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US-Präsidentschaftswahl"Über Gerechtigkeit muss auch in Deutschland gesprochen werden"

Dem unterlegenen Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten, Bernie Sanders, sei es gelungen, die Gräben in der Partei zuzuschütten, sagte Knut Fleckenstein (SPD) im DLF. Niemand habe es für möglich gehalten, dass ein 74-Jähriger in den USA ein ganzes Stadion fülle. Auch die SPD brauche so einen charismatischen Politiker.


Häufung von Gewalttaten"Es hat auch etwas mit unserer Wahrnehmung zu tun"

Auch wenn wir dazu neigten die Gewalttaten von Würzburg, München und Ansbach in eine Schublade zu stecken, seien es doch verschiedene Taten, sagte Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing, im DLF. Der Eindruck, dass sich Taten häuften, habe auch mit der Wahrnehmung zu tun. Gewaltverbrechen habe es schon immer in unserer nächsten Umgebung gegeben.

Amoklauf von München"Nicht zu sehr auf den Täter fokussieren"

Robert Kahr von der Hochschule der Polizei in Münster plädiert im Hinblick auf den Amoklauf von München für eine nüchterne Berichterstattung der Medien. Kahr sagte im DLF, werde sehr viel über den Täter bekannt, könne dieser im Laufe der Zeit einen "dunklen Prominentenstatus" erhalten. Dies locke Nachahmungstäter an. Die Medien sollten sich daher eher auf das Leid der Opfer fokussieren.

Anschlag in Ansbach"Zeigen, dass der Staat handlungsfähig ist"

Nach dem Sprengstoffanschlag im bayerischen Ansbach sei es noch zu früh, von einem islamistischen Hintergrund zu sprechen, sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei in Bayern, Peter Schall, im DLF. Es könne auch sein, dass "uns hier eine neue Suizidwelle in der Öffentlichkeit" treffe.


Gülen-Bewegung in Deutschland"Erdogan hat einen Sündenbock gesucht und gefunden"

War die Gülen-Bewegung am Putschversuch in der Türkei beteiligt? Das behauptet Staatspräsident Erdogan. Für Ercan Karakoyun ein "absurder Vorwurf": Der Leiter der Gülen-nahen Stiftung "Bildung und Dialog" sagte im DLF, seine Bewegung lehne jegliche Form von Gewalt strikt ab. Erdogan wolle in der Türkei alle "Freidenkenden" unter dem Vorwand der Putschbeteiligung mundtot machen.

Möglicher Ban-Ki-Moon-Nachfolger Guterres"Der Mann brennt einfach"

Antonio Guterres ist nach einer ersten Probewahl Favorit für das Amt des UNO-Generalsekretärs. Auch der ehemalige UNO-Diplomat Hanns Heinrich Schumacher hält Guterres für den besten Kandidaten. Er bezweifle allerdings, dass er tatsächlich gewählt werde - denn er erfülle die von der Generalversammlung erstellten Kriterien nicht, sagte Schumacher im DLF.


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16.07.2016
16.07.2016
16.07.2016

Nächste Sendung: 27.07.2016 06:50 Uhr

Interview
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