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Seit 02:07 Uhr Kulturfragen

Loveparade DuisburgEine Stiftung gegen das Vergessen

Loveparade Duisburg, Gedenkstätte Treppe frontal von unten nach oben mit Kreuzen mit Namen und Blumentöpfen auf den Stufen, linke Seite Wand, rechte Geländer (dpa/Monika Skolimowska)

Betroffenen eine Anlaufstelle bieten, Therapie-Plätze vermitteln, Denkmalpflege betreiben: Die Duisburger Stiftung "Duisburg 24.7.2010" erinnert nicht nur an die Loveparade-Katastrophe vor sechs Jahren mit 21 Toten und 541 Verletzten. Vor allem wollen die Stiftungsgründer als Sprachrohr der Betroffenen fungieren: nach innen und nach außen.


Morde in KlinikenPfleger tötete offenbar noch weitere Patienten

Vor sechs Jahren wurde der Krankenpfleger Niels H. wegen fünffachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Während seiner Dienstzeit am Klinikum im niedersächsischen Delmenhorst tötete er Patienten durch das Spritzen von Medikamenten. Jetzt ist klar, dass der Pfleger wahrscheinlich noch mehr Menschen auf dem Gewissen hat - viel mehr.


Sea Watch Air"Ich möchte später nicht sagen, ich habe zugeschaut"

Seit einem Jahr kreuzen die Retter von Sea Watch mit einem umgebauten Fischkutter auf dem Mittelmeer, um dort Flüchtlingen in Seenot zu helfen. Jetzt weiten sie ihren Einsatz auch auf den Luftraum aus. Es sei einfacher, zumindest etwas tun zu können, als die Augen zu verschließen, sagte der 26-Jährige Pilot Ruben Neugebauer im DLF.


Altersheim 2.0Digitale Technik gegen Einsamkeit

Einsamkeit im Alter - dagegen könnte digitale Technik helfen. Ein Projekt in Süddeutschland untersucht, wie Tablets oder Smartphones Senioren helfen, Kontakt zu finden und eine Gemeinschaft aufzubauen. Dabei zeigt sich, dass der Wohnalltag von Senioren immer mehr durch die digitale Technik bestimmt wird.


Berliner Cohousing-ProjektDas Miteinander stärken - nicht nebeneinander her leben

Knapp die Hälfte der Berliner sind Single. Aber nicht alle Alleinstehenden möchten alleine wohnen, genauso wie nicht alle kinderlosen Paare ohne Kinder leben möchten. In einem Cohousing-Projekt finden diese und andere Lebensmodelle ihren Platz, wie in einer Cohousing-Gemeinschaft in Berlin-Kreuzberg.


CSUNach dem Sexskandal kam der Drogenskandal

Der Münchener CSU-Stadtrat und Handwerksspitzenfunktionär Schlagbauer trat überraschend von allen öffentlichen Ämtern zurück. Zuvor war bekannt geworden, dass gegen den CSU-Landtagsabgeordneten Brückner wegen des Verdachts ermittelt wird, gegen Geld mit einer Jugendlichen Sex gehabt zu haben. Parteichef Seehofer: "Das bedrückt mich persönlich."


Drogenkonsum in BayernGeschäft mit Legal Highs boomt

Zwar rauchen und trinken die Deutschen laut des jährlichen Drogen- und Suchtberichts 2016 weniger. Allerdings bereitet der Konsum von illegalen Drogen wie Chrystal Meth den Experten Sorgen. Diese Partydroge ist besonders in Bayern ein Problem. Dort sind zudem Legal Highs, psychoaktive Substanzen, auf dem Vormarsch. Sie sind trotz des Namens alles andere als harmlos.


Ein Polizeiwagen mit Blaulicht (dpa/picture alliance/Friso Gentsch)

Mord an Studentin in DessauAufklärung mit vielen Fragezeichen

Gelöschte Facebook-Profile von Verdächtigen und der Verdacht der Stafvereitelung in Amt: Der Fall der vor drei Wochen in Dessau ermordeten chinesischen Architekturstudentin wirft viele Fragen auf. In der Kritik steht dabei vor allem die Dessauer Polizei - wie bereits bei dem bis heute ungeklärten Brand-Tod eines Asylbewerbers im Jahr 2005.


KinderarmutMit der Straßenbahn quer durch Bremen

Fast jedes fünfte Kind in Deutschland ist von Armut betroffen. Bundesweit am höchsten ist die Kinderarmut mit über 33 Prozent in Bremen. Sichtbar wird das, wenn man sich in die Straßenbahn setzt. Eine Fahrt mit der Linie 1 quer durch Bremen führt durch alle sozialen Milieus. Von Kinderarmut extrem betroffen ist der Stadtteil Tenever.


Staatliche Hilfssheriffs?Sachsen-Anhalt bildet Wachpolizisten aus

In Sachsen-Anhalt muss gespart werden, auch bei der Polizei. Landesinnenminister Holger Stahlknecht von der CDU hat dazu einen besonderen Plan: Er will in den nächsten Jahren 250 Hilfspolizisten einstellen. Die ersten haben vor einem Monat ihre Ausbildung begonnen.


Taschendiebe in BerlinTanzende Langfinger

Taschendiebe lassen sich immer wieder neue Tricks einfallen. Der sogenannte Antanztrick ist einer davon. Dabei werden Opfer singend und tanzend umarmt und dabei beklaut. In Berlin ist der Trick mittlerweile so verbreitet, dass die Polizei eine Sonderermittlungsgruppe gegründet hat.


K.-o.-Tropfen "Es ist, als wird man ausgeknipst"

Die verheerenden Folgen sogenannter K.-o.-Tropfen sind seit Langem bekannt. Immer wieder werden Frauen und Männer jeden Alters damit betäubt - und dann vergewaltigt oder ausgeraubt. Nur selten sprechen Opfer offen über das, was ihnen widerfahren ist. Nicht so Petra Glück aus Schleswig-Holstein, die ihre Erlebnisse jetzt in einem Buch verarbeitet hat.


HebammenmangelEntbindungsstation Schmalkalden muss schließen

Hebammen arbeiten oft am Rande des wirtschaftlich Sinnvollen. Neben einer enormen körperlichen Belastung durch 24- oder sogar 48-Stunden-Schichten kommen ständig steigende Haftpflichtversicherungskosten für freiberufliche Hebammen hinzu. Darum ziehen viele von ihnen die Konsequenz und geben ihren Beruf auf. Ein Umstand, den nun auch immer öfter Kliniken zu spüren bekommen.


100 Jahre LeunaZwischen Fortschrittsglaube und Umweltkatastrophen

Die Leuna-Werke südlich von Halle standen über Jahrzehnte für industriellen Fortschritt, aber auch für großes Unglück. Da sie zu den größten Rüstungsbetriebe der Nazis zählten. Dann wurden sie zum größten chemischen Betrieb der DDR, mit großen Folgen für die Umwelt. Heute vor genau 100 Jahren wurde mit dem Bau der Leuna-Werke begonnen.


KölnKampf gegen Armut und Ausgrenzung

Der Stadtteil Höhenberg-Vingst gilt als eines der ärmsten Viertel in Köln. 28 Prozent der Haushalte sind überschuldet. Dass das nach außen nicht unbedingt sichtbar ist, liegt am katholischen Pfarrer vor Ort und viel ehrenamtlichen Engagement. Sozialexperten kritisieren: Armut sei kein Naturgesetz, sondern politisch geduldet.


Berliner StadtführungFlüchtlinge zeigen ihren neuen Kiez

Die Berliner Organisation "Stadtsichten" gibt Stadtführungen einen neuen Dreh. Nachdem sich bereits Touren mit Obdachlosen erfolgreich etabliert haben, gibt es jetzt das Projekt "Querstadtein" - Führungen mit Flüchtlingen. Das Motto: "Geflüchtete zeigen ihr Berlin".


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Nächste Sendung: 27.06.2016 14:10 Uhr

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 Deutschlandkarte aus 20.000 Kohlköpfen (picture alliance / dpa / Wulf Pfeiffer)

Auf der Suche nach Schätzen ohne Besitzer, unterwegs im Land der Ideen und nachts im Wald: Sechs Reporter des Deutschlandradio erzählen Geschichten und suchen die Antwort auf die Frage: Wem gehört Deutschland?

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