Dossier / Archiv /

 

Das mobile Büro

Die Dienstleistungsgesellschaft verlässt die Bürohäuser

Von Ulrich Land

Ärzte und Krankenhäuser tauschen heutzutage über digitale Patientenordner Röntgenbilder und Anamnesen aus (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)
Ärzte und Krankenhäuser tauschen heutzutage über digitale Patientenordner Röntgenbilder und Anamnesen aus (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Bereits jetzt leistet jeder zweite Büroangestellte in Deutschland über die Hälfte seiner Arbeitszeit an einem anderen Ort als dem Firmensitz, trägt sein Büro in der Westentasche mit sich herum. Kürzlich haben beispielsweise die Arbeitsagenturen die elektronische Akte eingeführt.

Ärzte und Krankenhäuser tauschen über digitale Patientenordner Röntgenbilder und Anamnesen aus. Gerichte und Staatsanwaltschaften leiten tausend Seiten starke Prozessakten per Mausklick weiter.

Und auf der anderen Seite greift die Dienstleistungsgesellschaft aufs Wohnzimmer aus, das Büro im Zigarettenschachtelformat kommt mit in den Urlaub, der Laptop richtet sich neben dem Kulturbeutel ein.

Optimiertes Zeitmanagement, größtmögliche Flexibilität, ständige Erreichbarkeit – Gewinn oder Fluch des neuesten Schreis der Kommunikationstechnik?



Mehr bei deutschlandradio.de

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Dossier

JournalismusA lo Cubano

Havannas russisch-orthodoxe Kathedrale (Henning von Löwis)

"Berichten Sie objektiv - aber mit kubanischer Objektivität, nicht mit der deutschen!" Begleitet von diesen Worten werden Stempel in die Pässe von elf Journalisten gedrückt. Es ist das erste Mal seit Jahren, dass einer internationalen Gruppe aus Radio-, Online- und Printjournalisten Pressevisa für einen Besuch auf Kuba gewährt werden.

Politik Die Ukraine am Abgrund

Kiew, Ukraine: Eine Blume und eine ukrainische Flagge auf dem Maidan in einer Barrikade (picture alliance / dpa)

Ein Jahr nach der Maidan-Revolution sieht der Präsident der Ukraine das Land in der tiefsten Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Die im April 2014 eingeleitete Anti-Terror-Aktion hat Dörfer und Städte zerstört und über eine Million Bewohner in die Flucht getrieben; das Land steht vor dem Staatsbankrott.

GesellschaftSinti und Roma in Deutschland

Eine Gruppe junger Frauen mit Kopftüchern und langen Röcken (picture alliance / dpa /  Wolfram Steinberg)

Annähernd eine halbe Million europäischer Sinti und Roma fielen dem Völkermord der Nazis zum Opfer - davon 25.000 in Deutschland. Sinti siedeln seit sechs Jahrhunderten in deutschen Landen. Die Vorfahren der heute in der Bundesrepublik ansässigen Roma kamen in der Mitte des 19. Jahrhunderts aus Moldawien und der Walachei.