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Die Sammlung, die es niemals gab

Was lernt die Kunstwelt aus dem Fälschungsskandal Jägers?

Gérard A. Goodrow im Gespräch mit Stefan Koldehoff

Im Landeskriminalamt in Berlin wird das gefälschte Bild "Frauenakt, Liegender (weiblicher) Akt mit Katze" von Max Pechstein gezeigt. (picture alliance / dpa)
Im Landeskriminalamt in Berlin wird das gefälschte Bild "Frauenakt, Liegender (weiblicher) Akt mit Katze" von Max Pechstein gezeigt. (picture alliance / dpa)

Der Fälschungsskandal um die erfundene Kunstsammlung Jägers hat die Kunstwelt erschüttert. Fast 30 Jahre lang ist es einem Ehepaar und zwei Komplizen gelungen, mindestens 60 gefälschte Gemälde der Klassischen Moderne über Galerien und Auktionshäuser zu verkaufen. Angesehene Experten hatten den Werken vorher die Echtheit bescheinigt.

Nachdem drei der vier Angeklagten Geständnisse abgelegt und beschrieben haben, wie einfach es war, eine ganze Branche zu täuschen, muss sich nun auch der Kunstmarkt Fragen stellen: Warum wurden die Fälschungen nicht erkannt? War die Gier größer als die Sorgfalt? Über die Konsequenzen aus dem "Fall Jägers" sprach Stefan Koldehoff mit dem Kurator und Galeristen Gérard A. Goodrow.

Das vollständige Gespräch mit dem Kurator und Galeristen Gérard A. Goodrow können Sie mindestens bis zum 2.3.2012 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

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Kulturfragen

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