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StartseiteCampus & KarriereWie steht es um die Pausenkultur an unseren Schulen?20.02.2016

Erholung auf AsphaltWie steht es um die Pausenkultur an unseren Schulen?

Endlich Pause! Meistens ist es ein Gong oder eine schrille Klingel, die das Ende des Unterrichts einläutet. In kürzeren oder längeren Zeitfenstern haben Schüler Gelegenheit sich zu erholen, Gelerntes sacken zu lassen. Pausen sind also keine verlorene Zeit, auch weil sie das Leistungsvermögen fördern, wie aktuell eine Studie der Harvard-Business School bestätigt.

Moderation: Regina Brinkmann

Schulkinder spielen in Berlin auf dem Schulhof der Paul-Klee-Grundschule. (picture alliance / dpa / Robert Schlesinger)
Schulkinder spielen in Berlin auf dem Schulhof der Paul-Klee-Grundschule. (picture alliance / dpa / Robert Schlesinger)

Demnach erzielen Schüler bessere Noten in Prüfungen, wenn sie zuvor eine längere Pause hatten. Neurowissenschaftler beschreiben ähnliche Effekte: Der ausgewogene Wechsel zwischen Lern- und Freizeit ist wichtig, damit das Gehirn aufnahmebereit bleibt und Gelerntes verarbeiten kann.

Neben diesen leistungssteigernden Merkmalen bieten Pausenzeiten aber auch Raum für soziales Lernen und Interaktion. Denn je nach Altersgruppe nutzen Schüler die Zeit auf dem Schulhof für gemeinsame Spiele, Gespräche, aber auch Aggression und Ausgrenzung spielen eine Rolle.

Wie sich die Pausensituation entwickelt ist auch abhängig von den baulichen und räumlichen Möglichkeiten, die den Kindern und Jugendlichen geboten werden. Das Spektrum reicht von tristen Asphaltflächen bis zur selbst gestalteten "Flaniermeile".

Welche Effekte haben Pausen im Schulalltag? Welche Angebote sind sinnvoll? Welche Räumlichkeiten brauchen Kinder und Jugendliche, um die Pause gut nutzen zu können? Welche Rolle sollten Lehrer in diesen unterrichtsfreien Zeiten spielen?

Eine Sendung mit Hörerbeteiligung über Telefon 00800 – 4464 4464 oder per Mail an campus@deutschlandfunk.de

Gesprächspartner:

  • Ahmet Derecik, Sportwissenschaftler an der Universität Osnabrück
  • Martin Korte, Neurobiologe an der TU Braunschweig und Autor des Buches "Wie Kinder heute lernen"
  • Elisabeth Lesniak, Lehrerin am Stadtgymnasium Detmold
  • Jonas Raßfeld, Schüler an der IGS Melle

 

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