Sport am Wochenende / Archiv /

 

"Dokumente im Lenker"

Sportgespräch über Radsportidol Gino Bartali

Stefan Osterhaus und Jan-Christoph Kitzler im Gespräch mit Astrid Rawohl

Gino Bartali hat Zeit seines Lebens nicht über seinen Altruismus gesprochen (picture alliance / dpa)
Gino Bartali hat Zeit seines Lebens nicht über seinen Altruismus gesprochen (picture alliance / dpa)

Der Italiener Gino Bartali ist für viele Radsportbegeisterte der größte Radrennfahrer aller Zeiten. Zweimal, 1938 und 1948, gewann er die Tour de France, in einem Abstand von 10 Jahren also. Seine Leistungen in den Kriegsjahren dazwischen sind aber vielleicht noch viel höher zu bewerten: denn seine langen Trainingsfahrten auf dem Rad nutzte Bartali, um Juden zu helfen, dem Terror der Nazis in Italien zu entkommen.

Er schmuggelte falsche Dokumente im Lenker, unter dem Sattel, im Rahmen seines Rades und versorgte die Verfolgten in ihren Verstecken. Der Geschichte von Gino Bartali sind die beiden Journalisten Stefan Osterhaus und Jan-Christoph Kitzler nachgegangen, mit Ihnen spricht Astrid Rawohl.




Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 11. März 2013 als Audio-on-demand abrufen.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Sport aktuell

SportgroßveranstaltungenMilliarden vs. Menschenrechte

Drei Bauarbeiter gehen am Dau-Hafen entlang mit der Skyline der katarischen Hauptstadt Doha im Hintergrund. (DLF / Thorsten Gerald Schneiders)

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch fordert in ihrem Jahresbericht erneut einen politischen Kurswechsel beim IOC und der FIFA: Bei Sportgroßveranstaltungen dürften Menschenrechtsverletzer nicht mehr belohnt werden.

IOC-Reform "Kein großer Wurf"

DopingItalienischen Leichtathleten droht Verfahren

Ein Tropfen an der Nadel einer Spritze (dpa / picture-alliance / Patrick Seeger)

Italienische Leichtathleten waren für unangekündigte Dopingkontrollen nicht auffindbar. Nun laufen gegen sie Ermittlungen. Ins Rollen gebracht hat dieses Verfahren dabei der Dopingfall Alex Schwazer, der neben einer Sperre sogar zu einer Bewährungshaftstrafe verurteilt wurde.