Interview

Nächste Sendung: 22.04.2014 06:50 Uhr

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Informationen am Morgen

FährunglückKüstenwache befürchtet viele Opfer

Zwei große Schiffe und mehrere Schlauchboote sind im Meer in der Nähe des Wracks unterwegs, von dem nur ein kleiner Teil aus dem Wasser herausragt.

Vor Südkorea gehen die Bergungsarbeiten nach dem Fährunglück weiter. Spezialkräne sollen das gekenterte Schiff aufrichten. Mehr als 280 Menschen werden noch vermisst. Mindestens neun kamen ums Leben.

 

Informationen am Mittag

WeltraumErdähnlicher Planet außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt

Auf dem Bild sieht man eine großen erdähnlichen Planeten, der um eine kleinere Sonne kreist. 

Kepler 186f: So heißt der erdähnliche Planet, den Forscher mithilfe des Kepler-Teleskops kürzlich außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt haben. Ähnlich wie die Erde befindet er sich in der bewohnbaren Zone rund um seine Sonne. Wasser - wenn vorhanden - könnte also flüssig sein und Leben ermöglichen.

 

Interview der Woche

Zukunft der Kirche"Das Wichtigste ist die Verkündigung des Evangeliums"

Kardinal Reinhard Marx lächelt, vor ihm ein Mikrofon, hinter ihm auf einem Gebäude der Schriftzug "Bischöfliches Priesterseminar Borromäum"

Der Münchner Erzbischof, Reinhard Kardinal Marx, beklagt eine zu starke Fixierung auf die Institution Kirche. "Nicht die Kirche soll attraktiv sein, sondern das Evangelium soll attraktiv sein", sagte Marx im Deutschlandfunk. Nur so könne Christus in der Gesellschaft lebendig bleiben.

 

Politik

Ukraine-Krise"Russland braucht den Westen"

Russlands Präsident Wladimir Putin bei einer Regierungssitzung am Mittwoch

Das derzeit schlechte Verhältnis zwischen dem Westen und Russland sei das Ergebnis einer jahrelangen Entfremdung, sagte die Politikwissenschaftlerin Margareta Mommsen im Deutschlandfunk. Das "Feindbild USA" sei in Russland "gehegt und gepflegt" worden. Doch auf lange Sicht müsse es wieder eine Annäherung geben.

AlgerienWie sich Präsident Bouteflika die Macht sichert

Den meisten Algeriern ging es bei der Wiederwahl von Präsident Bouteflika hauptsächlich darum, Unruhen im eigenen Land zu vermeiden. Für diesen Wunsch nach Stabilität zahlen sie aber einen hohen Preis, kommentiert Anne Allmeling. Denn Stabilität bedeute in Algerien auch Stillstand.

Der Norden MalisReise zum gefährlichsten Ort Westafrikas

Malische Soldaten patrollieren am 07.02.2013 auf einem Markt in Gao (Nord Mali).

Vor gut einem Jahr haben französische Einheiten den Norden Malis von den Islamisten befreit. Dennoch kommt dieses riesige Gebiet nicht zur Ruhe. Nach dem Vertrag von Ouagadougou sollten die Rebellen längst entwaffnet sein. Nach wie vor herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände. Eindrücke von einer Reise zum gefährlichsten Ort Westafrikas.