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StartseiteCampus & KarriereVBE fordert Einlösung des Digitalpakts25.09.2017

Bildungspolitik nach der WahlVBE fordert Einlösung des Digitalpakts

Mit Bildung hatten unter anderem die FDP und die Grünen im Wahlkampf um Stimmen geworben - was ist von einer möglichen Koalition mit der Union zu erwarten? Udo Beckmann vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) forderte im Dlf die Fokussierung auf drei Bereiche: Inklusion, bessere Ausstattung der Schulen - und vor allem die Digitalisierung.

Udo Beckmann im Gespräch mit Michael Böddeker

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Der Bundesvorsitzende des Lehrer-Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann (picture-alliance / dpa / Hendrik Schmidt)
Der Bundesvorsitzende des Lehrer-Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann (picture-alliance / dpa / Hendrik Schmidt)
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Udo Beckmann vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) erwartet, dass die neue Regierung den von der bisherigen Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) versprochenen Digitalpakt einlöst. Wanka hatte angekündigt, den Ländern fünf Milliarden Euro zur Verfügung stellen, um die digitale Infrastruktur in Schulen zu verbessern.

Dazu gehören laut Beckmann eine Versorgung mit Breitband-Zugang und WLAN-Netzen. Auf der Basis des Pakts habe man sich in der Kultusministerkonferenz auf eine gemeinsame Strategie verständigt.

Eine zentrale Frage sei zudem, wie man mit dem Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern umgehe, sagte Beckmann. Das Kooperationsverbot brauche eine Modernisierung - der Bund müsse Möglichkeiten haben, die Länder in bestimmten Bereichen zu unterstützen. "Ohne Unterstützung werden die Kommunen und Länder das nicht stemmen können."

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