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Der Muezzin im Radio

Kommunikationswissenschaftler Thomas Hanitzsch zum neuen Bremer Mediengesetz

Das Gespräch führte Andreas Main

Künftig soll ein Muslim im Bremer Medienrat vertreten sein.
Künftig soll ein Muslim im Bremer Medienrat vertreten sein. (Science/W. B. Denny)

Erstmals soll im Bremer Medienrat neben christlichen und jüdischen Vertretern auch ein Moslem sitzen. Das gibt es bisher in keinem deutschen Bundesland. Welche Auswirkungen hat diese Bremer Entwicklung bundesweit – und auch über den privaten Rundfunk hinaus?

Darüber sprechen mit Thomas Hanitzsch. Er ist Professor für Kommunikationswissenschaft an der Ludwig Maximilians Universität München.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens fünf Monate lang als Audio-on-demand abrufen.

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Tag für Tag

ReformationsgeschichteLuthers Bruch mit Rom

Die Thomaskirche innen.

Der 27. Juni 1519 gehört zu den herausragenden Ereignissen der Reformationszeit. Denn an diesem Tag fand in der Pleißenburg in Leipzig eine theologische Diskussion statt, bei der es zwischen Unterstützern und Gegnern der Reformation zum Eklat kam. Hauptstreitpunkt: Die Unfehlbarkeit des Papstes.

Serie: Der Einfluss des antiken ÄgyptensEchnaton und die neue Religion des Lichts (Teil 4)

Den Kopf einer Sandstein-Kolossalstatue des Pharaos Amenophis IV., später Echnaton, aus der 18. Dynastie.

Im 14. Jahrhundert vor Christus führte Echnaton im antiken Ägypten erstmals den Glauben an nur einen Gott ein. Doch schon unter seinen Nachfolgern begann die Rückkehr der alten Götter. Der Monotheismus musste ein halbes Jahrtausend warten, bis er im Judentum eine neue Chance erhielt und sich später in der ganzen Welt ausbreitete.

Serie: Der Einfluss des antiken ÄgyptensEchnaton und die Erfindung des Monotheismus (Teil 3)

Der Kopf einer Sandstein-Kolossalstatue des Pharaos Amenophis IV., später Echnaton, aus der 18. Dynastie.

Im antiken Ägypten kam es unter der Herrschaft des Pharaos Echnaton zu einer großen Umwälzung. Man könne mit der Einführung des Monotheismus' und des Sonnengotts Aton von einer religiösen Revolution sprechen, sagte der Ägyptologe Erik Hornung im DLF. "Das war praktisch ein Umbau des Staatswesens und auch der Staatsreligion."