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Seit 16:00 Uhr Nachrichten
StartseiteAus Kultur- und SozialwissenschaftenEin Mythos feiert Geburtstag05.01.2012

Ein Mythos feiert Geburtstag

Friedrich der Große und Preußen

"Der Staat Preußen, seine Zentralregierung und alle nachgeordneten Behörden werden hiermit aufgelöst". Als die Vertreter der alliierten Besatzungsbehörden das Gesetz Nr.46 am 25.Februar 1947 unterzeichneten, war Preußen tot, der Staat, der so eng mit dem Namen Friedrich des Großen verknüpft war, aufgelöst. Dabei heißt preußische Geschichte immer auch deutsche Geschichte.

Von Barbara Weber

Reiterdenkmal des "Alten Fritz" mit Deutschlandflagge (AP-Archiv)
Reiterdenkmal des "Alten Fritz" mit Deutschlandflagge (AP-Archiv)

Durch Kriege, Hochzeiten, geschickte Erbpolitik und Diplomatie entstand ein Staat, der seit dem 18.Januar 1871 den deutschen Kaiser stellte. Kaiser Wilhelm sieht da schon das Ende Preußens, aufgegangen in Deutschland.

Doch wie beurteilen Wissenschaftler Preußen heute? Ist Preußen die Brutstätte des Militarismus oder der Hort der Freiheit und Toleranz gewesen? Haben preußische Tugenden womöglich den Weg in die zwei Weltkriege des 20.Jahrhunderts geebnet?

Im Gedenkjahr des großen Preußenkönigs zeigen aktuelle Veröffentlichungen und zahlreiche Ausstellungen den aktuellen Stand zur Preußenforschung. Auch wenn kein Bundesland Preußen mehr existiert, auch wenn Preußen politisch keine Bedeutung mehr hat, sein Mythos und mit ihm der Friedrich des Großen lebt weiter.

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