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Der Täter muss gehen, das Opfer bleibt:

Ein Jahr Gewaltschutzgesetz

Beate Hinrichs

Hier finden Sie nach der Sendung das Manuskript des Beitrags. Mitunter liegen aber die Texte nicht als Datei vor oder können aus urheberechtlichen Gründen nicht ins Internet gestellt werden.

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Hintergrund

ÄgyptenKampf gegen sexuelle Gewalt

Demonstration gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen in Kairo

Sexuelle Gewalt an Frauen war in Ägypten lange ein totgeschwiegenes Thema. Doch das Tabu löst sich auf: Immer mehr Aktivisten sprechen über einen Missstand, den Präsident Sisi unlängst als "Schande" bezeichnete. Harte Gesetze und landesweite Aufklärung sollen nun dafür sorgen, dass Frauen sich sicherer fühlen können.

Deutsche RüstungsexporteWas Abgeordnete wissen dürfen

Ein ukrainischer Soldat in Lugansk neben einem Panzer. Er stapelt Patronen.

Der Bundessicherheitsrat berät darüber, welche Kriegsgerätexporte erlaubt werden sollten. Das Parlament wird nur dürftig informiert. Heute könnte das Verfassungsgericht für mehr Transparenz sorgen. Andererseits schließt das Grundgesetz keinesfalls aus, dass in der Sicherheitspolitik Regierungen weitgehend unbehelligt von Parlamenten agieren dürfen.

Dämpfer für die Forscher Keine deutsche Beteiligung am Riesenteleskop

Das geplante Netz von 15-Meter-Antennen in Südafrika (Zeichnung)

In Südafrika entsteht das bald beste Radioteleskop der Welt. Für das Projekt haben sich elf Staaten zur Zusammenarbeit verpflichtet, darunter Deutschland. Das machte aber im Sommer einen Rückzieher. Mit katastrophalen Konsequenzen für Forscher an deutschen Instituten und Hochschulen.

 

Politik

Kampf gegen IS"Sorge vor dschihadistischem Virus"

Wolfgang Ischinger, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz und ehemaliger deutscher Botschafter in Washington, sitzt am 02.03.2014 in Berlin im Gasometer in der ARD-Talkreihe "Günther Jauch".

Um die Terrormiliz Islamischer Staat nachhaltig zu bekämpfen, braucht es aus Sicht des Leiters der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, eine breite internationale Koalition. Auch Russland, China und der Iran müssten bei einer Lösung der Krise mit eingebunden werden, sagte er im DLF.

 

Wirtschaft

Studie zur Windenergie20 Prozent des globalen Strombedarfs decken

Der Propeller eines Windrades wird am 31.03.2014 nahe Visselhövede (Niedersachsen) montiert.

Im Jahr 2030 könnten Windenergieanlagen fast ein Fünftel des weltweiten Kraftwerksparks ausmachen und Strom liefern. Das geht aus einer Studie hervor, die der Weltwindenergieverband GWEC und Greenpeace heute in China vorstellen.

 

Gesellschaft

BischofssynodeGraben zwischen Reformern und Traditionalisten

Die Bischöfe Walter Kasper und Gianfranco Ravasi unterhalten sich am Ende einer Besprechung im Rahmen der Synode.

Geschiedene und Homosexuelle haben in der katholischen Kirche einen schweren Stand. Ob sich das ändern lässt, sollten die Bischöfe nun auf einer von Papst Franziskus einberufenen Synode klären. Trotz des Grabens zwischen progressiven und konservativen Katholiken – die Synode zeigte, dass öffentliche und offene Diskussionen möglich sind.