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Ein Passant geht am Freitag (30.03.2012) an einer Schallschutzmauer in Magdeburg an einem aus der Wendezeit stammenden verwitterten Wandbild mit dem Schriftzug "Gemeinschaftswerk Aufschwung Ost" vorbei. (picture alliance / dpa - Jens Wolf)

Deutsche Einheit"Es konnte keine Vereinigung auf Augenhöhe stattfinden"

Dass die Deutsche Einheit eher als Anschluss des Osten Deutschlands an den Westen und nicht als wirkliche Vereinigung vollzogen wurde, hält der Historiker Andreas Rödder für eine logische Folge des politischen und wirtschaftlichen Zusammenbruchs der DDR. Im DLF sagte er, Fehler seien gleichwohl gemacht worden - vor allem aber auf sozialpsychologischer Ebene.


DRK-Präsident Rudolf Seiters spricht am 31.10.2013 in der Liederhalle in Stuttgart (Baden-Württemberg) beim Festakt zum 150-jährigen Bestehen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). (dpa / picture-alliance / Marijan Murat)

Flüchtlingstragödien"Deutschland ist nicht ausländerfeindlich"

Der Mehrheit der Deutschen habe Verständnis für die Situation der Flüchtlinge, sagte der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Rudolf Seiters, im DLF. Die Hilfsbereitschaft der Menschen übersteige die blinden Hassattacken wie in Heidenau. Allerdings sieht der DRK-Präsident ein Versagen der Politik auf ganzer Linie: "Wir brauchen eine europäische Antwort auf die Flüchtlingsfrage."


Der Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt  (picture alliance/dpa/Arno Burgi)

Flüchtlingspolitik"Das ist ein ideologisches Minenfeld"

Der Politologe Werner Patzelt hat kritisiert, dass in Deutschland ein Gesamtkonzept für die Asyl- und Einwanderungspolitik fehlt. Man habe sich in Illusionen gewogen, etwa der, dass eine zivilgesellschaftliche Willkommenskultur dafür sorge, dass die Probleme verschwinden. "Aber so wird es nicht sein und folglich sehen wir jetzt viele Illusionen zerstieben", sagte Patzelt im DLF.


Flüchtlingskinder aus Syrien lachen am 30.05.2014 in Barr Elias (Libanon) in einem Lager für Flüchtlinge aus Syrien. Außenminister Steinmeier ist bis Sonntag zu Gesprächen über den Syrien-Konflikt im Libanon, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar. (dpa / picture alliance / Klaus Rose)

Flüchtlinge aus Syrien"Nicht hinter Gleichgültigkeit oder Vorurteilen verstecken"

Mehr als eine Million Flüchtlinge aus Syrien leben zurzeit im Libanon. Das Land sei hilflos überlastet, sagte Friedrich Bokern von der Hilfsorganisation Relief and Reconciliation im DLF. Die internationale Hilfe reiche nicht aus, so dass es Fälle von Unterernährung bei Kindern gebe. Es müsse die Aufgabe aller sein, diesen Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu bieten.


Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU).  (Imago / CommonLens)

Nach Krawallen vor Flüchtlingsheim"Mehrheit der Sachsen ist nicht Heidenau oder Freital"

Die Politik müsse deutlich machen, dass Ausländerfeindlichkeit nicht toleriert werde, sagte der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich im DLF. Deshalb sei es gut, dass Kanzlerin Merkel heute nach Heidenau komme. Der CDU-Politiker äußerte sich "beschämt" über den "dumpfen Hass" der Rechtsextremen. Aber auch für diejenigen, die den Krawallen zugeschaut hätten, gebe es keine Entschuldigung.


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Nächste Sendung: 01.09.2015 06:50 Uhr

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