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Das mobile Büro

Die Dienstleistungsgesellschaft verlässt die Bürohäuser

Von Ulrich Land

Ärzte und Krankenhäuser tauschen heutzutage über digitale Patientenordner Röntgenbilder und Anamnesen aus (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)
Ärzte und Krankenhäuser tauschen heutzutage über digitale Patientenordner Röntgenbilder und Anamnesen aus (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Bereits jetzt leistet jeder zweite Büroangestellte in Deutschland über die Hälfte seiner Arbeitszeit an einem anderen Ort als dem Firmensitz, trägt sein Büro in der Westentasche mit sich herum. Kürzlich haben beispielsweise die Arbeitsagenturen die elektronische Akte eingeführt.

Ärzte und Krankenhäuser tauschen über digitale Patientenordner Röntgenbilder und Anamnesen aus. Gerichte und Staatsanwaltschaften leiten tausend Seiten starke Prozessakten per Mausklick weiter.

Und auf der anderen Seite greift die Dienstleistungsgesellschaft aufs Wohnzimmer aus, das Büro im Zigarettenschachtelformat kommt mit in den Urlaub, der Laptop richtet sich neben dem Kulturbeutel ein.

Optimiertes Zeitmanagement, größtmögliche Flexibilität, ständige Erreichbarkeit – Gewinn oder Fluch des neuesten Schreis der Kommunikationstechnik?



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