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K.-o.-Tropfen "Es ist, als wird man ausgeknipst"

Die verheerenden Folgen sogenannter K.-o.-Tropfen sind seit Langem bekannt. Immer wieder werden Frauen und Männer jeden Alters damit betäubt - und dann vergewaltigt oder ausgeraubt. Nur selten sprechen Opfer offen über das, was ihnen widerfahren ist. Nicht so Petra Glück aus Schleswig-Holstein, die ihre Erlebnisse jetzt in einem Buch verarbeitet hat.


HebammenmangelEntbindungsstation Schmalkalden muss schließen

Hebammen arbeiten oft am Rande des wirtschaftlich Sinnvollen. Neben einer enormen körperlichen Belastung durch 24- oder sogar 48-Stunden-Schichten kommen ständig steigende Haftpflichtversicherungskosten für freiberufliche Hebammen hinzu. Darum ziehen viele von ihnen die Konsequenz und geben ihren Beruf auf. Ein Umstand, den nun auch immer öfter Kliniken zu spüren bekommen.


100 Jahre LeunaZwischen Fortschrittsglaube und Umweltkatastrophen

Die Leuna-Werke südlich von Halle standen über Jahrzehnte für industriellen Fortschritt, aber auch für großes Unglück. Da sie zu den größten Rüstungsbetriebe der Nazis zählten. Dann wurden sie zum größten chemischen Betrieb der DDR, mit großen Folgen für die Umwelt. Heute vor genau 100 Jahren wurde mit dem Bau der Leuna-Werke begonnen.


KölnKampf gegen Armut und Ausgrenzung

Der Stadtteil Höhenberg-Vingst gilt als eines der ärmsten Viertel in Köln. 28 Prozent der Haushalte sind überschuldet. Dass das nach außen nicht unbedingt sichtbar ist, liegt am katholischen Pfarrer vor Ort und viel ehrenamtlichen Engagement. Sozialexperten kritisieren: Armut sei kein Naturgesetz, sondern politisch geduldet.


Berliner StadtführungFlüchtlinge zeigen ihren neuen Kiez

Die Berliner Organisation "Stadtsichten" gibt Stadtführungen einen neuen Dreh. Nachdem sich bereits Touren mit Obdachlosen erfolgreich etabliert haben, gibt es jetzt das Projekt "Querstadtein" - Führungen mit Flüchtlingen. Das Motto: "Geflüchtete zeigen ihr Berlin".


Abschied im KZ NeuengammeEin Holländer auf den Spuren seines Vaters

100.000 Menschen wurden im Konzentrationslager Neuengamme zwischen 1938 und 1945 gefangen gehalten, die Hälfte von ihnen kam dort ums Leben. Einer von ihnen war der Niederländer Joost de Snoo. Sechs Jahrzehnte nach seinem Tod im KZ hat sich sein Sohn auf den Weg nach Hamburg-Neuengamme gemacht.


Wildes DeutschlandRückkehr von Moosen und Libellen

Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald bekommen bedrohte Libellen, Gräser und Moose wieder einen Chance. In Deutschlands jüngstem Nationalpark kehren die einst künstlich entwässerten Hochmoore wieder zurück. Sie sind ein Stück Wildnis in Deutschland und bieten Lebensraum für zahlreiche hoch spezialisierte Arten.


Kunstaktion im ehemaligen KZ Adlerwerke"Keine Ruhe, wenn es um die Erinnerung geht"

In den letzten Kriegsmonaten zwischen 1944 und 1945 wurde in den Adlerwerken in Frankfurt am Main ein KZ eingerichtet. Das Industriegelände dient heute als Gewerbefläche - eine Gedenkstätte gibt es nicht. Die Stadt Frankfurt am Main hat deshalb Künstler beauftragt, neue Wege des Gedenkens zu finden.


Streit ums SaatgutWiderstand gegen Nachbaugebühr wächst

Die Züchtung moderner Getreide- oder Kartoffelsorten kostet viel Geld. Die Bauern müssen deshalb Lizenzgebühren an die Züchter für die Saaten zahlen, die sie anbauen wollen. Dass das auch für Folgejahre gilt, wollen viele Bauern nicht länger hinnehmen. Beide Seiten suchen nach einem Kompromiss, aber der ist noch nicht in Sicht.


ZweckentfremdungsverbotSchluss mit Ferienwohnungen in Berlin

Zum 1. Mai endet die Übergangsfrist für die Betreiber von rund 20.000 Ferienwohnungen in Berlin, so hat es der Berliner Senat vor zwei Jahren beschlossen. Denn dauerhafter und bezahlbarer Wohnraum fehlt in Berlin. Die Mitglieder der "Apartmentallianz", dem Zusammenschluss der Betreiber, wollen sich wehren. Sie haben Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht.


Kölner GrüngürtelAdenauers Erbe in Gefahr

Der 1. FC Köln plant zurzeit ein Leistungszentrum und neue Fußballplätze und zwar auf dem Äußeren Grüngürtel in Köln. Die Grünanlage ist die wichtigste Grünfläche der Stadt und umrandet Köln beinahe lückenlos. Gegner des Vorhabens haben sich zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen. Aber auch Befürworter sammeln bereits Stimmen für die Erweiterung des Vereins.


Vermisste FlüchtlingeDie Suche nach Ahmad E.

Tausende minderjährige Flüchtlinge werden in Deutschland vermisst. So auch der 17-jährige Ahmad E.: Er verschwand aus einem Flüchtlingsheim im Erzgebirge. Doch warum verließ er das Heim? Unsere Reporter haben sich auf die Suche gemacht - und ihn gefunden.


"Junge Freiheit"-Chef Dieter Stein"Zu viele linke Journalisten in öffentlich-rechtlichen Sendern"

Der Chefredakteur der konservativen bis rechtsnationalen Wochenzeitung "Junge Freiheit" spricht vor AfD-Wählern über Medien und den "Lügenpresse"-Vorwurf - das klingt nach einer einmütigen Veranstaltung. Doch bei dem Vortrag Dieter Steins in der Hamburger Bürgersprechstunde der AfD fanden Vortragender und Zuhörer teils nur schwer zueinander.


Neue Wanfrieder BürgerKeine Angst vorm Fachwerk

Mit der Wiedervereinigung kam auch für den osthessischen Ort Wanfried, wie für viele Gemeinden an der ehemaligen Grenze, der Niedergang. Keine Zonenrandförderung mehr und weit weg von der nächsten Autobahn. Aber durch viel Bürgersinn und die Hilfe der Stadtverwaltung hat sich der Ort neu erfunden und blüht wieder auf.

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07.04.2016
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Nächste Sendung: 30.05.2016 14:10 Uhr

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Blog: Wem gehört Deutschland?

 Deutschlandkarte aus 20.000 Kohlköpfen (picture alliance / dpa / Wulf Pfeiffer)

Auf der Suche nach Schätzen ohne Besitzer, unterwegs im Land der Ideen und nachts im Wald: Sechs Reporter des Deutschlandradio erzählen Geschichten und suchen die Antwort auf die Frage: Wem gehört Deutschland?

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