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Es kommen härtere Tage

Ingeborg Bachmann und ihre Lyrik

Von Ria Endres

Atmosphäre neuer Hoffnungslosigkeit: Ingeborg Bachmann im Jahr 1965
Atmosphäre neuer Hoffnungslosigkeit: Ingeborg Bachmann im Jahr 1965 (AP Archiv)

Ingeborg Bachmann gehört zu den bedeutendsten Lyrikerinnen der Neuzeit. Ihre Gedichte sind geprägt von den Erfahrungen in den Nachkriegsjahren. Obwohl der Krieg beendet war, vermittelt Bachmanns Lyrik stets eine Atmosphäre neuer Hoffnungslosigkeit und möglicher Katastrophen.

Die Zeiten werden nicht besser, der moderne Mensch bricht zwar auf, aber in eine ungewisse Zukunft. Davon handelt auch der nun folgende Essay von Ria Endres. Die Autorin ist Essayistin, Dramatikerin und Hörspielautorin. Sie verfasste zahlreiche literarische Frauenporträts, von Elfriede Jelinek bis Liesl Karlstadt.

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Essay und Diskurs

PhilosophieDie neuen Gärten Epikurs

Abbildung einer Büste, die das Porträt des griechischen Philosophen Epikur (341-270 v.Ch.) zeigt.

Es wird gesunde Menschen geben und solche, die an Gott glauben. Die Gesunden werden in Sicherheit leben und die Kranken sich vor dem Bösen fürchten. Die Atheisten werden sich in einer Gemeinschaft wohlfühlen, während der vereinzelte Rest verwaltet wird.

Körperkult Schönheitskonkurrenz der Männer

Bodybilder stehen nebeneinander.

Sie verwenden Anabolika, Omnadren, Superanabolon, Testosteron und andere nicht ungefährliche Mittel, um den eigenen Körper optimal zu präsentieren.

AnalyseStaub

Eine Frau saugt mit einem Staubsauger den Fußboden eines Wohnzimmers.

Staub ist der Teil der Materie, der unerwünscht ist. Er wird von Putzkolonnen und mit Staubtüchern energisch bekämpft. Er ist einerseits allgegenwärtig, andererseits ist kaum etwas so flüchtig wie Staub. Er kommt mit Stürmen von weit her, überdeckt Landschaften, Städte und kriecht in jede vermeintlich noch so dicht abgeschlossene Ritze.