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Ausgebeutete Doktoranden

Unzureichende Arbeitsbedingungen an deutschen Unis

Andreas Hartmann im Gespräch mit Manfred Götzke

Doktoranden arbeiten oft unbezahlt.
Doktoranden arbeiten oft unbezahlt. (AP)

Falls Günter Wallraff nach seiner Undercover Reportage beim Paketdienstleister GLS ein neues Themenfeld sucht, sollte er sich vielleicht als Doktorand an eine deutsche Uni begeben. Denn auch an staatlichen Universitäten gibt es manchmal durchaus sittenwidrige Arbeitsverhältnisse.

Viele Doktoranden arbeiten mit Leidenschaft – manchmal selbstausbeuterisch. Fast alle schreiben nicht nur ihre eigene Arbeit, sondern geben auch Lehrveranstaltungen. Nur wenigen gehören zu den Glücklichen, die eine bezahlte Stelle haben. Viele arbeiten unbezahlt. Andreas Hartmann, Doktorand an der Uni Freiburg, will daran etwas ändern und hat mit anderen Doktoranden einen offenen Brief an die Landesregierungen formuliert.

Hinweis: Das Gespräch können Sie mindestens bis zum 31.10.2012 als Audio-on-demand abrufen.


Mehr zum Thema:
Promostatus jetzt - der offene Brief der Doktoranden an die Landesregierungen

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Campus & Karriere

SchwerpunktthemaHelikopter-Eltern: Zwischen Förderwahn und Handlungszwang

Ein Frau spricht mit ihren Kindern.

Sie backen Kuchen oder renovieren Klassenräume: Doch engagierte Eltern ernten nicht nur Applaus. Einige klinken sich so präsent in die Bildungskarrieren ihrer Kinder ein, dass sie besonders für Lehrkräfte zum Reizthema geworden sind. Als "Helikopter-Eltern" kreisen sie wachsam bis zu Studium und Berufseinstieg über ihren Kindern.

KindererziehungNicht ohne meine Eltern

Ein Schild weist auf einen Eltern-Kind Parkplatz hin, aufgenommen am 12.04.2014 in Walsrode (Niedersachsen).

Auch Überbehütung kann für Kinder zur Belastung werden. Sei es bei der Frage, welche Sportart gewählt oder wann gelernt wird: Viele Eltern meinen, besser als ihr Kind oder die Lehrer zu wissen, was gut für ihren Nachwuchs ist.

Eltern-AlarmMit Mama und Papa in die Uni

Studenten sitzen in einem Hörsaal der Universität Koblenz-Landau

Helikopter-Eltern, die noch während des Studiums ihrer Kinder die Fäden fest in der Hand halten, sind keine Seltenheit mehr. Doch überengagierte Eltern können ihren Kindern auch schaden, zum Beispiel bei der Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz.