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Seit 01:30 Uhr Tag für Tag
Auf einem von der IS-Miliz veröffentlichten Foto ist über der antiken Stätte von Palmyra eine große Rauchwolke zu sehen. (picture alliance / dpa / Kyodo/MAXPPP)

Zerstörungen durch IS"Die internationale Gemeinschaft ist weitgehend hilflos"

Mit seinen Zerstörungen und Plünderungen vorislamischer Tempel und Denkmäler wie zuletzt in Palmyra wolle der Islamische Staat seinen Herrschaftswillen innerstaatlich wie international klarstellen, sagte Markus Kaim von der Stiftung Wissenschaft und Politik im DLF. Dabei sei die Terrormiliz nicht zu stoppen. Es gebe nur eine Möglichkeit, die Kunstschätze für die Nachwelt zu erhalten.


Muslimisch verfolgte Minderheit: Rohingyas in Myanmar (Deutschlandradio / Udo Schmidt)

Flüchtlinge in SüdostasienUngeklärtes Schicksal vieler Boat People

Die muslimische Minderheit der Rohingyas lebt in Myanmar unter unmenschlichen Umständen. Keiner fühlt sich für sie verantwortlich. Im Mai und Juni diesen Jahres versuchten viele, über die Andamanensee Richtung Malaysia und Indonesien zu flüchten: 15.000 Bootsflüchtlinge könnten es nach Expertenschätzung gewesen sein. Nur wenige erreichten ihr Ziel. Was aus den anderen geworden ist, blieb bislang ungeklärt.


Ein Soldat der Afghanischen Nationalarmee (ANA) an einem Checkpoint in Kabul. Er ist schwer bewaffnet. (Jawad Jalali, dpa picture-alliance)

Afghanistan und PakistanKeine Hoffnung auf Frieden

Vor einem Dreivierteljahr sind die internationalen Kampftruppen aus Afghanistan abgezogen. Nur noch 12.000 Soldaten der NATO sind im Land, um die afghanische Armee zu beraten. Statt Frieden herrscht in vielen Provinzen ein neuer Krieg. Und der Nachbar Pakistan heizt die Stimmung zusätzlich an.


Ein ausgebrannte Traktor, der von den Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) in Brand gesteckt wurde. (picture-alliance / dpa/EPA )

Sri LankaEin unerklärter Krieg

Der Bürgerkrieg in Sri Lanka ist auf dem Papier seit sechs Jahren beendet. Dennoch herrscht zwischen den Tamilen und der singhalesischen Minderheit immer noch Feindschaft. Das spüren vor allem Regierungsgegner. Am 17. August wird ein neues Parlament gewählt. Die Wahl gilt als Entscheidung für einen Wandel in dem Inselstaat.


Israelische Haubitze feuert am 1. August 2014 Granaten Richtung Gazastreifen (imago/stock&people/Xinhua)

Gazakrieg Das blutige Ende einer Waffenruhe

Vor einem Jahr herrschte im Gazastreifen Krieg, der am 1. August eigentlich durch eine 72-stündige Waffenruhe unterbrochen werden sollte. Doch nachdem ein israelischer Soldat palästinensischen Kräften in die Hände gefallen war, ordnete Israel die sogenannte Hannibal-Direktive an - die ein Blutbad nach sich zog.


Ein Anhänger des IS mit der Flagge der Miliz (afp)

Wie stark ist der "IS"?Einblicke in ein Terrorregime

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Stunden haben türkische Kampfflugzeuge Stellungen des sogenannten Islamischen Staats in Syrien bombardiert. Wie stark die Terrormiliz derzeit wohl ist, machen nicht zuletzt Aussagen jener Menschen deutlich, die in vom IS eroberten Gebieten leben.


Eine Kinderhand hält eine Lampe vor der pakistanischen Flagge. (dpa / Shahzaib Akber)

Atomabkommen mit IranPakistan und Indien hoffen auf einen Aufschwung

Der Iran war für seine unmittelbaren Nachbarstaaten Jahre lang ein kaltgestellter Riese. Das Atomabkommen eröffnet neue Spielräume etwa für den Bau einer schon lange geplanten Gaspipeline aus dem Iran, von der nicht nur Pakistan, sondern auch China und Indien profitieren würden.


Aleppo nach einem Bombenangriff durch die Assad-Armee (KARAM AL-MASRI / AFP)

Kämpfe in Syrien und im IrakWarum Amerikas Syrien-Strategie scheitert

In Syrien und im Irak tobt in unveränderter Härte und Brutalität ein Krieg aller gegen alle: Truppen des Diktators Assad kämpfen gegen die eigene Bevölkerung und bewaffnete Milizen der innersyrischen Opposition. Der IS, der sogenannte Islamische Staat, zieht gegen die Kurden ins Feld, die durch die US-Luftwaffe unterstützt werden. Dennoch scheint das Eingreifen der USA nicht sonderlich erfolgreich zu sein.


Flüchtlinge fahren von Agadez in Niger Richtung Libyen, um von dort nach Europa zu gelangen. (AFP / Issouf Sanogo)

NigerEin Friedhof aus Sand

Vor Kurzem wurden Dutzende Leichen in der Nähe von Agadez entdeckt: Die Wüstenstadt im Norden des Niger ist ein wichtiges Drehkreuz für Flüchtlinge. Schlepper organisieren hier die riskante Fahrt durch die Sahara nach Norden. Doch viele schaffen es erst gar nicht bis an ihr Ziel.


Der iranische Präsident Hassan Rouhani bei einem Treffen mit einem südafrikanischen Minister im Juni 2014. (AFP - ATTA KENARE)

AtomverhandlungenFür den Iran gehts ums Überleben

Am 30. Juni lief die Frist für einen umfassenden Atomvertrag mit dem Iran eigentlich aus, nun wurde sie verlängert. Vertreter der fünf ständigen UNO-Sicherheitsratsmitglieder und Deutschlands bleiben vorerst in Wien. Teheran besteht darauf, dass die Umsetzung mit dem Abbau internationaler Sanktionen einhergehen muss. Doch welche Beschränkungen in seinem Atomprogramm muss der Iran im Gegenzug akzeptieren?


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Nächste Sendung: 05.09.2015 13:30 Uhr

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