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Es kommen härtere Tage

Ingeborg Bachmann und ihre Lyrik

Von Ria Endres

Atmosphäre neuer Hoffnungslosigkeit: Ingeborg Bachmann im Jahr 1965
Atmosphäre neuer Hoffnungslosigkeit: Ingeborg Bachmann im Jahr 1965 (AP Archiv)

Ingeborg Bachmann gehört zu den bedeutendsten Lyrikerinnen der Neuzeit. Ihre Gedichte sind geprägt von den Erfahrungen in den Nachkriegsjahren. Obwohl der Krieg beendet war, vermittelt Bachmanns Lyrik stets eine Atmosphäre neuer Hoffnungslosigkeit und möglicher Katastrophen.

Die Zeiten werden nicht besser, der moderne Mensch bricht zwar auf, aber in eine ungewisse Zukunft. Davon handelt auch der nun folgende Essay von Ria Endres. Die Autorin ist Essayistin, Dramatikerin und Hörspielautorin. Sie verfasste zahlreiche literarische Frauenporträts, von Elfriede Jelinek bis Liesl Karlstadt.

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Essay und Diskurs

WasserzeichenGabe Gottes, Wirtschaftsgut Gabe Gottes, Wirtschaftsgut

Der wie ein Halbmond geformte so genannte Mondsee oder Mondsichelsee (chin.: Yueyaquan) in der Wüste bei Dunhang in der chinesischen Provinz Gansu.

Wem gehört das Wasser? Wasser ist Leben, es besitzt in vielen Religionen eine besondere Bedeutung und steht oft am Anfang der Schöpfungsgeschichte. Die Geschichten des Alten Testaments spiegeln die Erfahrungen der Menschen im Nahen Osten mit Wasserknappheit wider und zeigen den Respekt, den sie sowohl der lebensspendenden wie der zerstörerischen Kraft des Wassers zollten. Doch Wasser ist oft die Quelle für Streit auf unterschiedlichen Ebenen, sei es zwischen Menschen in kleinen Dörfern oder ganzen Staaten.

Neue MedienGleichschaltung oder Befreiung?

.Ein Finger zeigt auf das Symbol eines Einkaufwagens auf einer Taste einer Computertastatur. 

Täglich erleben Menschen in modernen Gesellschaften, wie sich ihr Alltag durch den Einsatz der Neuen Medien verändert. Dem Gewinn an individuellen Zugangschancen zu Kommunikation, Konsum und Wissen stehen erhebliche Verluste im Angebot von personenbezogenen Dienstleistungen gegenüber, an deren Existenz und Qualität die Bürgerinnen und Bürger großes Interesse haben.

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Arbeiten der Wiener Künstlerin Renate Korinek und des Künstlers Thomas Poggenhans aus Münster. Auf dem Bild zu sehen sind "Macht oder Machtanmaßung, 2004-2008" und "Zombies, 2006" (im Hintergrund).

In drei Schritten versucht dieser Essay, unsere Gegenwart als eine Welt vollendeter Aufklärung zu begreifen. Der emanzipatorische Anspruch der Aufklärung war immer verbunden mit der Suche, der Umerziehung oder dem Ausschluss des "Anderen", der dieser allgemeinen Forderung nach Transparenz nicht folgen würde.