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Europa in der Schwebe (3/3)

Ausblick am Ende eines Krisenjahres

Petros Markaris im Gespräch mit Jochen Rack

Der griechische Autor Petros Markaris (picture alliance / dpa)
Der griechische Autor Petros Markaris (picture alliance / dpa)

Auch wenn der EU der diesjährige Friedensnobelpreis zugesprochen wurde, wies die anhaltende Eurokrise auf gravierende institutionelle Defizite in Brüssel hin. Wohin entwickelt sich die EU in den kommenden Jahren? Zum Bundesstaat, zur Transferunion oder zum Staatenbund mit geteilter Souveränität?

Was überhaupt ist geblieben vom Traum von Europa? Davon handelt unsere dreiteilige Gesprächsserie "Europa in der Schwebe. Ausblick am Ende eines Krisenjahres". In unserer abschließenden Folge spricht Jochen Rack mit dem griechischen Schriftsteller Petros Markaris.

Das vollständige Gespräch mit Petros Markaris können Sie mindestens bis zum 30. Mai 2013 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

Die Gesprächsserie im Überblick:

Europa in der Schwebe (1/3)
Der österreichische Schriftsteller Peter Menasse im Gespräch

Europa in der Schwebe (2/3)
Der Ökonom Peter Bofinger

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Essay und Diskurs

PhilosophieDas akzelerationistische Manifest

Georg Diez , aufgenommen am 15.10.2009 auf der 61. Frankfurter Buchmesse in Frankfurt am Main. (picture-alliance / dpa / Arno Burgi)

Seit Kurzem gibt es in Deutschland eine neue politische Philosophie, die sich mit den globalen Katastrophen unserer Zeit beschäftigt. Sie will mit Mitteln des Kapitalismus den Kapitalismus stürzen. Sie ist eine Mischung aus Techno, Terminator und Marx. Ihr Name: Akzelerationismus.

WirtschaftspolitikWarum der Kapitalismus im Prinzip nicht zu retten ist

Ein überdimensionales Eurozeichen vor dem Eurotower in Frankfurt am Main. (imago/DATA73)

"Die allermeisten Leute haben Angst vor der Finanzwelt", sagt Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin der Tageszeitung "taz". Auch der Staat habe deshalb die Banken bis jetzt nicht reguliert. Allerdings führe ein massiver Eingriff in das System des Finanzkapitalismus zu seinem Einbruch - und Chaos und Panik folgten, warnt Herrmann.

Kapitalismus"Alles kommt einmal zum Ende"

Der Soziologe Wolfgang Streeck (Deutschlandradio / Bettina Straub)

Die aktuelle Krise des Kapitalismus reicht tiefer als die normalen Konjunktureinbrüche: Das Wachstum stagniert, die Verschuldung wächst, die Ungleichheit nimmt zu. Der Klassenkampf beginne wieder - und zwar um die enger gewordenen Verteilungsspielräume, sagte der Soziologe Wolfgang Streeck im DLF.