Corso / Archiv /

 

Kunst trifft Musik

Corsogespräch mit Søren Grammel, Direktor des Kölnischen Kunstvereins

Mit Klaus Pilger

Kunst im Domschatten
Kunst im Domschatten (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

Eine Art Bürgerinitiative für Kunst - das waren die deutschen Kunstvereine, als sie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts überall wie Pilze aus dem Boden schossen. Das selbstbewusst gewordene Bürgertum wollte sich auch und gerade im Bereich der Kunst vom Adel absetzen und unterscheiden. Von dieser Idee der Vermittlung zeitgenössischer Kunst für alle Bürger ist auch 200 Jahre später noch eine ganze Menge übrig geblieben. 270 Kunstvereine mit 120.000 Mitgliedern kann man im Deutschland des Jahres 2012 finden.

Einer der größten und renommiertesten Kunstvereine existiert in Köln, schon seit 1839. Der Kölnische Kunstverein hat seit ein paar Monaten einen neuen Chef, es ist Søren Grammel, 40 Jahre alt, vorher war er als freier Kurator und dann beim Kunstverein Graz tätig.

In "Corso" hat Klaus Pilger mit Søren Grammel über seine Pläne für Kölns Kulturleben gesprochen, deren nächstes Kapitel am 29. Juni 2012 aufgeschlagen wird: Um 19 Uhr wird im Kunstverein die Ausstellung "Das ist heute möglich" von Bernd Krauß eröffnet, sie ist bis zum 9. September zu sehen. Zur Eröffnung wird die Künstlerin Michaela Meise ein Konzert zu ihrem Album "Preis dem Todesüberwinder" spielen.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Corso

C/O Berlin im Amerika HausAus dem Dornröschenschlaf erwacht

C/O Berlin, Amerika Haus

Die Fotogalerie C/O Berlin ist umgezogen: vom ehemaligen Postfuhramt ins Amerika Haus. Zur Wiedereröffnung im geschichtsträchtigen neuen Domizil präsentieren die Ausstellungsmacher unter anderem Bilder von "Magnum"-Fotografen und Nachkriegsaufnahmen von Will McBride.

"Tough Love" - das neue Album von Jessie Ware

Das Ensemble Partita Radicale auf der Suche nach "unisonos imposibles"

Corso-Gespräch mit Rüdiger Esch über sein Buch "Electri_City"

"Die Quadratur des Kreises"Wim Wenders und die Bilder von Sebastião Salgado

Wim Wenders steht bei der Premiere des Films "Das Salz der Erde" in der Lichtburg in Essen.

Wim Wenders ist ein großer Fan des Fotografen Sebastião Salgado. Doch aus den Bildern seines Freundes einen Film zu machen, das schien ihm lange unmöglich. Nun hat Wenders die "Quadratur des Kreises" gewagt.

"Survival Kit" als Allzweckwaffe