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Der Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt  (picture alliance/dpa/Arno Burgi)

Flüchtlingspolitik"Das ist ein ideologisches Minenfeld"

Der Politologe Werner Patzelt hat kritisiert, dass in Deutschland ein Gesamtkonzept für die Asyl- und Einwanderungspolitik fehlt. Man habe sich in Illusionen gewogen, etwa der, dass eine zivilgesellschaftliche Willkommenskultur dafür sorge, dass die Probleme verschwinden. "Aber so wird es nicht sein und folglich sehen wir jetzt viele Illusionen zerstieben", sagte Patzelt im DLF.


Flüchtlingskinder aus Syrien lachen am 30.05.2014 in Barr Elias (Libanon) in einem Lager für Flüchtlinge aus Syrien. Außenminister Steinmeier ist bis Sonntag zu Gesprächen über den Syrien-Konflikt im Libanon, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar. (dpa / picture alliance / Klaus Rose)

Flüchtlinge aus Syrien"Nicht hinter Gleichgültigkeit oder Vorurteilen verstecken"

Mehr als eine Million Flüchtlinge aus Syrien leben zurzeit im Libanon. Das Land sei hilflos überlastet, sagte Friedrich Bokern von der Hilfsorganisation Relief and Reconciliation im DLF. Die internationale Hilfe reiche nicht aus, so dass es Fälle von Unterernährung bei Kindern gebe. Es müsse die Aufgabe aller sein, diesen Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu bieten.


Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU).  (Imago / CommonLens)

Nach Krawallen vor Flüchtlingsheim"Mehrheit der Sachsen ist nicht Heidenau oder Freital"

Die Politik müsse deutlich machen, dass Ausländerfeindlichkeit nicht toleriert werde, sagte der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich im DLF. Deshalb sei es gut, dass Kanzlerin Merkel heute nach Heidenau komme. Der CDU-Politiker äußerte sich "beschämt" über den "dumpfen Hass" der Rechtsextremen. Aber auch für diejenigen, die den Krawallen zugeschaut hätten, gebe es keine Entschuldigung.


Die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/die Grünen, Katrin Göring-Eckardt (picture alliance/dpa/Soeren Stache)

Umgang mit Flüchtlingen"Wenn jemand randaliert, ist er kein unbescholtener Bürger mehr"

Angesichts der Übergriffe auf Flüchtlingsheime in Sachsen hat Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt die sächsische Landesregierung kritisiert. Diese sei zu lange sehr tolerant gegenüber Bewegungen wie Pegida gewesen, die Ausländerhass bewusst geschürt hätten, sagte Göring-Eckardt im DLF. Sie hoffe, dass Kanzlerin Merkel bald ein Flüchtlingsheim besuche.


Der Konfliktforscher Andreas Zick ist Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld. (dpa / picture alliance / Horst Galuschka)

Krawalle in Heidenau"Es bildet sich eine rechtsterroristische Mentalität"

Die Gewalt in Heidenau war keine Eskalation eines wütendes Mobs, sondern die geplante Aktion einer organisierten Gruppe, meint der Extremismusforscher Andreas Zick. Er sieht die Wurzeln dafür auch in der Pegida-Bewegung: "Rechtspopulismus und Rechtsextremismus sind zusammengewachsen" sagte Zick im DLF. Lange sei die Aggression der Rechten unterschätzt worden.


Martin Neumeyer (CSU), bayerischer Integrationsbeauftragter und Landtagsabgeordneter (picture alliance / dpa - Armin Weigel)

Griechisch-mazedonische Grenze"Es ist irgendwie surreal"

Der bayerische Integrationsbeauftragte Martin Neumeyer hat sich an der griechisch-mazedonischen Grenze ein Bild vom Flüchtlingsansturm gemacht. Geschockt habe ihn vor allem die Schlepper-Kriminalität der türkisch-albanischen Mafia auf griechischer Seite, sagte der CSU-Politiker im Deutschlandfunk. Um die Flüchtlingssituation zu entspannen, müsse endlich die Terrormiliz IS gestoppt werden, "sonst wird es eine Never-ending-Story".


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Nächste Sendung: 29.08.2015 06:50 Uhr

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