Lebenszeit / Archiv /

 

Damals war alles besser

Die angeblich guten alten Zeiten

Eine Sendung von Andreas Stopp (Moderation) und Matthias Sommer

Auch Jugendliche haben sich früher besser benommen.
Auch Jugendliche haben sich früher besser benommen. (AP)

Früher war angeblich alles billiger, die Rente sicher, Jugendliche hatten mehr Respekt, auf gutes Benehmen wurde Wert gelegt. Mädchen spielten harmlos Gummitwist, Jungs gesittet Fußball auf der Straße, es herrschte Vollbeschäftigung. Nur ein verklärter Blick? War früher alles einfacher, überschaubarer?

Woher kommt der kollektive, rosarote Blick? Spielt uns unser Gedächtnis einen Streich? Warum wird Positives konserviert und Negatives ausgeblendet?
Zum Beispiel, dass Lehrern in der Schule die Hand ausrutschte, Chefs ihre Mitarbeiter drangsalierten, dass 48-Stunden und mehr in der Woche geklotzt wurde, für eine angeblich bessere Zukunft. Kaum Urlaub, kein Auto, kein Navi, kein Handy, keine Waschmaschine. Die Liste ließe sich endlos fortsetzten.

Woher kommt dieser verklärende Blick? Waren wir damals einfach jünger und kommen heute mit dem Fortschritt, den Veränderungen und dem neuen Zeitgeist nicht mehr zurecht?

Darüber wollen wir in der "Lebenszeit" diskutieren, mit Gästen im Studio und mit unseren Hörerinnen und Hörern, die sich wie immer kostenlos an der Sendung beteiligen können unter:
00800 44 64 44 64 oder per E-Mail unter:
dlf.Lebenszeit@dradio.de

Unsere Gäste im Studio:

Dr. Gerd B. Achenbach
Philosoph
www.g-pp.de

Michael Miersch
Publizist, Autor des Buchs "Früher war alles besser – Ein rücksichtsloser Rückblick"
http://www.maxeiner-miersch.de/index.htm

Weiterführende Literatur:

Michael Miersch, Hendryk M. Broder, Josef Joffe,
Dirk Maxeiner: "Früher war alles besser
Ein rücksichtsloser Rückblick". Knaus-Verlag. Gebundenes Buch mit Schutzumschlag,
ISBN: 978-3-8135-0385-2.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Lebenszeit

LebensspurenWas bleibt von mir nach meinem Tod?

Eine Urne mit einer Rose auf der Vorderseite. 

Unser Leben hat seinen Anfang mit unserer Geburt. Und unser Leben hat ein Ende: den Tod. Persönlich fragen sich die Meisten, was wohl für uns danach kommt. Genauso wichtig aber sind die Gedanken darüber, was von jedem einzelnen von uns nach seinem Sterben auf der Welt zurückbleibt.

GesellschaftDie umstrittene Fixierung in Pflegeheimen

Eine alte und demenzkranke Frau sitzt am 29.11.2012 in einem Pflegeheim in Frankfurt an der Oder in Brandenburg.

Ob mit Gurten, Bandagen, Bettgittern, oder Psychopharmaka: In Deutschland ist es in der Pflege nach wie vor Alltag, Menschen ruhig zu stellen, sie zu fixieren. Ans Bett gefesselt kommt es nicht selten zu Verletzungen, Prellungen und gar Todesfällen, die Quälerei ist dabei wenig dokumentiert.

UmbrucherlebnisseDie dritte Generation Ost und der Mauerfall

Zu sehen ist die Berliner Mauer, die ein Loch aufweist.

Sie waren noch Kinder oder Jugendliche, als die Mauer fiel. Und wo andere in ihrem Alter Halt und Orientierung bei den Eltern und in der Schule erfuhren, erlebten sie einen Systemwechsel. Wie kommt man mit solchen Umbrüchen zurecht?