Das Kulturgespräch / Archiv /

Hype und Hybris

Was bleibt vom Faszinosum Olympia?

Moderation: Norbert Seitz

Hype oder Hybris: Olympia 2012.
Hype oder Hybris: Olympia 2012. (picture alliance / dpa / Peter Kneffel)

Höher, schneller, weiter oder gilt doch: Dabeisein ist alles? Am 27.7. beginnen in London die Olympischen Spiele 2012, Millionen werden vor dem Fernseher mitfiebern, Millionen werden verdient - durch Werbung, TV-Rechte und Sponsoren. Was bleibt vom olympischen Gedanken?

Es nehmen teil:

- Ines Geipel, Professorin an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin und Autorin (u.a. "Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens")

- Detlev Claussen, Professor für Soziologie an der Universität Hannover und Fußball-Autor (u.a. "Béla Guttmann. Weltgeschichte des Fußballs in einer Person")

- Gunter Gebauer, Professor für Philosophie an der FU Berlin, Autor und Sportsoziologe (u.a. "Poetik des Fußballs")

Linktipp:
Portal Olympische Sommerspiele in London



Mehr bei deutschlandradio.de

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Das Kulturgespräch

Hochschulquartett Private Hochschulen in Finanznot

Ein Student betritt am 29.10.2012 das Verwaltungsgebäude der Jacobs University in Bremen.

18 Privathochschulen zählte das Statistische Bundesamt 1993. Im vergangenen Jahr waren es schon 129. Mehr als 100.000 Studierende besuchen in Deutschland eine Hochschule in privater Trägerschaft. Besonders beliebt sind die Business Schools. Doch angesichts finanzieller Schwierigkeiten sinkt ihr Ansehen.

Sterbehilfe"Wenn wir schon sterben müssen ..."

Ein jüngerer Mensch umfasst das Armgelenk einer älteren Person, die im Krankenbett liegt.

Belgien hat vor wenigen Wochen die Tötung auf Verlangen für Kinder und Jugendliche legalisiert. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will jede Form organisierter Sterbehilfe gesetzlich verbieten lassen. Darf man einen schwerkranken Menschen, ein Kind gar, auf Verlangen töten? Kritiker sagen eindeutig "Nein!" und fordern einen Ausbau der Palliativmedizin.

Hochschulquartett Doktor überall: Promotionsrecht auch für Fachhochschulen?

Das Paulinum der Universität Leipzig im November 2013.

25.000 Doktortitel werden in Deutschland jährlich vergeben. Dabei spitzt sich die Frage zu, wer künftig zur Durchführung eines Promotionsverfahrens berechtigt sein soll. Denn bisher besitzen nur Universitäten und ihnen gleichgestellte Hochschulen das so genannte Promotionsrecht.