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StartseitePISAplusLadies first in der Chefetage28.08.2010

Ladies first in der Chefetage

Was brauchen Frauen, um in Führung zu gehen?

1980 wurde die Gleichbehandlung von Männern und Frauen am Arbeitsplatz gesetzlich verankert. 30 Jahre danach herrscht in den meisten Chefetagen allerdings immer noch eine männliche Monokultur. Nur in einem der 200 größten deutschen Wirtschaftsunternehmen nimmt eine Frau den Vorstandsvorsitz ein.

Moderation: Regina Brinkmann

Chefin und Angestellter (Stock.XCHNG / Constantin Kammerer)
Chefin und Angestellter (Stock.XCHNG / Constantin Kammerer)

Dabei gibt es inzwischen deutlich mehr hoch qualifizierte Akademikerinnen, die für solche Spitzenpositionen in Frage kommen. Um ihnen den Weg nach oben zu ebnen, haben einige Unternehmen spezielle Förderangebote eingerichtet, in denen sie ihrem Führungsnachwuchs beispielsweise Mentoren zur Seite stellen. Die Telekom dagegen ist zu dem Schluss gekommen, dass solche Programme wenig nützen. Der Bonner Konzern setzt inzwischen auf eine Frauenquote.

PISAplus fragt: Welche Förderinstrumente bringen Frauen in Führung? Wie effektiv sind sogenannte Mentoring-Programme? Welche Strategien lernen Frauen von ihren Mentoren? Welche Veränderungen in der Unternehmenskultur sind wiederum nötig, damit sich Frauen mit Führungsqualitäten auch durchsetzen können? Und inwieweit ist eine Quotenregelung zielführend?

Sendung mit Hörerbeteiligung: 00800-44644464 oder pisaplus@dradio.de

Studiogäste sind:
- Jutta Wagner-Blasche, langjährige IBM-Managerin und Mentorin
- Silke Kanes, ehemalige Mentee im NRW-Mentoring-Programm "KIM Kompetenz im Management"
- Prof. Sonja Bischoff, Autorin der aktuellen Studie: "Wer führt in (die) Zukunft?: Männer und Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft in Deutschland"

Beiträge:
Hanna Immich
Der Porto-Paragraf – 30 Jahre Gleichberechtigung von Mann und Frau am Arbeitsplatz

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