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Der Papst und die Piusbrüder

Stellt der Vatikan die Errungenschaften des Zweiten Vatikanischen Konzils zur Disposition?

Moderation: Matthias Gierth

Papst Benedikt XVI. feiert eine Messe
Papst Benedikt XVI. feiert eine Messe (dpa / Eckehard Schulz)

Täuschen die Zeichen nicht, so steht die Aussöhnung zwischen der römisch-katholischen Kirche und der traditionalistischen Piusbruderschaft kurz bevor. Ein Schritt mit großen Auswirkungen.

Entschieden wird auch über die Stellung der katholischen Kirche zur Moderne, ihr Verhältnis zum Judentum und um die Anerkennung der Gewissens- und Religionsfreiheit.

Beiträge:

Die Piusbrüder und der Vatikan. Chronologie eines Konflikts
Von Matthias Friebe

Aufbruch in die Moderne. Warum die Piusbrüder zentrale Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils ablehnen
Von Henning Klingen

Der Vatikan und die Traditionalisten
Gespräch mit Hans-Joachim Höhn, Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität Köln

Mehr auf dradio.de

Hintergrund - Bischof Williamson und die Piusbrüder. Fall des Holocaust-Leugners erneut vor Gericht (DLF) *
Interview - Pater Hagenkord: Vatikanaffäre schadet dem Papst. Der Leiter der deutschen Sektion des Vatikanradios über "Vatigate" *
Thema - "Er wird regelrecht ferngehalten" - Autor Oschwald über den Papst und Fehlentscheidungen des Vatikans *

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Tag für Tag

Weihnachten in IslandWenn die Wurststibitzer kommen

Ein Troll steht am 17.12.2008 auf der Fensterbank der Schulaula in der Dorfschule von Grimsey. Die Trolle spielen für die Menschen auf der isländischen Insel am Polarkreis eine entscheidende Rolle zu Weihnachten. Jeder anständige Isländer glaubt an sie und hütet sich, sie irgendwie zu verärgern.

Für die Weihnachtsgeschenke sind in Island die 13 Jólasveinar, die Weihnachtsburschen, zuständig. Traditionell kommen sie in der Weihnachtszeit aus den Bergen zu den Menschen, denen sie Streiche spielen und deren Speisen sie vernaschen. Inzwischen sind sie vor allem dafür zuständig, braven Kindern Geschenke zu bringen.

Bonifatius - Märtyrer und HeiligerLetzte Missionsreise und gewaltsamer Tod

Vor dem St.-Petri-Dom im nordhessischen Fritzlar steht die Statue des heiligen Bonifatius, dem "Apostel der Deutschen".

Als Bonifatius bereits über 80 Jahre alt ist, überlässt er seinen Bischofssitz Mainz seinem Schüler Lul und begibt sich noch einmal auf eine Missionsreise nach Friesland. Am 5. Juni 754 fielen er und seine Begleiter dort einem Raubmord durch eine friesische Räuberbande zum Opfer. Im Anschluss wurde er als Märtyrer verehrt.

Bonifatius - Verlust eines Verbündeten Die erste Königssalbung durch einen Papst

Die Statue des Heiligen Bonifatius hält am Donnerstag (25.03.2010) in Fulda

Bonifatius gelingt es, wegweisende Beschlüsse für eine Kirchenreform im Ostteil des Frankenreiches durchzusetzen. Doch sein Verbündeter, der Karolinger Karlmann, dankt plötzlich 745 ab und dessen Bruder Pippin reißt die Macht an sich. Durch einen Staatsstreich setzt Pippin den Merowingerkönig ab und lässt sich vom Papst zum König salben.