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Es kommen härtere Tage

Ingeborg Bachmann und ihre Lyrik

Von Ria Endres

Atmosphäre neuer Hoffnungslosigkeit: Ingeborg Bachmann im Jahr 1965 (AP Archiv)
Atmosphäre neuer Hoffnungslosigkeit: Ingeborg Bachmann im Jahr 1965 (AP Archiv)

Ingeborg Bachmann gehört zu den bedeutendsten Lyrikerinnen der Neuzeit. Ihre Gedichte sind geprägt von den Erfahrungen in den Nachkriegsjahren. Obwohl der Krieg beendet war, vermittelt Bachmanns Lyrik stets eine Atmosphäre neuer Hoffnungslosigkeit und möglicher Katastrophen.

Die Zeiten werden nicht besser, der moderne Mensch bricht zwar auf, aber in eine ungewisse Zukunft. Davon handelt auch der nun folgende Essay von Ria Endres. Die Autorin ist Essayistin, Dramatikerin und Hörspielautorin. Sie verfasste zahlreiche literarische Frauenporträts, von Elfriede Jelinek bis Liesl Karlstadt.

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Essay und Diskurs

PopArtPop - wie Persil?

"Cape" nennt der Künstler Thomas Bayrle seine mit transparenten Regenmänteln bekleidete Puppen, die am 05.11.2014 in der Ausstellung "German Pop" in der Kunsthalle Schirn in Frankfurt am Main zu sehen sind. (picture-alliance / dpa / Boris Roessler)

In Düsseldorf kursierte Anfang der 60er-Jahre das Stichwort "German Pop". So lautete auch der Titel einer gerade zu Ende gegangenen Ausstellung in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt. Ulf Erdmann Ziegler bündelt in einem Essay die deutsche Debatte zum Pop und fragt nach dem Ursprung des Wortes und des Gedankens.

HamburgGrüne, gerechte und wachsende Metropole?

Stadtansicht Hamburg, Wohn- und Geschäftshäuser nahe den Landungsbrücken im Hamburger Hafen, im Hintergrund steht die Kirche St. Michaelis oder Michel (M.), aufgenommen am 15.06.2014. (picture-alliance / dpa / Soeren Stache)

Hamburg definiert sein Stadtentwicklungskonzept neu, möchte grüner und gerechter werden, aber auch kräftig wachsen. Ob das gelingt, hängt davon ab, ob alle Bevölkerungsschichten dabei mitgenommen werden.

Philosoph Omri Boehm"Zionismus nicht vereinbar mit humanistischen Werten"

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Zwischen einem jüdischen und einem demokratischen Staat besteht ein Widerspruch - diese Ansicht vertritt der israelische Philosoph Omri Boehm. Denn um jüdisch zu sein, müsse man "jüdisches Blut" haben - und ein Staat könne keine liberale Demokratie sein, wenn er sich zugleich erlaubt, ethnisch nicht neutral zu sein, sagte er im DLF.