Interview

Nächste Sendung: 04.05.2015 06:50 Uhr

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Informationen am Morgen

NepalEs riecht nach Tod und Verwesung

Trümmer eines eingestürzten Hauses in Kathmandu, im Hintergrund der Blick in eine Straße mit zerstörten Häusern und einigen Menschen. (picture alliance / dpa / Narendra Shrestha)

Vor einer Woche bebte die Erde in Nepal und noch immer ist das Land weit entfernt von Normalität. Viele freiwillige Helfer haben sich auch zum Dienst in der Leichenhalle gemeldet: eine grausame Arbeit, die ihnen alles abverlangt.

 

Informationen am Mittag

KZ Dachau"Erinnerung, die der Zukunft verpflichtet ist"

Bundeskanzlerin Angela Merkel (r, CDDU) geht am 03.05.2015 mit dem Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster (l), und der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, zur Zentralen Gedenkfeier anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau auf dem ehemaligen KZ-Gelände in Dachau (Bayern). (dpa / Andreas Gebert)

In der Gedenkstätte Dachau ist an die Befreiung des damaligen Konzentrationslagers vor 70 Jahren gedacht worden. Erstmals kam auch eine amtierende Bundeskanzlerin. Angela Merkel warnte vor neuem Antisemitismus in Deutschland.

 

Interview der Woche

Wladimir Grinin"Militärparade ist keine Machtdemonstration"

Wladimir Michailowitsch Grinin (Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland) in der ARD-Talkshow GÜNTHER JAUCH am 15.02.2015 in Berlin Thema der Sendung: Merkels Mission - Wie groß ist die Hoffnung auf Frieden? (imago/Müller-Stauffenberg)

Der Tag des Sieges über Nazideutschland am 9. Mai sei in Russland eine Art Überlebensfeiertag für diejenigen, die das Land befreit haben, sagte Russlands Botschafter in Deutschland, Wladimir Grinin, im Interview der Woche. Dennoch bleibe der Kurs gegenüber Deutschland die Versöhnungspolitik. Der Botschafter äußerte sich auch zur Ukraine-Krise und den Beziehungen zur EU.

 

Politik

KZ Dachau"Erinnerung, die der Zukunft verpflichtet ist"

Bundeskanzlerin Angela Merkel (r, CDDU) geht am 03.05.2015 mit dem Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster (l), und der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, zur Zentralen Gedenkfeier anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau auf dem ehemaligen KZ-Gelände in Dachau (Bayern). (dpa / Andreas Gebert)

Der Name Dachau steht als Synonym für die massenhafte Vernichtung von Juden, unbequemen Geistlichen, Sinti und Roma sowie politischen Gegnern. Am 29. April 1945 befreiten die Amerikaner die wenigen Überlebenden aus dem Konzentrationslager. Heute - gut 70 Jahre später - gedenken die Bundeskanzlerin und Bayerns Ministerpräsident der Gräueltaten in einer Gedenkstunde.

MittelmeerMehr als 3.700 Flüchtlinge gerettet

Ein Dutzend Flüchtlinge drängen sich auf einem kleinen Boot im Mittelmeer, bevor sie auf das Schiff der Küstenwache gelangen können. (picture alliance / dpa / Alessandro Di Meo)

Unter Leitung der italienischen Küstenwache sind am Wochenende auf dem Mittelmeer bei zahlreichen Einsätzen mehr als 3.700 Flüchtlinge an Bord genommen worden, die meisten vor der libyschen Küste. Die Menschen sollen vor allem aus Zentral- und Westafrika stammen.

Digitalisierung"Unsere Augen sind in jeder Ecke der Welt"

Die 23 Meter große Installation ist ein Kunstwerk von Elisabeth Brockmann und heißt "Digitaler Blick". (Über der Eingangstür des Bayerischen Staatsschauspiels in München leuchten 9.2.2000) (picture alliance / dpa / Frank Leonhardt)

Das Verhältnis von Privatem und Öffentlichkeit habe sich durch die Digitalisierung massiv verändert, sagte der Medienethiker Alexander Filipovic im Deutschlandfunk. Die neuen technischen Möglichkeiten stellten uns aber auch vor die Herausforderung, neue Gebrauchsregeln zu entwickeln. Das zeige sich auch an den zahlreichen Abhörskandalen.