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Seit 19:15 Uhr Dossier

AtomverhandlungenFür den Iran gehts ums Überleben

Der iranische Präsident Hassan Rouhani bei einem Treffen mit einem südafrikanischen Minister im Juni 2014. (AFP - ATTA KENARE)

Am 30. Juni lief die Frist für einen umfassenden Atomvertrag mit dem Iran eigentlich aus, nun wurde sie verlängert. Vertreter der fünf ständigen UNO-Sicherheitsratsmitglieder und Deutschlands bleiben vorerst in Wien. Teheran besteht darauf, dass die Umsetzung mit dem Abbau internationaler Sanktionen einhergehen muss. Doch welche Beschränkungen in seinem Atomprogramm muss der Iran im Gegenzug akzeptieren?


Ein Kind hält im Jemen die Flagge des Landes (dpa)

JemenKämpfe trotz Verhandlungen

Das Leben im Jemen ist hart: Trotz Beginn des Fastenmonats Ramadan haben die Luftangriffe der von Saudi-Arabien geführten Koalition nicht nachgelassen. 21 der 26 Millionen Menschen im Jemen sind nach UN-Meinung auf Hilfe angewiesen. Es fehlt an Lebensmitteln, Wasser und Diesel. Vom Chaos im Land profitiert der IS.


Menschen in Nigeria fliehen vor dem Terror von Boko Haram.  (dpa / picture-alliance / Str)

Boko Haram und ISUnheilvolle Allianz in Nigeria

Allein in den letzten Tagen haben Islamisten bei Selbstmordattentaten und Bombenanschlägen im Norden Nigerias mehr als 100 Menschen getötet.Vor etwa drei Monaten hatte Boko-Haram-Anführer Shekau, dem IS-Chef Abubakar al Baghdadi die Treue geschworen: Eine organisatorische und finanzielle Allianz des Terrors ist enstanden.


Palästinensische Salafisten auf einer Demonstration in Rafah 2013. Männer tragen Plakate und rufen Slogans auf einer Demo. (SAID KHATIB / AFP)

Salafisten in GazaUnberechenbare Splittergruppen

Agieren im Gazastreifen radikale Salafisten? Und wenn ja, kooperiert die Hamas mit ihnen? Diese Fragen tauchen im Zusammenhang mit Gewalttaten und kleineren Anschlägen immer wieder auf. Die Hamas dementiert eine Kooperation - doch gerade für enttäuschte Hamas-Kämpfer sind salafistische Gruppen ein Sammelbecken.


Rohingya-Flüchtlinge nahe der südthailändischen Insel Koh Lipe (AFP / Christophe ARCHAMBAULT)

Die Rohingyas in MyanmarAusgegrenzt und abgestraft

Ein Großteil der Bootsflüchtlinge in Südostasien stammt aus Myanmar, es sind Angehörige der im Land verfolgten muslimischen Minderheit der Rohingyas. Seit Jahren wird ihnen die Staatsbürgerschaft verweigert, sie sind weitgehend rechtlos. Niemand im Land nimmt Partei für die Rohingyas - auch das Verhalten der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ist auffallend.


Flüchtlinge aus Syrien in einem Aufnahmelager (imago stock&people)

Syrische Flüchtlinge in Ägypten"Als wären wir eine Plage"

Etwa 140.000 Syrer leben zurzeit in Ägypten, über die Hälfte von ihnen in Alexandria. Dort bleiben wollen die wenigsten - doch viele hängen seit Jahren in der Mittelmeerstadt fest und hoffen auf eine Überfahrt nach Europa. Denn als syrische Flüchtlinge sind sie in Ägypten alles andere als willkommen.


Israelische Truppe auf den Golanhöhen (29.04.2010) (dpa / picture-alliance / Atef Safadi)

IsraelSoldaten kritisieren Militärführung

Israelische Soldaten werfen ihrer Armeeführung einen zu laxen Umgang mit Vorschriften während des Gaza-Krieges 2014 vor. Das geht aus einer Veröffentlichung der Organisation "Breaking the Silence" hervor, die sich auf Aussagen von 60 Soldaten beruft. Demnach wurden unter anderem gezielt Häuser von Zivilisten beschossen.


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Nächste Sendung: 04.07.2015 13:30 Uhr

Eine Welt
Auslandskorrespondenten berichten
Niger: Tod im Sandmeer - Schicksal afrikanischer Migranten

China-I: Sibirische Ängste - Agrar-Deals zwischen Peking und Moskau

China-II: Pekings "Neue Seidenstraße"-Projekt - Chancen und Risiken

Chile: Das Fußball-Stadion von Santiago und seine dunkle Geschichte

Am Mikrofon: Britta Fecke
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