Seit 20:05 Uhr Studio LCB
 

 
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Rohingya-Flüchtlinge nahe der südthailändischen Insel Koh Lipe (AFP / Christophe ARCHAMBAULT)

Die Rohingyas in MyanmarAusgegrenzt und abgestraft

Ein Großteil der Bootsflüchtlinge in Südostasien stammt aus Myanmar, es sind Angehörige der im Land verfolgten muslimischen Minderheit der Rohingyas. Seit Jahren wird ihnen die Staatsbürgerschaft verweigert, sie sind weitgehend rechtlos. Niemand im Land nimmt Partei für die Rohingyas - auch das Verhalten der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ist auffallend.


Flüchtlinge aus Syrien in einem Aufnahmelager (imago stock&people)

Syrische Flüchtlinge in Ägypten"Als wären wir eine Plage"

Etwa 140.000 Syrer leben zurzeit in Ägypten, über die Hälfte von ihnen in Alexandria. Dort bleiben wollen die wenigsten - doch viele hängen seit Jahren in der Mittelmeerstadt fest und hoffen auf eine Überfahrt nach Europa. Denn als syrische Flüchtlinge sind sie in Ägypten alles andere als willkommen.


Israelische Truppe auf den Golanhöhen (29.04.2010) (dpa / picture-alliance / Atef Safadi)

IsraelSoldaten kritisieren Militärführung

Israelische Soldaten werfen ihrer Armeeführung einen zu laxen Umgang mit Vorschriften während des Gaza-Krieges 2014 vor. Das geht aus einer Veröffentlichung der Organisation "Breaking the Silence" hervor, die sich auf Aussagen von 60 Soldaten beruft. Demnach wurden unter anderem gezielt Häuser von Zivilisten beschossen.


Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye, umringt von Angehörigen vermisster Passagiere der verunglückten Fähre "Sewol" (picture alliance / dpa/ Jeon Heon-Kyun)

SüdkoreaPräsidentin Park in schwerem Fahrwasser

Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye war mit großen Erwartungen und Hoffnungen gestartet. Aber nach knapp der Hälfte ihrer Amtszeit herrscht Stillstand: Versprochene Reformen bleiben aus, Skandale lähmen die 63-Jährige. Dazu gehören der Untergang einer überladenen Fähre und eine Korruptionsaffäre in ihrer unmittelbaren Umgebung.


Eine Frau besucht das Museum Dien Bien Phu in Nordvietnam. (picture alliance / dpa)

40 Jahre nach dem Vietnam-Krieg"Agent Orange" ist noch immer präsent

40 Jahre sind seit dem Ende des Vietnam-Krieges vergangen, aber die Erinnerungen und Erfahrungen des Kriegs verfolgen die Menschen bis heute. Noch immer werden Kinder geboren, die aufgrund eines von den US-Truppen eingesetzten Pflanzen-Gifts an Behinderungen leiden.


Kubanische Flaggen bei einer Demonstration in Havanna, der Hauptstadt Kubas (dpa / Alejandro Ernesto)

Beziehungen USA-KubaEin historischer Moment mit unklarem Ausblick

Mehr als 50 Jahre sind seit der kubanischen Revolution vergangen, mehr als 50 Jahre wurde die sozialistische Insel von den USA boykottiert. Doch seit Ende vergangenen Jahres nähern sich Kuba und die USA an. Jetzt wollen die Präsidenten erstmals miteinander sprechen. Wohin die Beziehungen steuern, ist aber noch nicht klar.


Nächste Sendung: 06.06.2015 13:30 Uhr

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Europa heute

Blick auf den Veneto-Platz in Matera, Italien. (dpa/picture alliance/ANSA FILE/Roberto Esposti)

ItalienDas Wirtschaftswunder von Matera

In vielen italienischen Städten und Gemeinden wird am Sonntag gewählt. So auch in Matera. Die 60.000-Einwohner-Stadt liegt in einer Region, in der die Arbeitslosigkeit am höchsten und die soziale Not tendenziell am größten ist - der Kleinstadt ist trotzdem der wirtschaftliche Aufschwung gelungen. Doch wie?

Irlands Premierminister Enda Kenny. (picture-alliance / dpa / Stephanie Lecocq)

EU-Ausstieg Großbritanniens"Kontinentaleuropa muss sich der Gefahr bewusst werden"

Inzwischen gibt es kein Zurück mehr: Königin Elisabeth II. hat in der Queen's Speech das Referendum über die britische EU-Mitgliedschaft angekündigt. Sorge bereitet das auch dem direkten Nachbarn Irland und so hat der irische Premierminister Enda Kenny bereits eine Task Force eingesetzt, um das Land auf denkbare Szenarien vorzubereiten.

Gesichter Europas

Der Blick über Sassi di Matera. (dpa / picture-alliance / Roberto Esposti)

Kulturhauptstadt 2019Stolz und Scham in Matera

"Für uns und für ganz Süditalien ist die Wahl zur Kulturhauptstadt 2019 ein wichtiges Zeichen" sagt Salvatore Adduce, der Bürgermeister von Matera. Die Stadt gehört zu den ältesten weltweit und liegt in der selbst Italienern kaum bekannten Region Basilikata zwischen Apulien und Kalabrien.

Viktor Orbán - der Regierungs-Chef von Ungarn (picture alliance / dpa)

Boden, Bauern und Barone Das Ringen um Ungarns Agrarland

Als Speisekammer des Kaiserreiches galt Ungarn zu Zeiten der k.-u.-k-Monarchie. Das fruchtbare Agrarland befand sich überwiegend in der Hand adeliger Großgrundbesitzer. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie enteignet, die landwirtschaftlichen Flächen verstaatlicht. Bis heute hält der ungarische Staat großen Landbesitz.

Das Teatro Massimo in Palermo zählt zu den bedeutendsten Theaterbauwerken Europas. (picture-alliance / dpa / Wolfgang Thieme)

Hohe Kunst und tiefer Sumpf Das Teatro Massimo in Palermo

"Die Kunst erneuert die Völker und offenbart ihnen das Leben. Unnütz ist die Unterhaltung im Theater, wenn sie nicht auch der Zukunft den Weg bereitet" - So steht es über dem Portal des "Teatro Massimo" geschrieben, dem Stadttheater der sizilianischen Hauptstadt Palermo.

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