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FIFA-Skandal"Nur Blatter auszutauschen reicht natürlich nicht"

Viola von Cramon, Bündnis 90/Die Grünen, gehörte dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages an. (Deutschlandradio - Hendrik Maaßen)

Viola von Cramon (Bündnis 90/Die Grünen) und ehemaliges Mitglied des Sportausschusses des Deutschen Bundestages hat die Rolle der UEFA beim aktuellen FIFA-Skandal heftig kritisiert. Die UEFA spiele sich jetzt als Reformer auf, habe aber "bislang nichts dazu beigetragen, diesen Korruptionsstadl irgendwie aufzuräumen", sagte sie im DLF.


Christoph Biermann, Mitglied der Chefredaktion des Fußballmagazins "11 Freunde" (Imago / Hoffmann)

FIFA-Skandal"Die Fußballwelt ist seit gestern eine andere"

"Die Lügner und Betrüger, die die FIFA komplett durchsetzt haben, können seit gestern nicht mehr einfach so weitermachen": Für den Sportpublizisten Christoph Biermann implodiert mit der Verhaftung der FIFA-Funktionäre das "System Blatter". Dieser sei nicht mehr zu halten.


Günter Oettinger (imago stock & people)

Großbritannien"Die EU gehört nicht einem allein"

EU-Kommissar Günter Oettinger lehnt eine Änderung der EU-Verträge zugunsten Großbritanniens ab. "Eine Änderung der Verträge halte ich für falsch", sagte Oettinger im Deutschlandfunk. Vielmehr müsse die Europäische Union in Bereichen wie der Verteidigungs- oder Wirtschaftspolitik enger zusammenarbeiten.


Alexander Graf Lambsdorff (imago stock & people)

Quote für Flüchtlinge"EU-Mitgliedsstaaten verhalten sich überwiegend egoistisch"

Der FDP-Europaabgeordnete Alexander Graf Lambsdorff hat Gegnern einer neuen Verteilung von Flüchtlingen in Europa Egoismus und Kleinstaatlichkeit vorgeworfen. Notfalls müssten sich die willigen EU-Mitgliedsländer zunächst auf eine informelle Quote einigen, sagte er im DLF.


Der frühere Mediendirektor der FIFA, Guido Tognoni (imago Sportfoto)

FIFA-Skandal"Die UEFA muss Führungsstärke beweisen"

Der ehemalige Mediendirektor des Weltfußballverbandes, Guido Tognoni, fordert vom europäischen Fußballverband UEFA einen Boykott des heute beginnenden FIFA-Kongresses. Dies wäre der Anfang vom Ende der FIFA-Präsidentschaft von Sepp Blatter, sagte Tognoni im DLF. Er rechnet jedoch trotzdem mit einer erneuten Wahl Blatters.


Der Journalist Thomas Kistner (imago stock & people)

Ermittlungen gegen FIFA"Neuausrichtung der FIFA gibt es nur ohne Sepp Blatter

Im Zuge der Ermittlungen gegen die FIFA sei noch viel zu erwarten, sagte "SZ"-Journalist Thomas Kistner im DLF. Die jetzigen Ereignisse seien "wirklich nur der Anfang". Eine Neuausrichtung der FIFA gibt es aus seiner Sicht jedoch nur ohne den jetzigen Präsidenten Sepp Blatter.


Afrikanische Flüchtlinge sitzen in Tripolis nach ihrer Verhaftung auf dem Boden. (picture-alliance/dpa/EPA/Str)

EU-Flüchtlingspolitik"Zutiefst unsolidarische Regelung"

Der Europareferent der Flüchtlingsorganisation Pro Asyl, Karl Kopp, hat die Pläne der EU-Kommission zur Umverteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU kritisiert. Die Menschen könnten nicht zwangsverteilt werden, sagte Kopp im DLF. Er forderte ein neues europäisches System der Flüchtlingsaufnahme.


Christian Flisek spricht im Bundestag in eine Reihe von Mikrofonen von Rundfunksendern. (imago / Martin Müller)

No-Spy-Abkommen"Merkel sollte im Wahlkampf als Heldin dastehen"

Der SPD-Abgeordnete Christian Flisek wirft dem Bundeskanzleramt vor, die Aussichten auf ein No-Spy-Abkommen mit den USA bewusst falsch dargestellt zu haben. Die Äußerungen des Kanzleramts hätten keine Grundlage gehabt, sagt der SPD-Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss im Deutschlandfunk.


Ulrich Mädge gestikuliert bei einer Ansprache. (dpa / Philipp Schulze)

Tarifkonflikt"Die Kitastreiks sind unnötig"

Die Tarifkommission der kommunalen Arbeitgeberverbände hat die unbefristeten Streiks in den Kindertagesstätten als überzogen kritisiert. Die von Verdi geforderte Gehaltserhöhung von rund zehn Prozent sei nicht bezahlbar, sagte der Lüneburger Oberbürgermeister Ulrich Mädge im DLF.


Der EU-Ratspräsident Donald Tusk, der britische Premierminister David Cameron und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. (AFP / Janek Skarzynski)

Großbritannien und die EU"Eine Chance für Reformen"

Bevor der britische Premier David Cameron im kommenden Jahr über einen möglichen Ausstieg aus der EU abstimmen lassen will, wird er mit allen Regierungen der EU-Staaten über mögliche Reformen sprechen. Vertragsänderungen werde es zwar nicht geben, äußerte sich der Ökonom Michael Wohlgemuth vom Think Tank "Open Europe" im DLF überzeugt, aber Cameron könnte einiges herausholen.


Eine Mutter steht mit ihrem Kind in Kassel (Hessen) vor einer geschlossenen Kita, an der Streik-Hinweise hängen (picture alliance / dpa/ Uwe Zucchi)

Kita-Streik"Es ist ein bisschen Glaskugellesen"

Der Kita-Streik geht mittlerweile in die dritte Woche. Ein Ende sei bisher nicht abzusehen, sagte Gabriele Schmidt, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Verdi in NRW im Deutschlandfunk. Bisher seien die Arbeitgeber nicht bereit gewesen, ein Angebot zu machen. Man warte immer noch auf ein Signal des "Aufeinanderzugehens".


Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marcus Weinberg. (Imago / Metodi Popow)

Debatte über Homo-Ehe"Dann ist die Ehe auch beliebig"

Der familienpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Marcus Weinberg, warnt vor einer vollständigen Gleichstellung homosexueller Partnerschaften. "Was ist die Ehe dann noch wert?", fragte der CDU-Politiker im DLF und provozierte dann mit einem heiklen Vergleich.


Der Nahost-Experte Guido Steinberg (Imago / Müller-Stauffenberg)

Kampf gegen IS"Das irakische Militär ist kaum einsatzfähig"

Der Nahost-Experte Guido Steinberg teilt die Kritik an der mangelnden Motivation irakischer Soldaten - und kann die Gründe dafür auch nachvollziehen. Denn die Soldaten seien nicht gewillt, für eine korrupte Regierung zu kämpfen, sagte er im DLF.


Der Vorsitzende der IG Bergbau, Chemie, Energie: Michael Vassiliadis (imago / IPON)

Kohleabgabe"Wir überschlagen uns"

Michael Vassiliadis, Vorsitzender der IG Bergbau, Chemie, Energie, hat seine Kritik an der Kohleabgabe erneuert. Die Gebühr sorge für Strukturbrüche und den Verlust zahlreicher Arbeitsplätze, sagte der Gewerkschafter im DLF. Zudem werde die Versorgungssicherheit gefährdet.


Der CDU-Politiker Stefan Kaufmann hält auf einem CDU-Bundesparteitag in Hannover eine Rede. (imago/Simon)

Debatte um Homo-Ehe"Pistole auf die Brust hilft nicht"

Fraktionsübergreifend zur gleichgeschlechtlichen Ehe? Der CDU-Politiker Stefan Kaufmann lehnt die Idee eines Gruppenantrags der Grünen ab. Er kämpfe lieber dafür, seine Partei von innen heraus zu verändern, sagte der Bundestagsabgeordnete im DLF. Aktuell gebe es einige Vorbehalte in der CDU.


Der Direktor des Landesmuseums für Natur und Mensch in Oldenburg, Mamoun Fansa, führt 2006 in der Ausstellung "Saladin und die Kreuzfahrer" ein Original des Riesenkorans aus dem 14. Jahrhundert vor. (picture-alliance / dpa / Ingo Wagner)

Archäologe Mamoun Fansa"Das syrische Regime hat nicht um Palmyra gekämpft"

Der Archäologe Mamoun Fansa wirft dem syrischen Regime vor, nicht um die antike Oasenstadt Palmyra gekämpft zu haben. Die Bewohner seien im Stich gelassen worden, sagte Fansa im DLF. Er wirft dem Regime zudem vor, unter dem Deckmantel des Wiederaufbaus mit Investoren über den Verkauf zerstörter Grundstücke zu verhandeln.


Zahlreiche Euro-Banknoten und Euromünzen, aufgenommen am 03.01.2014 in Frankfurt am Main (Hessen). (picture-alliance / dpa / Daniel Reinhardt)

Zukunft des Geldes"Bargeld ist ein Krisenindikator"

Der Finanzwissenschaftler Aloys Prinz glaubt nicht, dass Bargeld auf absehbare Zeit ganz verschwinden wird. Vor allem kleine Transaktionen seien einfacher und billiger mit Bargeld abzuwickeln, sagte Aloys Prinz im DLF.


Die Sängerin Ann Sophie während des Eurovision Song Contests in Wien. (dpa/Julian Stratenschulte)

Eurovision Song Contest"Schicksalsschlag für Deutschland"

Schweden gewinnt den Eurovision Song Contest, für die deutsche Kandidatin Ann Sophie gab es null Punkte. "Ein schwaches Lied, aber ihr Auftritt hatte durchaus Schmiss", sagte der Literaturkritiker Rainer Moritz im Deutschlandfunk. Die Null-Nummer sei aber auch der Kanzlerin zu verdanken.


Rudolf Dreßler (SPD) in der ARD-Talkshow ANNE WILL am 30.07.2014 in Berlin (imago / Müller-Stauffenberg)

Entscheidung zur Tarifeinheit"SPD verkommt zu Ersatz-FDP"

Das neue Gesetz zur Tarifeinheit bedeutet nach Ansicht des SPD-Politikers Rudolf Dreßler eine Einschränkung des Streikrechts. Der frühere Sozialexperte seiner Partei sagte im DLF, das Gesetz habe in Karlsruhe keine Chance. Vor allem aber richte es für die SPD enormen Schaden an.


Ralf Stegner (SPD) sitzt bei einer Pressekonferenz vor vielen Mikrofonen und schaut in die Kamera. (picture alliance / dpa/ Maja Hitij)

Stegner zu Tarifeinheitsgesetz "So hatten wir das 50 Jahre lang"

Bei dem neuen Tarifeinheitsgesetz gehe es der SPD "überhaupt nicht darum, das Streikrecht einzuschränken", sagte der stellvertretende Partei-Vorsitzende Ralf Stegner im Deutschlandfunk. Vielmehr solle bewirkt werden, dass Gewerkschaften sich nicht untereinander streiten. "Das hat Arbeitnehmern noch nie genutzt."


Der Abgeordnete im Europaparlament, Michael Gahler, vor einem blauen Hintergrund mit den europäischen Sternen (dpa/EPA/T. Mughal)

EU-Gipfel zur Östlichen Partnerschaft"Putin kann keinen Honig saugen"

Der Europaparlamentarier Michael Gahler verteidigt die Ergebnisse des EU-Gipfels von Riga. Kritik, man würde rote Linien von Russland akzeptieren, könne er nicht nachvollziehen, sagte der CDU-Politiker im DLF. Im Gegenteil sei die Abschlusserklärung eine "Ohrfeige für Präsident Putin".


Omid Nouripour, außenpolitischer Sprecher der Grünen (dpa / Hannibal Hanschke)

Nach neuen Eroberungen"IS ist gestärkt, auch propagandistisch"

Der außenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Omid Nouripour, hat vor einem weiteren Erstarken der Terrormiliz "Islamischer Staat" gewarnt. Nouripour sagte im Deutschlandfunk, der IS plündere die Städte und löse so seine Geldprobleme.


Der Arbeitsrechtler Gregor Thüsing an einem Rednerpult im Bundesministerium für Familie (Oktober 2011); im Hintergrund Ministerin Schröder (Rainer Jensen dpa/lbn)

Traifeinheit"Das Gesetz hat legitime Ziele"

Ob das gestern vom Bundestag verabschiedete Gesetz zur Tarifeinheit tatsächlich verfassungskonform ist, müsse Karlsruhe entscheiden, sagte der Arbeitsrechtsexperte Gregor Thüsing. Die Richter müssten gerechtfertigte Ziele und negative Wirkungen der Regelung abwägen.


Günter Meyer, Leiter des Zentrums für Forschung zur Arabischen Welt in Mainz (dpa / picture alliance / Peter Pulkowski)

Irak und Syrien"IS ist in der Tat mittlerweile ein Staat"

Die militärisch-strategischen Erfolge des "Islamischen Staats" zeigten, dass die Strukturen der Terrormiliz funktionieren, sagte der Arabien-Experte Günter Meyer im DLF. Der IS kontrolliere inzwischen ein großes Gebiet, erhebe dort Steuern und rekrutiere Soldaten.


Ex-Innenminister Gerhard Baum sitzt in einem Sessel in der Talkshow "Günther Jauch" im September 2013 (Imago/Müller-Stauffenberg)

Tarifeinheitsgesetz"Jetzt beginnt Kampf um Mitglieder"

Als verfassungswidrig bezeichnet Gerhard Baum das neue Gesetz zur Tarifeinheit. Künftig entscheide in Betrieben die Mehrheit, sagte der Ex-Bundesinnenminister, der als Anwalt die Pilotenvereinigung Cockpit vertritt. Kleinere Gewerkschaften könnten keinen Arbeitskampf mehr führen.


Markus Hilgert, Leiter des Vorderasiatischen Museums in Berlin (Deutschlandradio - Philipp Eins)

IS-Terror in Palmyra"Eine Form der Kriegsführung"

Der Direktor des Vorderasiatischen Museums Berlin, Markus Hilgert, befürchtet, dass die Terrormiliz "Islamischer Staat" die antiken Stätten von Palmyra nicht nur zerstört, sondern auch illegale Grabungen vornimmt. Die geplünderten Kulturgüter könnten dann auf dem Schwarzmarkt verkauft werden, sagte Hilgert im Deutschlandfunk. Darüber könnte sich der IS weiter finanzieren.


Carsten Linnemann (CDU), Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, spricht in Köln beim Bundesparteitag der CDU (pa/dpa/Kappeler)

Tarifeinheitsgesetz"Es geht nicht weit genug"

Der Vorsitzende der Unions-Mittelstandsvereinigung, Carsten Linnemann, hat das Tarifeinheitsgesetz als nicht ausreichend kritisiert. Das Gesetz gehe zwar in die richtige Richtung, sagte er im Deutschlandfunk. Es fehlten aber Rahmenbedingungen für Streiks. Unter anderem forderte Linnemann eine Ankündigungsfrist von vier Tagen.


Ein DB-Mitarbeiter steht an einem leeren Bahngleis im Hauptbahnhof in Stuttgart (dpa / picture alliance / Wolfram Kastl)

Fahrgastverband Pro Bahn"Für uns ist Frieden wichtig"

"Ich hoffe, EVG und Deutsche Bahn verständigen sich soweit, dass die Sache ohne Streik abgeht", sagte Gerd Aschoff vom Fahrgastverband Pro Bahn im DLF. Gleichzeitig wünsche er sich, dass nicht der Eindruck entstehe, die GDL sei die kämpferische Gewerkschaft und die EVG "irgendwie weichgespült".


EVG-Chef Alexander Kirchner 2014 bei Protesten vor dem Bundesrat. (imago/Christian Ditsch)

Deutsche BahnEVG sieht Konzern in der Pflicht

EVG-Chef Alexander Kirchner hofft auf einen Tarifabschluss mit der Deutschen Bahn bis Ende des Monats. Er gehe von einem neuen Angebot aus, sagte der Gewerkschaftschef vor Beginn der Verhandlungen am späten Nachmittag. Andernfalls sei ein Streik nicht auszuschließen.

Weitere Beiträge

Nächste Sendung: 29.05.2015 06:50 Uhr

Interview
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Podcast

Informationen am Morgen

Zwei Polizisten stehen am 26.05.2015 in Elmau (Bayern) vor dem Schloss Elmau, wo vom 07. bis 08.06.2015 der G7-Gipfel stattfindet. In dem Fünf-Sterne-Hotel sind die letzten Urlaubsgäste abgereist, jetzt wird der Veranstaltungsort für das Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden westlichen Industrienationen vorbereitet. (Picture Alliance / dpa / Angelika Warmuth)

Vor Gipfel in ElmauG7-Gegner wollen Camp-Verbot trotzen

Das Bündnis "Stop G7 Elmau" will sich sein Protestcamp bei Garmisch-Partenkirchen nicht verbieten lassen. Die Gemeinde hatte das Zeltlager untersagt. Begründung: Hochwassergefahr. Sollte es beim Verbot bleiben, wäre dies für die Atmosphäre der Proteste wenig "hilfreich" sagen die Veranstalter. Eine Drohung?

Informationen am Mittag

Datenzentrumschef Joel Kjellgren läuft durch die Serverräume im schwedischen Lapland. (AFP / JONATHAN NACKSTRAND)

Nach KabinettsbeschlussDebatte um Vorrats-Datenspeicherung geht weiter

In der Opposition bewegt sich die Begeisterung über die beschlossene Vorratsdatenspeicherung erwartungsgemäß in engen Grenzen. Doch nun wettern auch ranghohe Sozialdemokraten gegen den Gesetzentwurf ihres Justizministers. SPD-Chef Gabriel dürfte eine muntere Debatte ins Haus stehen.

Interview der Woche

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble beantwortet am 18.03.2015 während einer Pressekonferenz Fragen von Journalisten. (Wolfgang Kumm, dpa picture-alliance)

Kein Entgegenkommen für Griechenland"Das Problem muss gelöst werden"

Finanzminister Wolfgang Schäuble ist nicht bereit, Griechenland mit einer Verlängerung der Fristen beim laufenden Hilfsprogramm entgegenzukommen. "Griechenland selbst hat sich zuletzt am 20. Februar auf die Erfüllung dieses Programms verpflichtet und deswegen brauchen wir nicht über Alternativen zu reden", sagte Schäuble im DLF.

Politik

Afrikanische Flüchtlinge sitzen in Tripolis nach ihrer Verhaftung auf dem Boden. (picture-alliance/dpa/EPA/Str)

EU-Flüchtlingspolitik"Zutiefst unsolidarische Regelung"

Der Europareferent der Flüchtlingsorganisation Pro Asyl, Karl Kopp, hat die Pläne der EU-Kommission zur Umverteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU kritisiert. Die Menschen könnten nicht zwangsverteilt werden, sagte Kopp im DLF. Er forderte ein neues europäisches System der Flüchtlingsaufnahme.

Christian Flisek spricht im Bundestag in eine Reihe von Mikrofonen von Rundfunksendern. (imago / Martin Müller)

No-Spy-Abkommen"Merkel sollte im Wahlkampf als Heldin dastehen"

Der SPD-Abgeordnete Christian Flisek wirft dem Bundeskanzleramt vor, die Aussichten auf ein No-Spy-Abkommen mit den USA bewusst falsch dargestellt zu haben. Die Äußerungen des Kanzleramts hätten keine Grundlage gehabt, sagt der SPD-Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss im Deutschlandfunk.

Das Hauptquartier der FIFA in Zürich. (Sebastian Bozon / AFP)

FIFA-KorruptionsskandalJustiz ermittelt wegen WM-Vergaben

Weitere Ermittlungen gegen den Weltfußballverband FIFA: Die Schweizer Behörden haben im Zusammenhang mit der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaften an Russland und Katar ein Strafverfahren gegen Unbekannt eröffnet. Elektronische Daten und Dokumente wurden beschlagnahmt. Zuvor war gemeldet worden, dass mehrere FIFA-Funktionäre festgenommen worden seien.

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