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Rupert Neudeck"Das Foto zeigt den Zustand der verlassensten Nation der Welt"

Der Grünhelme-Vorsitzende Rupert Neudeck  (dpa / Rainer Jensen)

Rupert Neudeck befürwortet die massenhafte Veröffentlichung des Fotos eines dreijährigen syrischen Flüchtlingsjungen, der tot an einem türkischen Strand liegt. Zwar könne der emotionale Umgang mit verheerenden Krisen auch gefährlich werden, doch in diesem Fall bewirke das Bild aktives Handeln, sagte der Vorsitzende des Friedenscorps Grünhelme im Deutschlandfunk.


Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, SPD.

Deutsch-russische Beziehungen"Wir haben einen kalten Frieden"

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hofft, dass sich die deutsch-russischen Beziehungen bald entspannen werden. Sowohl der deutschen als auch der russischen Seite sei klar, dass das verkrampfte Verhältnis nicht im Interesse beider Staaten liege, sagte er im DLF. Um die Lage zu normalisieren, müsse aber unbedingt der Konflikt in der Ukraine gelöst werden.


Ein Passant geht am Freitag (30.03.2012) an einer Schallschutzmauer in Magdeburg an einem aus der Wendezeit stammenden verwitterten Wandbild mit dem Schriftzug "Gemeinschaftswerk Aufschwung Ost" vorbei. (picture alliance / dpa - Jens Wolf)

Deutsche Einheit"Es konnte keine Vereinigung auf Augenhöhe stattfinden"

Dass die Deutsche Einheit eher als Anschluss des Osten Deutschlands an den Westen und nicht als wirkliche Vereinigung vollzogen wurde, hält der Historiker Andreas Rödder für eine logische Folge des politischen und wirtschaftlichen Zusammenbruchs der DDR. Im DLF sagte er, Fehler seien gleichwohl gemacht worden - vor allem aber auf sozialpsychologischer Ebene.


DRK-Präsident Rudolf Seiters spricht am 31.10.2013 in der Liederhalle in Stuttgart (Baden-Württemberg) beim Festakt zum 150-jährigen Bestehen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). (dpa / picture-alliance / Marijan Murat)

Flüchtlingstragödien"Deutschland ist nicht ausländerfeindlich"

Der Mehrheit der Deutschen habe Verständnis für die Situation der Flüchtlinge, sagte der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Rudolf Seiters, im DLF. Die Hilfsbereitschaft der Menschen übersteige die blinden Hassattacken wie in Heidenau. Allerdings sieht der DRK-Präsident ein Versagen der Politik auf ganzer Linie: "Wir brauchen eine europäische Antwort auf die Flüchtlingsfrage."


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Nächste Sendung: 05.09.2015 06:50 Uhr

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