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Genforschung"Ich finde es schwierig, dass wir in das Genmaterial des Menschen eingreifen"

Nachdem das erste Baby mit dem Genmaterial von drei Elternteilen geboren wurde, hat die Publizistin Birgit Kelle Kritik an der Methode geübt. Man müsse die Frage stellen, wie weit man bei der Zeugung und Entwicklung des Menschen gehen solle, sagte Kelle im DLF.


Nach Anschlägen in DresdenForscherin fordert Polizeischutz für Moscheen in einigen Regionen

Die Ethnologin Susanne Schröter sagte in der DLF-Sendung "Tag für Tag", in Regionen, in denen rechtsradikale Gruppierungen bereits in Erscheinung getreten seien - wie beispielsweise in Dresden - würde sie den polizeilichen Schutz von Moscheen befürworten. Allerdings solle man "nicht in Hysterie verfallen" und alle Moscheen unter Polizeischutz stellen.

US-Politikwissenschaftlerin über Trump "Schicken Sie mir mal vorsichtshalber einen Asylantrag"

Die erste TV-Debatte habe gezeigt, dass sich Donald Trump nicht "mehr als zwei bis drei Minuten auf irgendein Thema konzentrieren kann", sagte Joyce Mushaben, Politikwissenschaftlerin an der Universität in Missouri-St. Louis. Dieser Mann lebe in seiner eigenen Realität, Minderheiten und deren Lebensverhältnisse kenne er nicht. Das sei wirklich zum Heulen, sagte sie im DLF.

Zehn Jahre Islamkonferenz "Die Organisationen müssen zur Demokratie verpflichtet werden"

Die Soziologin Necla Kelek hält die Islamkonferenz für gescheitert. Konservative würden versuchen, ihre eigenen Forderungen politisch durchzusetzen, sagte Kelek im DLF. Die Bundesregierung müsse die Organisationen zur Demokratie verpflichten - auch was die Gleichberechtigung von Mann und Frau betreffe.


Kolonisation"Den 'armen Heidenkindern' die Zivilisation bringen"

Die europäischen Kolonialmächte hätten ganz selbstverständlich die Grundüberzeugung gehabt, dass sie als Weiße Teil einer höheren Zivilisation seien, sagte die Historikerin Rebekka Habermas im DLF. Das habe bedeutet, alle schwarzen Personen seien minderwertig. Es habe gar keine moralische sowie juristische Hemmschwelle hinsichtlich Gewalt gegenüber Afrikanern gegeben.

Satire im TV"Einstiegsdroge für politisches Interesse"

Bei der Satiresendung "heute show" seien die Zuschauer im Gegensatz zu den normalen Nachrichtensendungen in der Regel deutlich jünger, sagte der Medienwissenschaftler Bernd Gäbler im DLF. Die Satiresendung habe bereits seit 2012 mehr Zuschauer als das klassische Nachrichtenformat. "Die Parodie hat das ernsthafte Original überholt", so Gäbler.


Sven Giegold zu Bahamas-PapersEhemalige EU-Wettbewerbskommissarin Kroes ist "nicht glaubwürdig"

In der Briefkasten-Affäre in der Steueroase Bahamas hat der Grünen-Europaabgeordnete Sven Giegold die frühere EU-Wettbewerbskommissarin Nelie Kroes als unglaubwürdig bezeichnet. In ihrer Karriere sei Kroes oft von der Politik in die Wirtschaft gewechselt - und umgekehrt. Ihren Lebenslauf prägten daher Interessenskonflikte, sagte der grüne Finanzpolitiker im DLF.

Politikwissenschaftler Jan VölkelFlüchtlingsabkommen mit Ägypten wäre "Verzweiflungstat"

Die Zahl der Flüchtlinge, die in Europa ankommen, ist gesunken - die Zahl derjenigen, die im Mittelmeer ertrinken, aber nicht. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz will deshalb auch mit Ägypten ein Abkommen zur Rückführung von Migranten schließen. Zum Schutz der Flüchtlinge werde das aber nicht beitragen, sagte der Politikwissenschaftler Jan Völkel im DLF.

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Nächste Sendung: 30.09.2016 06:50 Uhr

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