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HIS-Studie: Abiturjahrgang des Wendejahrs hat seine Chancen gut genutzt

Forscher haben 20 Jahre lang Studierende aus Ost und West begleitet

Michael Schramm im Gespräch mit Kate Maleike

Wissenschaftler des HIS-Instituts haben 20 Jahre lang Studierende des Wende-Abijahrgangs begleitet.
Wissenschaftler des HIS-Instituts haben 20 Jahre lang Studierende des Wende-Abijahrgangs begleitet. (AP)

Der Abijahrgang 1989/'90 ist ein ganz besonderer: Schule verlief noch in zwei getrennten Bildungssystemen, in DDR und BRD. Die beruflichen Karrieren verliefen dann aber in einem wiedervereinigten deutschen Arbeitsmarkt.

Wissenschaftler des HIS, des Institutes für Hochschulforschung in Hannover, haben im Auftrag der Bundesregierung in den letzten 20 Jahren immer wieder Abiturienten des Wendejahrgangs aus Ost und West befragt und deren Lebensläufe nachgezeichnet. Sowohl ostdeutsche als auch westdeutsche Abiturienten hätten ihre Ausbildungschancen gut genutzt, so der an der Studie beteiligte Soziologe Michael Schramm. Heute seien 92 Prozent von ihnen erwerbstätig.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Der Anteil der studierenden Frauen lag in Ostdeutschland im Schnitt höher als in Westdeutschland.

Weitere Infos zur Studie unter www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201211.pdf und unter www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201210.pdf.

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