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Der Täter muss gehen, das Opfer bleibt:

Ein Jahr Gewaltschutzgesetz

Beate Hinrichs

Hier finden Sie nach der Sendung das Manuskript des Beitrags. Mitunter liegen aber die Texte nicht als Datei vor oder können aus urheberechtlichen Gründen nicht ins Internet gestellt werden.

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Hintergrund

Erinnerungsjahr 2014Stationen einer Epoche

Blick in die Ausstellung "Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme - Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert" im Paul-Löbe-Haus 

2014 - das war ein Jahr der europäischen Erinnerung. Vor 100 Jahren begann mit dem Attentat von Sarajewo der Erste Weltkrieg. Vor 75 Jahren überfiel Deutschland das Nachbarland Polen. Vor zehn Jahren wurden im Rahmen der ersten Osterweiterung neue Mitglieder in die EU aufgenommen.

Pegida-ProtesteWutbürger gegen das System

Pegida-Demonstranten in Dresden halten am 15. Dezember 2014 Banner hoch.

Jeden Montag gehen in Dresden über 10.000 Pegida-Anhänger auf die Straße. Sie scheinen unzufrieden und verunsichert. Politiker sind ratlos, wie sie mit den Demonstranten umgehen sollen. Gesellschaftsforscher meinen, der alltägliche deutsche Rassismus aus der Mitte der Bevölkerung werde nun sichtbar.

FIFABlatter, Katar, Machtgeschacher

Fifa-Präsident Joseph Blatter bei der Bekanntgabe der WM-Ausrichter 2018 und 2022

Die Frage, ob Katar und Russland die WM-Turniere 2018 und 2022 gekauft haben, ist noch immer weitgehend unbeantwortet. Denn um den Bericht des inzwischen zurückgetretenen Chefermittlers der Ethikkommission Michael Garcia war ein Streit entbrannt. Die FIFA will den Bericht nun doch veröffentlichen. Doch unklar bleibt, was wirklich ans Licht kommt.

 

Politik

10 Jahre nach TsunamiSumatras Wiederaufbau mit Nebenwirkung

Vollverschleierte Frauen auf einer Kundgebung des radikalen Salafistenpredigers Pierre Vogel in Offenbach.

Nach dem Tsunami im Norden der indonesischen Insel Sumatra haben konservative Moslems das Ruder übernommen. Frauen müssen sich nun komplett verschleiern, auf vorehelichen Geschlechtsverkehr steht die Prügelstrafe.

 

Wirtschaft

Milliardengeschäft geplatztBASF und Gazprom gehen getrennte Wege

Fahnen mit der Aufschrift BASF in Ludwigshafen vor dem Werksgelände des Chemiekonzerns BASF

Für die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen war es kein gutes Jahr. Um insgesamt 20 Prozent würden die Exporte nach Russland in diesem Jahr einbrechen, sagte Eckhard Cordes vom Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft im DLF. Ein geplanter Deal zwischen BASF und Gazprom ist auch gerade geplatzt.

 

Gesellschaft

FlüchtlingskinderIntegrationsförderklassen platzen aus allen Nähten

Ein Klassenzimmer mit Tafel. 

Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Deutschland. Und damit gibt es auch mehr schulpflichtige Kinder, die kein Wort Deutsch sprechen. Viele Schulen haben deswegen Integrationsförderklassen, in denen die Kinder auf den normalen Unterricht vorbereitet werden, wie an der Hauptschule Grillostraße in Gelsenkirchen.