Interview

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Informationen am Morgen

FährunglückKüstenwache befürchtet viele Opfer

Zwei große Schiffe und mehrere Schlauchboote sind im Meer in der Nähe des Wracks unterwegs, von dem nur ein kleiner Teil aus dem Wasser herausragt.

Vor Südkorea gehen die Bergungsarbeiten nach dem Fährunglück weiter. Spezialkräne sollen das gekenterte Schiff aufrichten. Mehr als 280 Menschen werden noch vermisst. Mindestens neun kamen ums Leben.

 

Informationen am Mittag

WeltraumErdähnlicher Planet außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt

Auf dem Bild sieht man eine großen erdähnlichen Planeten, der um eine kleinere Sonne kreist. 

Kepler 186f: So heißt der erdähnliche Planet, den Forscher mithilfe des Kepler-Teleskops kürzlich außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt haben. Ähnlich wie die Erde befindet er sich in der bewohnbaren Zone rund um seine Sonne. Wasser - wenn vorhanden - könnte also flüssig sein und Leben ermöglichen.

 

Interview der Woche

Konflikte in EuropaSchulz: Europäische Strukturen haben den Krieg gebannt

Martin Schulz gestikuliert, während er spricht.

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, hat sich trotz der zunehmenden Eskalation in der Ostukraine für diplomatische Lösungen ausgesprochen. Man müsse jetzt verstärkt nach gemeinsamen Interessen zwischen dem Westen und Russland suchen, sagte er im Interview der Woche des Deutschlandfunks.

 

Politik

US-Airbase OkinawaJapaner fühlen sich wie Fremde im eigenen Land

US-Helikopter auf der US-Airbase Okinawa

Auf der japanischen Insel Okinawa befindet sich der größte Stützpunkt der US-Streitkräfte außerhalb Amerikas. Bei der Bevölkerung Okinawas regt sich zunehmend Protest gegen die amerikanischen Soldaten. Die Japaner wollen sich nicht länger wie Fremde im eigenen Land fühlen.

AlgerienStabilität oder Stillstand nach der Präsidentenwahl?

Eine verschleierte Frau geht eine Mauer entlang, an der viele Plakate mit Bouteflikas Portait zu sehen sind.

Dass Abdelaziz Bouteflika eine weitere Amtszeit als Präsident antritt, stand für viele Algerier schon lange vor der Abstimmung fest. Für seine Anhänger bedeutet Bouteflikas Wiederwahl Stabilität, für andere vor allem Stillstand. Experten zufolge braucht das öl- und gasreiche Land dringend Reformen.

MilitärausgabenWas der SIPRI-Bericht über die weltweite Rüstung verrät

Eine Neun-Millimeter-Patrone 

Hatte die Welt nach dem Ende des Kalten Krieges auf eine sogenannte Friedensdividende gehofft, sind diese Erwartungen heute zerstoben. Statt Lösungen für globale Probleme wie Armut und Hunger zu finden, geben Regierungen noch immer Billionen für Waffen aus, kommentiert Ines Pohl von der "taz" für den DLF.