• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 11:30 Uhr Sonntagsspaziergang
StartseiteGesichter EuropasMamotschka ist weg28.09.2013

Mamotschka ist weg

Russland und seine Waisenkinder

Die Betreuung und die Chancen russischer Waisenkinder sind zu einem Politikum geworden. Auslöser ist das Adoptionsverbot der Moskauer Regierung. Es untersagt amerikanischen Eltern, Kinder aus Russland zu adoptieren.

Mit Reportagen von Andrea Rehmsmeier

Mehr als 600.000 Kinder wachsen in Russland ohne Eltern auf. (picture alliance / dpa / Tass Belousov)
Mehr als 600.000 Kinder wachsen in Russland ohne Eltern auf. (picture alliance / dpa / Tass Belousov)

Die russische Regierung nennt es einen "peinlichen Export" und russische Medien gehen sogar so weit, vor einem regelrechten Kinderhandel zu warnen. Dagegen sprechen die Adoptionsagenturen in Russland von einer schlichten Familienvermittlung.

Mehr als 600.000 Kinder wachsen in Russland ohne Eltern auf. Tatsächlich aber sind längst nicht alle Jungen und Mädchen Waisen. Viele sind in Heime abgeschoben worden, weil sie eine Behinderung haben oder ihre Eltern drogensüchtig sind.

Immer mehr Bürger fordern, Russland müsse sein Waisenproblem lösen und verlangen vom Staat mehr Fürsorge und Verantwortung im Umgang mit Kinderrechten.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk