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"Das ist überhaupt nicht sinnvoll"

Matthias Spielkamp von iRights.info über den neuen Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht

Matthias Spielkamp im Gespräch mit Brigitte Baetz

Ein iPod mit einem Vorhängeschloss (picture alliance / dpa - Maximilian Haupt)
Ein iPod mit einem Vorhängeschloss (picture alliance / dpa - Maximilian Haupt)

Kaum ein Gesetzesvorhaben ist in der Netzgemeinde so umstritten wie das Leistungsschutzrecht. Das Justizministerium hat nun einen veränderten Entwurf ins Kabinett eingebracht. Matthias Spielkamp, Mitbegründer des Internetportals für Urheberrecht iRights.info, erklärt, was dahinter steckt.

Kaum ein Gesetzesvorhaben ist in der Netzgemeinde so umstritten wie das Leistungsschutzrecht. Denn die Verleger möchten gerne finanziell daran partizipieren, wenn Inhalte, die sie ins Netz gestellt haben, verlinkt und von anderen genutzt werden.

Lange Zeit sah es deswegen so aus, dass auch Blogger zur Kasse gebeten werden könnten, doch das Justizministerium hat nun einen veränderten Entwurf ins Kabinett eingebracht, der dies nicht mehr vorsieht.

Matthias Spielkamp ist Mitgründer von iRights.info, einem Internetportal für Urheberrecht in der digitalen Welt, und somit mit allen juristischen wie netzpolitischen Untiefen des Themas vertraut. Ihn fragte ich, was es mit der neuesten Version aus dem Hause Leutheusser-Schnarrenberger auf sich hat.

Das vollständige Gespräch mit Matthias Spielkamp können Sie mindestens bis zum 5. Januar 2013 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

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