Interview

Nächste Sendung: 22.04.2014 06:50 Uhr

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Informationen am Morgen

FährunglückKüstenwache befürchtet viele Opfer

Zwei große Schiffe und mehrere Schlauchboote sind im Meer in der Nähe des Wracks unterwegs, von dem nur ein kleiner Teil aus dem Wasser herausragt.

Vor Südkorea gehen die Bergungsarbeiten nach dem Fährunglück weiter. Spezialkräne sollen das gekenterte Schiff aufrichten. Mehr als 280 Menschen werden noch vermisst. Mindestens neun kamen ums Leben.

 

Informationen am Mittag

Formel 1Hamilton gewinnt in China

Lewis Hamilton siegte beim Großen Preis von China vor Nico Rosberg (l.) und Fernando Alonso (r.).

Der Brite Lewis Hamilton feierte beim Großen Preis von China seinen dritten Formel-1-Triumph in Serie. Sein Teamkollege Nico Rosberg fuhr auf Platz zwei. Titelverteidiger Sebastian Vettel kam nicht über Rang Fünf hinaus.

 

Interview der Woche

Zukunft der Kirche"Das Wichtigste ist die Verkündigung des Evangeliums"

Kardinal Reinhard Marx lächelt, vor ihm ein Mikrofon, hinter ihm auf einem Gebäude der Schriftzug "Bischöfliches Priesterseminar Borromäum"

Der Münchner Erzbischof, Reinhard Kardinal Marx, beklagt eine zu starke Fixierung auf die Institution Kirche. "Nicht die Kirche soll attraktiv sein, sondern das Evangelium soll attraktiv sein", sagte Marx im Deutschlandfunk. Nur so könne Christus in der Gesellschaft lebendig bleiben.

 

Politik

Gülen-Medien in DeutschlandEine Zeitung als Sprachrohr

Fethullah Gülen in einem Park

Türkische Medien in Deutschland sind oft Sprachrohre politischer Gruppierungen. Lange Zeit war Ministerpräsident Erdogan der Star der Berichterstattung. Doch längst hat ihm Fethulla Gülen mithilfe eines Medienunternehmens in seinem Netzwerk den Rang abgelaufen.

Ukraine-Krise"Russland braucht den Westen"

Russlands Präsident Wladimir Putin bei einer Regierungssitzung am Mittwoch

Das derzeit schlechte Verhältnis zwischen dem Westen und Russland sei das Ergebnis einer jahrelangen Entfremdung, sagte die Politikwissenschaftlerin Margareta Mommsen im Deutschlandfunk. Das "Feindbild USA" sei in Russland "gehegt und gepflegt" worden. Doch auf lange Sicht müsse es wieder eine Annäherung geben.

AlgerienWie sich Präsident Bouteflika die Macht sichert

Den meisten Algeriern ging es bei der Wiederwahl von Präsident Bouteflika hauptsächlich darum, Unruhen im eigenen Land zu vermeiden. Für diesen Wunsch nach Stabilität zahlen sie aber einen hohen Preis, kommentiert Anne Allmeling. Denn Stabilität bedeute in Algerien auch Stillstand.