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Seit 10:05 Uhr Klassik-Pop-et cetera

Pegida-DemonstrationenSPD-Politiker Dahlemann: Politik muss Rückgrat bewahren

Der Landtagsabgeordnete aus Mecklenburg-Vorpommern, Patrick Dahlemann, fordert von den etablierten Parteien ein anderes Vorgehen gegen Pegida und AfD. Im Deutschlandfunk sagte er, die Strategie sei gescheitert, dieses Phänomen zu ignorieren. Die Parteien müssten sich den einfachen Lösungsvorschlägen der AfD verweigern und den Menschen die Komplexität in der Flüchtlingspolitik aufzeigen.


Thomas de Maizière"Griechenland hat gemerkt, dass die Zeit davonläuft"

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat Griechenland Fortschritte bei der Errichtung von Registrierungszentren für Flüchtlinge attestiert. Die Flüchtlinge müssten endlich so registriert werden, dass die Daten europaweit verfügbar seien, sagte der CDU-Politiker im DLF. Er sprach sich auch dafür aus, dass Athen unter Umständen Flüchtlinge direkt wieder in die Türkei zurückschickt.

Theaterstück über Rostock-Lichtenhagen"Es war notwendig, etwas zu tun"

Das Junge Residenztheater München hat nach Vorlage des Films "Wir sind jung, wir sind stark" ein gleichnamiges Stück über die Vorfälle in Rostock-Lichtenhagen 1992 auf die Bühne gebracht. Darin sollen die Täter im Mittelpunkt stehen, sagte die Theaterregisseurin Anja Sczilinski im DLF. Sie erkennt in der heutigen Stimmung gegenüber Flüchtlingen Parallelen zu damals.

AsylanträgeDas BaMF muss schneller arbeiten

Der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) fordert eine "deutlich" schnellere Bearbeitung der Asylanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. "Würden wir auf kommunaler Ebene so arbeiten wie die Bundesbehörden, wäre Deutschland gar nicht mehr steuerbar," sagte er im DLF. Von der Bundesregierung erwarte er mehr Unterstützung bei Integrationsleistungen.


Beckstein zu Seehofers Moskau-Reise"Gerade in kritischen Situationen dürfen nicht alle Fäden abreißen"

Der frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) hat die Reise von CSU-Chef Horst Seehofer nach Moskau verteidigt. Gerade in Spannungszeiten sei es wichtig, dass nicht alle Kontakte abreißen, sagte Beckstein im DLF. Nur durch Gespräche könne Schritt für Schritt eine Annäherung Russlands an europäische Standards wieder erreicht werden.

Schusswaffengebrauch an der Grenze?"Der Flüchtling ist in keinem Fall ein Angreifer"

Ein Schusswaffengebrauch von Polizisten an der Grenze sei "allenfalls theoretisch vorstellbar", sagte der Staatsrechtler Christoph Schönberger im DLF. So etwas könne nur im äußersten Notfall geschehen. Die Flüchtlinge, die jetzt ankämen, wollten sich auch keiner Kontrolle widersetzen. Für sie sei die Bundespolizei die Anlaufstelle, um ihr Asylbegehren vorzubringen.

US-Vorwahlen"Trump ist jetzt beschädigte Ware"

Der erzkonservative Ted Cruz hat die Vorwahlen der Republikaner in Iowa gewonnen. Das liege daran, dass Iowa eine Ausnahme unter den US-Bundesstaaten sei: dünn besiedelt, weiß und konservativ, sagte der Politikwissenschaftler Andrew Denison im DLF. In den Umfragen zuvor lag der Milliardär Donald Trump vorne. Er sei mit seinem zweiten Platz "beschädigte Ware".


Zika-VirusVirologe: Ausbreitung in Deutschland sehr unwahrscheinlich

In Südamerika grassiert das Zika-Virus, das möglicherweise für Fehlbildungen bei Ungeborenen verantwortlich ist. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Virologie, Thomas Mertens, hält eine ähnliche Ausbreitung in Deutschland für sehr unwahrscheinlich. Denn die einzig theoretisch denkbare Übertragungsmöglichkeit sei über die Tigermücke in Süddeutschland, sagte er im DLF.

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Nächste Sendung: 08.02.2016 06:50 Uhr

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