte an der "École des Hautes Études en Sciences Sociales" in Paris. In den "Kulturfragen" erklärt er den Erfolg des Front National und führt aus, inwiefern das Sprachenlernen der Nukleus einer erfolgreichen Europäischen Union sein könnte.

Reihe: Europa anders denken"Extreme mentale und kulturelle Differenz zwischen den einzelnen europäischen Ländern"

Flaggen der Europäischen Union vor dem Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel, Belgien (14.5.2012)

Der Literaturwissenschaftler und Essayist Karl Heinz Bohrer berichtet von seinen Erfahrungen mit Europa und spricht über die Perspektiven der europäischen Integration. Er sagt: "Dieses hochtrabende Gerede von einer kulturell gegebenen Einheit, das genügt nicht."

Sommerreihe 2014Europa anders denken

Fahnen von Russland, Ukraine, Frankreich, Deutschland, Europa

Was kann aus Europa werden? Welches Europa wünschen wir uns? Wie kann sich die Europäische Union im Positiven verwandeln? In der Sommerreihe "Europa anderes denken" lädt "Kulturfragen" Historiker, Literaturwissenschaftler, Politiologen und andere zum Gespräch über Europa ein.