Interview

Nächste Sendung: 30.03.2015 06:50 Uhr

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Informationen am Morgen

USADemokratischer Strippenzieher tritt ab

Harry Reid, demokratischer Senator und Führer der demokratischen Minderheit in der oberen Kammer des Kongresses, tritt im November 2016 zurück. (picture alliance / dpa / Michael Reynolds)

Einer der einflussreichsten amerikanischen Senatoren hat seinen Rückzug aus der Politik angekündigt: Harry Reid, der Anführer der Demokraten in der oberen Kammer des Kongresses, will sich im November 2016 nicht mehr zur Wiederwahl stelle. Er gilt als effizient - auch, weil er nicht vor politischem Rufmord zurückschreckte.

 

Informationen am Mittag

Mehr Geld für FlüchtlingeDe Maizière weist Forderung zurück

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (dpa / picture-alliance / Bernd von Jutrczenka)

Der Bund soll sich mehr an den Kosten für die Versorgung von Flüchtlingen beteiligen. Das forderten die Ministerpräsidenten aller 16 Bundesländer diese Woche – und finden damit kein Gehör bei Innenminister de Maizière. Der verweist auf eine erst jüngst erzielte Einigung.

 

Interview der Woche

Heinz Buschkowsky"Unsere Lebensregeln gelten für alle"

Heinz Buschkowsky in einer Talk-Show. (imago/Müller-Stauffenberg)

Der scheidende Bürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), kritisierte im Deutschlandfunk das Bundesverfassungsgericht, das ein pauschales Kopftuchverbot für Lehrerinnen untersagt hatte. Die Richter hätten keine Ahnung, wie es in vielen Stadtvierteln zugehe. Sie stützen die falsche Botschaft: Die Frau habe zu gehorchen, sie sei das Eigentum ihres Mannes.

 

Politik

200. Geburtstag"Bismarck war kein Kriegstreiber"

Bismarckstatue in Berlin (picture alliance / dpa  / Thalia Engel)

Am 1. April jährt sich der Geburtstag Otto von Bismarcks zum 200. Mal. Der langjährige Reichskanzler entspreche beim Thema Militär-Einsatz nicht dem lange von ihm gezeichneten Bild, sagte sein Biograf, der Düsseldorfer Historiker Christoph Nonn, im Deutschlandfunk.

Pressezensur in Mexiko Der Fall Aristegui

Die mexikanische Journalistin Carmen Aristegui bei einer Pressekonferenz in Mexiko-Stadt am 09.01.2011. (picture alliance / dpa / Sashenka Gutierrez)

Mexiko gehört zu den Ländern, in denen Journalisten bei ihrer Arbeit besonders gefährdet sind. Der neueste Fall gehört in den Bereich direkter Zensur und hat hohe Wellen geschlagen: Carmen Aristegui, eine der engagiertesten Rundfunkjournalistinnen, wurde von ihrem Sender aus politischen Gründen entlassen.

ArgentinienWeiter keine Aufklärung im Fall Nisman

Demonstranten in Buenos Aires fordern die Aufklärung des Todes von Staatsanwalt Alberto Nisman. (AFP / Alejandro Pagni)

Staatsanwalt Alberto Nisman vermutete hinter einem Anschlag auf eine jüdische Gemeinde im Jahr 1994 den Iran - und beschuldigte die argentinische Staatspräsidentin Cristina Kirchner der Vertuschung. Vor zwei Monaten wurde er tot aufgefunden. Die Umstände seines Todes sind bisher noch nicht geklärt.