Corso / Archiv /

 

Kinskis Vermächtnis

Nachlassverwalter und Buchautor Peter Geyer im Corso-Gespräch

Peter Geyer im Gespräch mit Susanne Luerweg

Klaus Kinski als "Nosferatu" (picture alliance / dpa /Fotoreport)
Klaus Kinski als "Nosferatu" (picture alliance / dpa /Fotoreport)

Im November jährt sich der Todestag des exzentrischen Schauspielers Klaus Kinski. Sein Nachlassverwalter Peter Geyer hat mit OA Krimmel ein aufwendiges und großformatiges Buch veröffentlicht. "Kinski – Vermächtnis" bietet einen Einblick in die Schaffenswut des Künstlers.

Er war immer der Bösewicht in den Edgar Wallace Filmen, war ein gern gesehener Skandalgast in deutschen Talkshows und galt als absolutes enfant terrible der Film- und Fernsehwelt. Sein Buch "Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund" sorgte für große Aufregung im damals doch noch sehr prüden Deutschland und seine Ehen, Kinder und Wutausbrüche waren häufiger Thema in den Gazetten als sein schauspielerisches Können. Am 18. Oktober wäre er 85 Jahre alt, doch im November jährt sich sein Todestag zum 20. Mal.

Das vollständige Gespräch mit Peter Geyer können Sie mindestens bis zum 18. März 2012 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.



Mehr bei deutschlandradio.de

Links bei dradio.de:

KLAUS KINSKI
Lehrmeister und Außenseiter

 

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Corso

Raggae-Sänger Patrice"Analog ist echt, Digital simuliert"

Patrice sitzt umgeben von Fans auf dem Badeschiff in Berlin. Er hält eine Gitarre in der Hand. (Picture Alliance / dpa / Britta Pedersen)

Der Kölner-Raggae-Sänger Patrice ist überzeugt: "Man braucht beim Digitalen einfach nicht so viel Know-how, weil es für jedermann einfach gemacht ist, aber man hört den Unterschied." Deshalb ist Patrice ein Fan des "analogen". Ein Besuch in seinem Kölner Studio.

Verlag Hermann SchmidtExperimente gehören zu ihrem Geschäft

Das Verlegerehepaar Karin und Bertram Schmidt-Friderichs posiert am Montag in seinem Verlag in Mainz. (dpa/picture alliance/Fredrik von Erichsen)

Ob ein bronzefarbener Prägedruck oder ein eingewebtes Lesezeichen: Der Mainzer Verlag Hermann Schmidt experimentiert mit Besonderheiten, um neben dem E-Book-Markt bestehen zu können. Das Sortiment besteht aus hochwertigen Büchern, die vor allem von Leidenschaft und Begeisterung der Inhaber sprechen.

Offline-Stil"Die App-Schalter sind Trendsetter"

Ein handy ist mit einem Schloss gesichert und kann nicht genutzt werden. (imago/Thomas Eisenhuth)

Zurück zum analogen Leben ist das Motto einer Avantgarde, die den digitalen Hype links liegen lässt. Der österreichische Zukunftsforscher und Unternehmensberater Franz Kühmayer hat an der Studie "Die neuen Trendsetter" mitgeschrieben und herausgefunden, warum die Digital Natives die Off-Taste drücken.

Groops.deDer Blues des Analogen

Auf der Online-Plattform Groops verabreden sich Menschen mit gemeinsamen Interessen zu Freizeitaktivitäten im realen Leben - Wandern, Kochen, Spiele spielen. Thematisch gibt es bei den Interessengruppen keine Grenzen. 200.000 Mitglieder treffen sich über Groops im Monat. Entstanden ist die Plattform schon vor fast 20 Jahren in München und existiert immer noch.

Fotograf Torsten Warmuth Zwischen Digital und Dunkelkammer

App-Schalten Rückkehr zum analogen Leben

Eine Person tippt mit dem Finger auf ein Tablet. (imago / Jochen Tack)

Der Hype um Datenbrillen ist verpufft, Facebook verliert unter den jungen Nutzern spürbar Freunde und das gute alte Klapphandy gilt so manchem Großstadt-Hipster als Zeichen für Coolness und Non-Konformität. Ein durchweg digitaler Alltag ist für immer mehr Menschen eher Abschreckung als Zukunftsvision – auch die Diskussion um Datenschutz und Überwachung hat dazu beigetragen.