Tag für Tag / Archiv /

 

Der Papst und die Piusbrüder

Stellt der Vatikan die Errungenschaften des Zweiten Vatikanischen Konzils zur Disposition?

Moderation: Matthias Gierth

Papst Benedikt XVI. feiert eine Messe (dpa / Eckehard Schulz)
Papst Benedikt XVI. feiert eine Messe (dpa / Eckehard Schulz)

Täuschen die Zeichen nicht, so steht die Aussöhnung zwischen der römisch-katholischen Kirche und der traditionalistischen Piusbruderschaft kurz bevor. Ein Schritt mit großen Auswirkungen.

Entschieden wird auch über die Stellung der katholischen Kirche zur Moderne, ihr Verhältnis zum Judentum und um die Anerkennung der Gewissens- und Religionsfreiheit.

Beiträge:

Die Piusbrüder und der Vatikan. Chronologie eines Konflikts
Von Matthias Friebe

Aufbruch in die Moderne. Warum die Piusbrüder zentrale Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils ablehnen
Von Henning Klingen

Der Vatikan und die Traditionalisten
Gespräch mit Hans-Joachim Höhn, Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität Köln

Mehr auf dradio.de

Hintergrund - Bischof Williamson und die Piusbrüder. Fall des Holocaust-Leugners erneut vor Gericht (DLF) *
Interview - Pater Hagenkord: Vatikanaffäre schadet dem Papst. Der Leiter der deutschen Sektion des Vatikanradios über "Vatigate" *
Thema - "Er wird regelrecht ferngehalten" - Autor Oschwald über den Papst und Fehlentscheidungen des Vatikans *

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Tag für Tag

ReligionssoziologieSäkularisierung muss nicht sein

Ein Kruzifix in Oberschwaben (M. C. Hurek / dpa / picture alliance)

Religion und Moderne passen nicht zusammen. Modernisierung führt unweigerlich dazu, dass die Bedeutung von Religion in einer Gesellschaft abnimmt. Das besagt die Säkularisierungstheorie. Doch ganz so einfach ist es nicht - sagt eine neue Studie.

Martin Buber "Wahrheitsarroganz macht Dialog unmöglich"

Der Religionsphilosoph Martin Buber in einer undatierten Aufnahme. Martin Buber wurde am 8. Februar 1878 in Wien geboren und ist am 13. Juni 1965 in Jerusalem gestorben. (dpa / picture alliance / ANP)

Martin Buber hat als jüdischer Religionsphilosoph wichtige Anstöße gegeben für den Dialog der Religionen. Dabei gehe es um mehr als Toleranz, sagt der Theologe Karl-Josef Kuschel im DLF. Auch der Jude Buber habe einen absoluten Wahrheitsanspruch zutiefst abgelehnt.

Martin BuberMystiker und religiöser Sozialist

Der Religionsphilosoph Martin Buber nimmt am 3. Juli 1963 in Amsterdam den Erasmus-Preis aus der Hand von Prinz Bernhard der Niederlande in Gegenwart von Königin Juliana der Niederlande und Prinzessin Beatrix entgegen. Buber wird für seine Verdienste um das europäische Geistesleben ausgezeichnet. (dpa / picture alliance / ANP)

Der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber vereinte viele Strömungen des 20. Jahrhunderts: Er war religiöser Sozialist, Kulturzionist, Mystiker. Seine Arbeit war geprägt von einem "authentischen jüdischen Geist", findet der Theologe Karl-Josef Kuschel - auch, wenn Buber nie einen Gottesdienst besucht hat.