Campus & Karriere / Archiv /

HIS-Studie: Abiturjahrgang des Wendejahrs hat seine Chancen gut genutzt

Forscher haben 20 Jahre lang Studierende aus Ost und West begleitet

Michael Schramm im Gespräch mit Kate Maleike

Wissenschaftler des HIS-Instituts haben 20 Jahre lang Studierende des Wende-Abijahrgangs begleitet.
Wissenschaftler des HIS-Instituts haben 20 Jahre lang Studierende des Wende-Abijahrgangs begleitet. (AP)

Der Abijahrgang 1989/'90 ist ein ganz besonderer: Schule verlief noch in zwei getrennten Bildungssystemen, in DDR und BRD. Die beruflichen Karrieren verliefen dann aber in einem wiedervereinigten deutschen Arbeitsmarkt.

Wissenschaftler des HIS, des Institutes für Hochschulforschung in Hannover, haben im Auftrag der Bundesregierung in den letzten 20 Jahren immer wieder Abiturienten des Wendejahrgangs aus Ost und West befragt und deren Lebensläufe nachgezeichnet. Sowohl ostdeutsche als auch westdeutsche Abiturienten hätten ihre Ausbildungschancen gut genutzt, so der an der Studie beteiligte Soziologe Michael Schramm. Heute seien 92 Prozent von ihnen erwerbstätig.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Der Anteil der studierenden Frauen lag in Ostdeutschland im Schnitt höher als in Westdeutschland.

Weitere Infos zur Studie unter www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201211.pdf und unter www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201210.pdf.

Den vollständigen Beitrag können Sie mindestens fünf Monate in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Campus & Karriere

EU-Austauschprogramme"Erasmus+ erhöht die Chance auf Beschäftigung"

Eine Studentin informiert sich am Akademischen Auslandsamt Erasmus-Büro am 26.06.2013 an einer Universität in Berlin.

Das neue EU-Stipendienprogramm Erasmus+ geht an den Start. Es vereint die bisherigen EU-Austauschprogramme. Die EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou sagte im DLF: "Es bietet jungen Leuten eine Perspektive für ein besseres Leben und eine bessere Arbeit."

Erasmus+Mehr Programme unter einem Dach

Eine Studentin informiert sich am Akademischen Auslandsamt Erasmus-Büro am 26.06.2013 an einer Universität in Berlin.

Das Erasmus-Austauschprogramm für Studenten erfreut sich in Deutschland wachsender Beliebtheit. Der DAAD meldete einen neuen Rekord. Erasmus+ vereint nun darüber hinaus verschiedene Angebote zu beruflicher Bildung, Schul- und Hochschulbildung sowie Jugend und Sport im Ausland unter einem Dach.

FrauenstudiengangInformatikerinnen braucht das Land

Studentinnen in einem Hörsaal

IT-Spezialistinnen werden in Deutschland gesucht. Der Frauenanteil in der Branche liegt nur bei etwa 14 Prozent. Die Berliner Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) bietet ein Bachelorstudium für Informatik und Wirtschaft als reinen Frauenstudiengang an.