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Seit 11:35 Uhr Umwelt und Verbraucher
StartseiteKulturfragenAuserlesene Menschlichkeit?30.01.2011

Auserlesene Menschlichkeit?

Die Präimplantationsdiagnostik als ethische Streitfrage

Bis zum vergangenen Sommer galt die Präimplantationsdiagnostik, kurz PID, als gesetzeswidrig. Bis der Bundesgerichtshof im Juli 2010 entschied, dass die PID nicht dem Embryonenschutzgesetz widerspricht.

Eberhard Schockenhoff im Gespräch mit Christoph Schmitz

Einem menschlichen Embryo wird eine einzelne Zelle entnommen. (AP/Advanced Cell Technology)
Einem menschlichen Embryo wird eine einzelne Zelle entnommen. (AP/Advanced Cell Technology)

Seitdem ist erneut ein Streit unter Juristen, Philosophen, Theologen und Politikern darüber entfacht, ob die PID gegen die Würde des noch ungeborenen Lebens verstößt oder nicht.

Zur PID werden Embryonen durch in-vitro-Befruchtung erzeugt, um sie auf Erbkrankheiten zu untersuchen, bevor die gesunden Embyronen in die Gebärmutter eingepflanzt werden. Der Deutsche Ethikrat plant bis zum Sommer, seinen Standpunkt dem Bundestag mitzuteilen. Mitglied des Deutschen Ethikrates ist der Freiburger Moraltheologe Eberhard Schockenhoff.

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