Deutschland heute 

Anti-Terror-Übung in LübeckSchutzwesten, ballistische Helme und Schultheaterstimmung

Polizeibeamte und Beobachter stehen bei einer Pressevorführung zu einer Anti-Terror-Übung im Bahnhof Lübeck auf dem Bahnsteig. (Christian Charisius / dpa)

In den letzten Monaten haben Einsatzkräfte an den Bahnhöfen Leipzig, Berlin und Frankfurt sich auf Terroranschläge vorbereitet. Nun fand auch am Lübecker Hauptbahnhof eine Anti-Terror-Übung statt. Rund 900 Polizisten und Rettungskräfte waren dort im Einsatz und übten den Ernstfall.

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Solidaritäts-DemoMit Kippa gegen Antisemitismus

Nach einem antisemitischen Übergriff auf eine Kippa tragende Person in Berlin zeigen Demonstranten am 15. April 2018 Solidarität mit Juden. Das Motto bei diesem Solidaritätsmarsch in Erfurt: "Thüringen trägt Kippa" (Deutschlandradio / Henry Bernhard)

Nach einem erneuten antisemitischen Übergriff hat die Jüdische Gemeinde in Berlin unter "Berlin trägt Kippa" zu einer Solidaritäts-Demonstration aufgerufen. Auch in Erfurt zeigten Bürger und Politiker nun Gesicht.

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Spektakuläre Entführung Vietnamese in Berlin vor Gericht

Trinh Xuan Thanh (Mitte), ein früherer Ölmanager, der aus Deutschland entführt worden war, steht in Hanoi/Vietnam am 8. Januar 2018 vor Gericht. (AFP / Vietnam News Agency)

Im Juli 2017 wird der vietnamesische Geschäftsmann Thrinh Xuan Than mitten in Berlin zusammen mit einer Begleiterin entführt und nach Vietnam verschleppt. Ab heute steht sein mutmaßlicher Entführer Long N. in Berlin vor Gericht.

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Mecklenburg-VorpommernKüsten-Dirndl als neue Tracht

Stoff für das Küstendirndl. (Silke Hasselmann/Deutschlandfunk)

Unter dem Titel "Trachten neu erleben" sucht Mecklenburg-Vorpommern neue Entwürfe für eine landestypische Mode. Die Jury leitet die Modedesignerin Jette Joop. Es winkt ein Preisgeld von 25.000 Euro. Ein Entwurf kommt von der Quereinsteigerin Birgit Fibian.

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Neues Gesetz in Bayern"Stigmatisierung psychisch kranker Menschen"

Eine Überwachungskamera am Eingang zur forensischen Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach, aufgenommen am 04.04.2017 in Ansbach (Bayern).  (picture-alliance / dpa / Timm Schamberger)

Noch bevor sich der Landtag in Bayern heute mit dem Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz befasst, weht ihm massive Kritik entgegen. Betroffene sprechen von einem "Wegsperrgesetz" und fühlen sich stigmatisiert. Sie fürchten, sie könnten demnächst wie Kriminelle behandelt werden.

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Erster Berliner Test-SupermarktVegane Smoothies und Holzabflussreiniger

Zwei Gläser mit grünem Smoothie aus Grünkohl. (Imago )

Im Berliner "Kaufhaus des Testens" stehen Produkte in den Regalen, die es in normalen Supermärkten nicht gibt. Hier können junge Start-up-Unternehmen ihre Erfindungen und Innovationen ohne große Hürden in die Regale stellen - und dazu Live-Marktforschung betreiben.

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Sachsen-AnhaltHaseloff trifft Hasselhoff

David Hasselhoff, US-Sänger und Schauspieler beim Auftakt seiner Deutschlandtournee auf der Bühne im Friedrichstadt-Palast (Markus Schreiber/AP POOL/dpa)

Es war eine Begegnung der etwas anderen Art: Sachsen-Anhalts CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff traf den US-Sänger und -Schauspieler David Hasselhof und zwar am Rande eines Konzerts in Magdeburg. Dabei ging es nicht nur um Werbung für Sachsen-Anhalt, sondern auch um den Frieden in der Welt.

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Gegen die AustrocknungPetition für den Edersee

Touristen gehen am 14.10.2016 über die alte, etwa 60 Meter lange "Aseler Brücke" im Edersee (Landkreis Waldeck-Frankenberg, Hessen). Bei niedrigem Wasserstand im Edersee tauchen regelmäßig Reste alter Siedlungen auf.  (picture alliance/ dpa/Swen Pförtner)

In den Sommermonaten wird aus dem Edersee oft viel Wasser abgelassen, um die Weser aufzufüllen. Weil ein leerer See aber schlecht für den Tourismus ist, haben Wassersportler und Gastronomen eine Online-Petition gestartet. Nun gab es eine Infoveranstaltung der Behörden zu dem Thema.

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ZwangsadoptionenDie gestohlenen Kinder der DDR

Portrait von Andreas Ley vor einem Straßenzug (Deutschlandradio / Manfred Götzke)

Kinder von politisch auffällig gewordenen Eltern wurden in der DDR zur Zwangsadoption freigegeben. Viele Eltern wissen bis heute nichts über ihre Kinder. Die "Interessengemeinschaft Gestohlene Kinder der DDR" fordert staatliche Unterstützung bei der Aufklärung der Verbrechen.

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Wohnungsnot in München"Die werden dich immer rausbekommen"

"Mieten runter!" steht am 10.03.2016 an einer Hauswand im Stadtteil Giesing in München. (picture alliance / dpa / Andreas Gebert)

In München sind die Mieten sehr hoch und die Preise steigen: Durch Luxussanierungen und Zweckentfremdung wird bezahlbarer Wohnraum immer knapper. Viele Mieter fühlen sich ausgeliefert und machtlos.

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OstseeWenn die Robbe dem Fischer den Hering wegschnappt

Eine Kegelrobbe schaut aus dem Wasser (picture alliance/ dpa/ Stefan Sauer)

In der Ostsee ist gerade Heringszeit - doch die Stellnetzfischer in Mecklenburg-Vorpommern kehren regelmäßig ohne Fang heim. Die Robben reißen ihnen auf der Jagd nach Fisch die Netze kaputt und auch gefräßige Kormorane sorgen für leere Boote. Und dann noch die Vorgaben der EU: Die Fischer sind bedient.

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Bedrohter BerufSchäfer Hahnel kämpft ums Überleben

Lämmer liegen auf einer Weide (imago)

Jedes Jahr zu Ostern sucht Schäfer Hahnel in seinem Stall nach neugeborenen Lämmchen. Auch sein Sohn will Schäfer werden. Doch der uralte Beruf ist in Deutschland vom Aussterben bedroht. Frank Hahnel will ihn retten.

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Ostermärsche"Immer mehr Menschen machen sich Sorgen um den Frieden"

Blaue Luftballons mit dem Symbol einer Friedenstaube schweben am 23.08.2014 in Letzlingen (Sachsen-Anhalt) in der Luft. Eine Woche lang sollen Aktionen des Friedenscamps "War starts here" stattfinden. Foto: Jens Wolf/dpa (picture alliance / dpa / Jens Wolf)

Philipp Ingenleuf vom Netzwerk Friedenskooperative in Bonn hat im Dlf dazu aufgerufen, an Ostermärschen teilzunehmen, um ein Zeichen für Frieden und gegen Krieg zu setzen. Sich nur im Internet zu äußern, sei zwar ein erster Schritt. Aber ein noch größeres Zeichen sei es, auf die Straße zu gehen.

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Flughäfen in BerlinTegel soll geschlossen werden

Ein Flugzeug der Bundesregierung startet auf dem Flughafen Tegel in Berlin (dpa / picture-alliance / Rainer Jensen)

Die Mehrheit der Berliner hat sich beim Volksentscheid für den Weiterbetrieb des Flughafens Tegel ausgesprochen. Die rot-rot-grüne Landesregierung will das ignorieren und Tegel schließen. Sie setzt stattdessen auf den neuen Hauptstadt-Airport BER als künftig einzigen Flughafen in Berlin.

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Konversion in HanauE-Bikes statt Panzer

Verwaltungsgebäude stehen am 27.10.2017 auf dem Gelände der Pioneer-Kaserne in Hanau (Hessen) neben einer Starße. Die größte einst von der US-Armee genutzte Kaserne ist verlassen und verkommen. Die Stadt Hanau will das große Gebiet zu neuem Leben erwecken. In vier bis fünf Jahren soll hier ein Wohnquartier für 5000 Menschen entstehen. Verwaltungsgebäude stehen am 27.10.2017 auf dem Gelände der Pioneer-Kaserne in Hanau (Hessen) neben einer Starße. Die größte einst von der US-Armee genutzte Kaserne ist verlassen und verkommen. Die Stadt Hanau will das große Gebiet zu neuem Leben erwecken. In vier bis fünf Jahren soll hier ein Wohnquartier für 5000 Menschen entstehen. (picture alliance / dpa / Jörn Perske)

Rund 30.000 US-Soldaten lebten einst mit ihren Familien in Hanau. Teile des Kasernengeländes sind bereits Gewerbeparks und Wohnsiedlungen gewichen. Doch jetzt rollen die Bagger abermals. Die Stadt arbeitet an einem Prestigeprojekt.

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Projekt gegen AntisemitismusGedenken an einen jüdischen Hertha-Fan

Der Jüdische Friedhof in Berlin-Weißensee (dpa / picture alliance / Thomas Uhlemann)

Eljasz Kaszke war Fan von Hertha BSC. Und er war Jude - deshalb wurde er 1938 aus dem Verein ausgeschlossen und starb kurze Zeit später im KZ Sachsenhausen. Nun erforschen geschichtsinteressierte Fußballfans seine Lebensgeschichte - und stemmen sich gegen das Vergessen und neuen Antisemitismus.

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Zukunft der Städtischen Bühnen FrankfurtMarode Schulen und eine Milliarde für Hochkultur

Oper und Schauspiel in Frankfurt am Main (Hessen), aufgenommen am 09.12.2013. Schauspiel und Oper teilen sich in Frankfurt ein Gebäude, das an Schlichtheit kaum zu überbieten ist. Mitte Dezember 1963 wurde es eröffnet. (picture alliance/dpa - Daniel Reinhardt)

Frankfurt am Main bricht Rekorde: 900 Millionen Euro soll die Sanierung der dortigen, maroden Doppelanlage von Schauspielhaus und Oper kosten. Bei einigen stößt das Vorhaben, fast eine Milliarde zu investieren, aber auf Widerstand. Sie wünschen sich das Geld für neue Kita-Plätze oder fehlenden Wohnraum.

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Warnstreiks im öffentlichen DienstViel Verständnis für die Streikenden

Beschäftigte im Öffentlichen Dienst streiken vor dem Siegener Kreishaus am 20.03.2018.  Frau mit Trillerpfeife im Mund, Warnstreik Ver.di am 20.03.2018 in Siegen/Deutschland.  (imago / Rene Traut)

Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben vielfach vor allem den Nahverkehr lahmgelegt, so etwa in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg. Im Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen betrafen die Arbeitsniederlegungen nicht nur Busse und Bahnen, sondern auch Kitas, Müllabfuhr oder Bürgerämter.

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HamburgMuslime werben für ein anderes Bild vom Islam

Tariq Ahmad vor dem Hambuger Hauptbahnhof. Er ist Mitglied der Ahmadiyyah-Gemeinde in der Stadt. (Deutschlandradio / Axel Schröder)

In die Debatte, ob der Islam nun zu Deutschland gehört oder nicht, geht die als liberal geltende muslimische Ahmaddiya-Gemeinde aus Hamburg in die Offensive. In einer Aktion gegen Vorbehalte und Sprachlosigkeit bieten Gemeindemitglieder den Passanten an, Fragen zu beantworten.

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Nach Anschlag auf Berliner Moschee "Jetzt stehen wir auf der Straße"

Die Fassade der Koca-Sinan-Moschee in Berlin-Reinickendorf nach dem Brand. (dpa / Paul Zinken)

Durch den Brandanschlag auf die Koca-Sinan-Moschee in Berlin hat die Gemeinde nicht nur ihren Gebetsraum verloren. Auch Korankurse und Angebote für Kinder können nicht mehr stattfinden. Eine Lösung dafür ist derzeit nicht in Sicht. Viele Mitglieder fühlen sich deshalb von der Politik im Stich gelassen.

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Früherer Bauherr der Kölner Bühnen "Keine Verspätung, keine Überschreitung des Etats"

Blick über die Oper am Offenbachplatz auf den Kölner Dom.  (dpa / Otto Noecker)

Überzogene Budgets, verschobene Eröffnungen - was heute Alltag bei großen Bauprojekten ist, hat es unter Karl Zieseniß nicht gegeben: In den 50ern sorgte der Bauherr dafür, dass die Kölner Oper pünktlich eröffnete. Dass das heute nicht mehr selbstverständlich ist, führt er auch auf gestiegene Ansprüche zurück.

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HessenWeiße Flecken in der ländlichen Gesundheitsversorgung

Das neue Gesundheitsversorungszentrum im hessischen Oberzent (Deutschlandradio/Ludger Fittkau)

Die Gesundheitsversorgung auf dem Land ist in vielen Regionen Deutschlands ein Problem - so auch in Hessen. Um dem Abhilfe zu schaffen, locken die Kommunen mit guten Angeboten für Ärzte und entwickeln digitale Hilfsmittel. Die jedoch scheitern oft an einem weiteren Problem auf dem Land: schlechter Internet- und Mobilfunkversorgung.

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Bergbau und ModeHoodies mit Geschichtsbewusstsein

Bergmänner der Steinkohlezeche Prosper-Haniel bei Bottrop ( dpa/Felix Heyder)

Ein Start-up in Gladbeck verkauft Mode im Bergarbeiter-Look und mit Geschichtsbewusstsein. Der Macher kann von seiner Mode inzwischen leben und hat eine Mission: respektvoll an die Geschichte des Bergbaus erinnern.

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Geschiedene Frauen in Ostdeutschland"Wir führen keinen Rachefeldzug"

Von oben sind mehrere Menschen auf einer Einkaufsstraße zu sehen, darunter zwei modisch gekleidete, junge Frauen mit Einkaufstüten in der Hand - aufgenommen am 26.05.2017 in Berlin im Stadtteil Steglitz. (dpa / Wolfram Steinberg)

300.000 geschiedene Frauen im Osten Deutschlands leben an oder unter der Armutsgrenze - weil ihnen nach der Scheidung zu DDR-Zeiten kein Versorgungsausgleich für gemeinsame Ehejahre zusteht. Ein eigens gegründeter Verein geht gegen diese Benachteiligung vor - bislang ohne Erfolg. Jetzt hoffen die Frauen auf den neuen Koalitionsvertrag.

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SchöffenmangelThüringen auf der Suche nach neuen Laienrichtern

Ein Richterhammer und ein Strafgesetzbuch liegen am 19.03.2013 im Landgericht Osnabrück (Niedersachsen) auf einem Tisch. (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)

Ehrenamtliche Richter sollen in Deutschland für eine lebensnahe Rechtsprechung sorgen. Ihr Einfluss auf das Urteil ist groß, der Aufwand für das Amt ist mit maximal zwölf Verhandlungstagen pro Jahr überschaubar. Freiwillige zu finden, ist dennoch schwierig, wie das Beispiel Jena zeigt.

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Innenstadt und InternetWie der Heilbronner Einzelhandel online geht

Oberhemden in einem Geschäft für gehobene Herrenbekleidung hängen auf Kleiderbügeln (picture alliance / dpa / Heiko Wolfraum)

Immer mehr Städte vernetzen ihren Einzelhandel. Niedergelassene Einzelhändler stellen ihre Produkte online - nicht in erster Linie, um sie zu liefern, sondern um Kunden den gezielten Einkauf im Laden zu ermöglichen. Taugt das Modell, um sich gegen E-Commerce Monopolisten durchzusetzen?

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NSU-Ausschuss in Baden-WürttembergDrohungen gegen Ausschuss – und mutmaßlich gegen Zeugen

Das Bild zeigt den runden Tisch mit den Ausschussmitgliedern in einem Konferenzraum. (dpa / Marijan Murat)

Seit heute werden im baden-württembergischen NSU-Untersuchungsausschuss um die Ermordung einer jungen Polizistin wieder Zeugen gehört. Doch es gibt Drohungen, ein zentraler Zeuge erschien nicht und ein anderer meldete sich krank - offenbar nachdem er eine Patrone auf seinem Briefkasten gefunden hatte.

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PersonenrettungDünne Eisschichten - Proben für den Ernstfall

Feuerwehrmann übt auf Schwimmbrett (imago / newspic)

Die Temperaturen klettern am Wochenende wieder, die Eisschichten auf noch zugefrorenen Seen werden dünner. Damit steigt die Gefahr für Menschen, in Teiche und Seen einzubrechen. Für die Feuerwehren bedeutet das, den Ernstfall in Sachen Rettungsmaßnahmen zu proben. Ein Besuch in Darmstadt.

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Berliner BahnhofsmissionNur noch kalte Küche

Bedürftige warten vor der Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo in Berlin auf die Ausgabe von Essen und warmen Getränken (Archivbild) (dpa/ Florian Schuh)

Warmes Essen nur noch vor der Tür und ehrenamtliche Helfer, die mit Spenden abgewiesen werden: Ausgerechnet im strengen Winter schränkt die Berliner Bahnhofsmission ihr Angebot ein. Ein Besuch in der Einrichtung, die nicht nur klimatisch von eisiger Kälte umgeben ist.

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Paralympics in PyeongchangZwischen Medaillendruck und Vorfreude

Die sehbehinderte Biathletin Clara Klug mit ihrem Begleitläufer Martin Hartl bei den IPC-Weltmeisterschaften 2017. (imago - DBS-Akademie)

Nach den Olympischen Spielen ist vor den Paralympics. Der Deutsche Behindertensportverband schickt 20 Athletinnen und Athleten nach Südkorea, für die Sportarten Rollstuhlcurling, Para Ski Alpin und Para Ski Nordisch. Die Athleten des "Top Team Pyeongchang" sind vom Ehrgeiz gepackt.

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Anti-Aggressionstraining für Rettungskräfte Immer die Ruhe bewahren

Ein Notarztwagen der Feuerwehr fährt in Berlin im Stadtteil Steglitz am 12.11.2016 mit Blaulicht zu einem Brand. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Sanitäter wissen bei einem Einsatz selten, was sie vor Ort erwartet. Doch was tun, wenn der Notfallpatient die Helfer aggressiv attackiert oder die Hilfe verweigert? In Hannover lernen angehende Rettungskräfte, wie sie auf aggressive Notfallpatienten reagieren können. Die erste Lektion: Ruhe bewahren.

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Kontaktbeamte in SchwerinAnsprechpartner für alles

Der Polizei-Kontaktbeamte Maik Schmidt fährt am Mittwoch (09.11.2011) im Rahmen seines Streifendienstes mit dem Stadtbus der Linie 2 durch Neubrandenburg. (dpa / Jens Büttner)

Unbezahlte Strafzettel, Graffitis an der Schule - aber auch Intensivtäter unter Jugendlichen: Wenn die Kontaktbeamten der Polizei in Schwerin auf die Straße gehen, begegnen sie vielfältigen Problemen. Für die Anwohner sind sie zu wichtigen Ansprechpartnern geworden. Doch ein Wunsch bleibt noch übrig.

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Landwirtschaft"Acker unter" in Mecklenburg-Vorpommern

Ein vereister Acker bei Sukow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) (Silke Hasselmann)

Im Dezember und Januar hat man die Sonne kaum gesehen. Der Dauerregen der vergangenen Monate macht den Bauern erheblich zu schaffen. Die Böden sind derart gesättigt, dass sie keine Flüssigkeit mehr aufnehmen können, obwohl jetzt eigentlich gedüngt werden müsste.

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DessauProteste gegen Helmut-Kohl-Straße

Ein Teilstück der früheren Ludwigshafener Straße in Dessau, das in Helmut-Kohl-Straße umbenannt wurde. (Deutschlandradio/Christoph D. Richter)

Eine nach Helmut Kohl benannte Straße sorgt in Dessau für Empörung. Viele Anwohner sind der Meinung, der Altkanzler habe diese Ehre nicht verdient. Er habe blühende Landschaften versprochen - dabei herausgekommen seien nur Unkrautwüsten und Industriebrachen, so der Vorwurf.

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Feste FehmarnbeltquerungIm Hinterland wird’s laut

Mit ihrem Infomobil tourt die Deutsche Bahn durch Ostholstein, um mit Anrainerinnen über die Hinterlandanbindung zur Festen Fehmarnbeltquerung ins Gespräch zu kommen (Deutschlandradio / Johannes Kulms)

Noch ist es relativ ruhig und beschaulich in Ostholstein. Das könnte sich aber ändern, wenn einmal der Fehmarnbelttunnel gebaut und die Bahnstrecke zwischen Lübeck und Fehmarn entsprechend ausgebaut ist. Um auf die Sorgen von Anrainern einzugehen, informiert die Deutsche Bahn vor Ort.

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BerlinBewegung bei den Kitaplatz-Klagen

Kleiderhaken mit Namen von Kindern in einer Kita in Berlin. (picture alliance / dpa / Volkmar Heinz)

Seit 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre ein- bis dreijährige Kinder. In Großstädten wie Berlin klafft dennoch eine Betreuungslücke. Nun erwägen offenbar immer mehr Eltern, sich ihren Platz einzuklagen - auch weil die Rechtsprechung sich verändert hat.

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Aus Akten werden DatensätzeDie digitale Revolution erreicht den Gerichtssaal

Geelke Otten (links) unterstützt die schleswig-holsteinische Justiz im Rahmen des Projekts "eJustizSH" bei der Digitalisierung. (Deutschlandradio / Johannes Kulms)

Verfahrensakten sollen bis zum Jahr 2026 nur noch elektronisch geführt werden. Also müssen auch Richter während der Verhandlung ihre Informationen am Bildschirm abrufen können. Allein in Schleswig-Holstein werden derzeit 240 Räume in 40 verschiedenen Gerichtsgebäuden mit Hardware ausgestattet.

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Zerstörung im Zweiten WeltkriegDresden bereitet sich auf Gedenktag vor

10.02.2018, Sachsen, Dresden: Teilnehmer einer Kundgebung des Bündnises Dresden Nazifrei stehen hinter einem Banner mit der Aufschrift "Täterspuren suchen statt Opfermythen pflegen".  (dpa/picture alliance/Monika Skolimowska)

Jedes Jahr am 13. Februar gedenkt Dresden der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg - jedes Jahr versuchen auch rechte Kräfte, das Gedenken politisch für sich zu vereinnahmen. Der "Mahngang Täterspuren" will das verhindern.

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103-jährige Büttenrednerin Anny HammDie unermüdliche Närrin vom Bodensee

Beim Narrentreffen in Elzach präsentieren sich am 17.1.1999 die traditionellen Figuren der Narrenzünfte aus Rottweil, Oberndorf, Überlingen und Elzach: Federhannes, Schantle, Schuttig und Hänsele (l-r).  (dpa/picture alliance/Rolf Haid)

"Wenn ich den Narrenmarsch hör, dann juckt‘s bei mir" - Anny Hamm zeigt keine Anzeichen von Fastnachtsmüdigkeit. Seit Jahrzehnten feiert sie die närrische Tradition in der kleinen Stadt Überlingen am Bodensee. Dort tritt sie als Büttenrednerin auf - auch noch mit 103 Jahren.

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Tag des NotrufsEntscheidungen im Sekundentakt

Wer dringend Hilfe braucht, sollte die Nummer 112 wählen. Ein Rettungswagen ist in durchschnittlich acht Minuten vor Ort.  (dpa)

Wenn Rettungsdienste und Feuerwehr ausrücken, zählt jeder Moment. Und wer dringend Hilfe braucht, wählt die Telefonnummer 112. Rund 1.000 Anrufe gehen täglich allein bei der Kölner Notrufleitzentrale ein. Für diejenigen, die dort arbeiten, ein Job in Daueranspannung.

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MagdeburgStreit um "Euthanasie"-Denkmal

Die Bildmontage zeigt den Künstler Bernd Morgenroth und seinen Entwurf eines Denkmals für die Euthanasie-Opfer des Nationalsozialismus. (Detuschlandradio / Christoph Richter)

Magdeburg könnte das erste "Euthanasie"-Denkmal Deutschlands bekommen, an dem auch Menschen mit Behinderung mitgearbeitet haben. Doch in der Stadt ist man skeptisch. Man habe Stolpersteine verlegt, unternehme Gedenkstättenfahrten, heißt es. Das müsse reichen, ist unter anderem zu hören.

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Konstanzer FasnachtMit Wasser und Brezeln gegen Alkoholexzesse

Eine Flasche liegt am Dienstag (21.02.2012) in der Freiburger Fußgängerzone in einem Abfalleimer. Im Hintergrund stehen verkleidete Narren.  (picture alliance / dpa / Patrick Seeger )

An Weiberdonnerstag beginnt nicht nur eine jecke Zeit, sondern auch die Hochsaison für Alkohol. Besonders für Jugendliche geht damit die Gefahr einher, zu tief ins Glas zu schauen. In Konstanz am Bodensee sind deshalb Präventionsgruppen unterwegs, um jugendlichen Narren Alternativen zum Alkohol anzubieten.

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Rechtes Rockfestival in Thüringen Der schwierige Umgang mit "Hass und Kommerz"

Anhänger der rechten Szene stehen am 28.10.2017 auf dem Gelände des Rechtsrock-Konzertes in Themar (Thüringen). (dpa/picture alliance)

In Thüringen finden seit Jahren Konzerte und Festivals mit rechtsextremer Musik statt. Viele Anwohner wollen das nicht hinnehmen und suchen nach Wegen, diesen Treffen etwas entgegenzusetzen. Einfach ist das nicht, denn bislang genießen die Konzerte als politische Veranstaltungen einen besonderen Schutz.

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Familien mit geringem EinkommenLeben am Rande der Armut

Berlin/Hellersdorf: Blick auf die Kreuzung Cecilienstraße Ecke Hellersdorfer Straße. Im Hintergrund sind bereits die Hochhäuser in Marzahn zu sehen. (picture alliance / Thomas Uhlemann)

Familien in Deutschland sind ärmer als bislang angenommen - das ist das Ergebnis einer Bertelsmann-Studie. Ein Grund: Viele Leistungen kommen gar nicht bei sozialhilfeabhängigen Familien an. Aber wie sieht der Alltag von armen Familien aus? Eine Spurensuche in Berlin Hellersdorf.

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Deutsch-deutscher PaketverkehrAuch westdeutsche Geheimdienste haben geschnüffelt

Ein geöffnetes schwarz-rot-goldenes Paket mit den Symbolen der BRD und DDR.  (Imago/bonn-sequenz)

Trotz Mauer wollten sie einander nicht loslassen: Westdeutsche und Ostdeutsche. Sie zeigten sich einander verbunden mit Briefen und Päckchen, adressiert an Verwandte und Freunde. In der DDR, aber auch in der Bundesrepublik haben Geheimdienste in den Sendungen geschnüffelt. Darüber schweigt der bundesdeutsche Geheimdienst bis heute.

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CottbusGespaltene Stadt

Ein Syrer zeigt bei der Demonstration von Flüchtlingen und Cottbusern unter dem Motto "Leben ohne Hass" eine Flyer mit der Aufschrift "Freiwillig in Cottbus". (dpa/Bernd Settnik)

Marode Wirtschaft und hohe Arbeitslosigkeit sind der Dauerzustand - seit Wochen kommen in Cottbus nun noch Auseinandersetzungen zwischen Rechtsextremen und Flüchtlingen hinzu. Am vergangenen Wochenende gingen Menschen beider Lager abermals auf die Straße.

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"Fahr' scheinfrei" in MünchenSchwarzfahren mit Ansage

U-Bahn der MVG Münchner Verkehrsgesellschaft bei der Einfahrt in den Haltepunkt Münchner Freiheit in München Schwabing, Bayern.  (imago / Ralph Peters)

Eine anonyme Gruppierung ruft in München zum Schwarzfahren auf - sie will damit den öffentlichen Nahverkehr umkrempeln. Begründung: Viele Menschen könnten sich die Fahrpreise schlicht nicht mehr leisten. Allerdings hat die Münchner Verkehrsgemeinschaft noch ganz andere Probleme.

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Hebammen-KriseBerliner Aktionsprogramm für verbesserte Geburtshilfe

Eine Hebamme hält in Stuttgart (Baden-Württemberg) ein Schild hoch mit der Aufschrift "Zur Geburt? Bitte hinten anstellen!" Rund 50 Hebammen protestierten mit einem Flashmob für bessere Arbeitsbedingungen. (dpa / Wolfram Kastl)

Berlin erlebt einen Babyboom - doch die nötige Infrastruktur fehlt: Kreißsäle weisen Gebärende ab, Babys kommen auf Parkplätzen zur Welt, es fehlen Hebammen für die Nachsorge. Der Runde Tisch Geburtshilfe hat nun ein Aktionsprogramm vorgestellt, das die Zustände in den Geburtskliniken verbessern soll.

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HamburgShoppen, wo einst die Gestapo-Zentrale war

Bauarbeiten am Stadthöfe-Quartier zwischen neuer Wall und Große Bleichen in Hamburg Bauarbeiten am Stadthöfe-Quartier zwischen neuer Wall und Große Bleichen in Hamburg Construction work at District between later Wall and Size Bleaching in Hamburg Construction work at District between later Wall and Size Bleaching in Hamburg (imago stock&people)

Hamburg soll ein neues, touristisches Highlight bekommen: ein Luxus-Shoppingcenter in der Innenstadt. Doch dagegen regt sich Widerstand. Denn in den aufwendig sanierten historischen Gebäuden befanden sich während der Naziherrschaft die Folterkeller der Gestapo.

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Tödliches Autorennen auf dem Ku'damm"Raser gehen davon aus, dass sie nicht erwischt werden"

Hamdi H. vor Gericht: Mordanklage wegen einem tödlichen Autorennen auf dem Berliner Kurfürstendamm (picture alliance / dpa / Gregor Fischer)

Ein Mann war Anfang 2016 bei einem illegalen Autorennen in Berlin ums Leben gekommen - die beiden Raser wurden zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt. Verkehrspsychologe Haiko Ackermann begrüßt, dass die Strafen angehoben wurden. Die Raser hätten billigend in Kauf genommen, andere Menschen zu schädigen, sagte er im Dlf.

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Neues Tourismuskonzept Hauptstadt bald nicht mehr hip?

(picture alliance / dpa / Florian Schuh)

Vom Touristenlärm geplagte Berliner wird es freuen: Die Hauptstadt soll künftig vermehrt kulturinteressierte Besucher anziehen und weniger nimmermüde Partygänger. Das neue Berliner Tourismuskonzept "2018plus" setzt auf Qualität, Stadtverträglichkeit und denkt auch an die Randbezirke.

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Ökologisches JagdgesetzZwangsbejagung in der Arche Lütz

Ein Jäger mit seinem Jagdhund und seinem Gewehr auf einem Waldweg (picture alliance/ dpa/ Christoph Schmidt)

Im Mai 2015 trat in NRW das "Ökologische Jagdgesetz" in Kraft, nun soll es erneut novelliert werden. Die Pläne der Landesregierung unter anderem: Füchse sollen künftig wieder verstärkt bejagt werden. Jagdgegner und - befürworter duellieren sich. Mittendrin Tilman Macke und sein Grundstück bei Königswinter.

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SRSV PlönEin Segelverein fest in Schülerhand

Junge Segler beim Training auf dem Schweriner See in Booten der Optimisten-Klasse (picture alliance / dpa / Jens Büttner)

Beim Schüler Ruder- und Segelverein Plön machen Kinder und Jugendliche nicht nur mit, sie übernehmen auch Verantwortung – zum Beispiel indem sie Segelkurse für sehbehinderte Jugendliche leiten.

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