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Seit 16:30 Uhr Forschung aktuell

Gülen-Bewegung in Deutschland"Erdogan hat einen Sündenbock gesucht und gefunden"

War die Gülen-Bewegung am Putschversuch in der Türkei beteiligt? Das behauptet Staatspräsident Erdogan. Für Ercan Karakoyun ein "absurder Vorwurf": Der Leiter der Gülen-nahen Stiftung "Bildung und Dialog" sagte im DLF, seine Bewegung lehne jegliche Form von Gewalt strikt ab. Erdogan wolle in der Türkei alle "Freidenkenden" unter dem Vorwand der Putschbeteiligung mundtot machen.

Möglicher Ban-Ki-Moon-Nachfolger Guterres"Der Mann brennt einfach"

Antonio Guterres ist nach einer ersten Probewahl Favorit für das Amt des UNO-Generalsekretärs. Auch der ehemalige UNO-Diplomat Hanns Heinrich Schumacher hält Guterres für den besten Kandidaten. Er bezweifle allerdings, dass er tatsächlich gewählt werde - denn er erfülle die von der Generalversammlung erstellten Kriterien nicht, sagte Schumacher im DLF.


CDU-Europapolitiker Brok"Ich glaube nicht, dass die Türkei ein Rechtsstaat ist"

Entlassungen, Festnahmen, Ausnahmezustand: Der CDU-Europaabgeordnete Elmar Brok hat das Vorgehen des türkischen Präsidenten Erdogan nach dem Putschversuch kritisiert. Die Maßnahmen zeigten, dass die Türkei in eine "falsche Richtung marschiert," sagte er im DLF. Er rief die EU zu einem selbstbewussten Auftreten gegenüber Ankara auf.


Ausnahmezustand in der Türkei"Überwacht und kontrolliert wird schon jetzt"

Nachdem Präsident Erdogan den Ausnahmezustand verhängt hat, sieht Felix Paul Schmidt von der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Türkei die Arbeit unabhängiger Organisationen und Journalisten in Gefahr. Überwacht werde zwar jetzt schon, aber der Druck nehme zu. Er selbst wisse nicht, ob er sein Büro in Kürze schließen müsse, sagte er im DLF.

Attentat in Würzburg"Bei den muslimischen Verbänden muss eine klare Haltung diskutiert werden"

Nach dem Attentat in Würzburg sei es wichtig, dass die muslimischen Mitbürger in Deutschland zur Deradikalisierung und zur Prävention beitrügen, sagte Armin Schuster (CDU), Obmann im Bundestags-Innenausschuss. Bei den muslimischen Verbänden müsse endlich eine klare Haltung diskutiert werden. Doch viele seien innerlich zerrissen.

Österreichs Außenminister Kurz"In der Flüchtlingsfrage ist die Zusammenarbeit mit der Türkei weiter sinnvoll"

Die jüngsten Ereignisse in der Türkei sind nach Meinung des österreichischen Außenministers Sebastian Kurz kein Grund, den Flüchtlingspakt mit der Regierung in Ankara ad acta zu legen. Allerdings drohte er mit finanziellen Sanktionen an anderer Stelle. Zudem müsse die EU Fehlentwicklungen in der Türkei klar ansprechen, sagte Kurz im DLF.

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Nächste Sendung: 25.07.2016 06:50 Uhr

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