Sport am Wochenende / Archiv /

 

"Eine gute PR für Europol“"

Der Schock um den vermeintlich "größten Wettskandal in der Geschichte"

Benjamin Best im Gespräch mit Andrea Schültke

Spielmanipulation gegen Geld.
Spielmanipulation gegen Geld. (dpa / Uwe Anspach)

Das Medienecho nach der Europol-Pressekonferenz Anfang der Woche war riesig, doch es wurde schnell klar: fast alle Betrugsfälle waren schon bekannt. Benjamin Best, Journalist und Wettbetrugsexperte ist verwundert über die Aktion von Europol. Er betont trotzdem: "Jedes manipulierte Spiel ist eines zu viel". Und solange es kein Straftatbestand Sportbetrug gibt, sei eine Manipulation auch nicht strafbar.

Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 9. Juli 2013 als Audio-on-demand abrufen.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Sport aktuell

Uniklinik FreiburgMachtwort aus dem Ministerium

Die Wissenschaftsministerin von Baden-Württemberg, Theresia Bauer (Bündnis 90/Die Grünen), spricht im Ausweich-Landtag von Baden-Württemberg in Stuttgart.

In den Streit um die Aufklärung der Dopingpraktiken an der Universität Freiburg hat sich jetzt noch einmal Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Bauer eingemischt. Sie fordert "gründliche Aufklärung".

Anti-DopingNachhilfestunde mit US-Chefermittler Tygart

Der Vorsitzende der US-amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA, Travis Tygart, vor Beginn einer Sitzung des Sportausschusses des Deutschen Bundestages in Berlin

Travis Tygart ist im Anti-Doping-Kampf eine Ikone, nicht erst seit er Ex-Radprofi Lance Armstrong zu Fall gebracht hat. Jetzt war der Chefermittler der US-amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA auf Stippvisite in Bonn, bei den deutschen Kollegen.

Uniklinik FreiburgEine Schlammschlacht sondergleichen

Ein Tropfen an der Nadel einer Spritze

Die Uniklinik Freiburg: sie stand im deutschen Spitzensport jahrzehntelang für Doping. Um die dunkle Vergangenheit hinter sich zu lassen, hat die Unileitung eine unabhängige Untersuchungskommission mit der Aufarbeitung beauftragt. Doch je beharrlicher die Aufklärer im Freiburger Doping-Sumpf wühlen, desto schneller möchte die Hochschulleitung offenbar, dass jetzt Schluss ist.