Das Kulturgespräch / Archiv /

 

Medienquartett: Die Berliner Käseglocke

Journalismus in Wahlkampfzeiten

Moderation: Christian Floto

Im Wahlkampf immer dabei: die Medien
Im Wahlkampf immer dabei: die Medien (AP)

Angela Merkel im Flugzeug über dem Überschwemmungsgebiet, Peer Steinbrück beim Kaffee mit Barack Obama, Philipp Rösler auf Stippvisite in Silicon Valley - die Berliner Wahlkampfmaschine läuft auf Hochtouren. Immer dabei die Medien, stets auf der Jagd nach dem besten Bild oder der besten Schlagzeile.

Weit und breit kein Sommerloch in Sicht.

Die Frage nach der Distanz zum Objekt der Berichterstattung, eine Frage so alt wie der Journalismus selbst, scheint in diesen hektischen Tagen niemanden zu interessieren. Doch wer setzt eigentlich die Themen? Sind es die Medien, oder treibt der Politzirkus die Journalisten in der Manege vor sich her? Wer bestimmt, was gesendet und geschrieben wird?

Mittendrin die Online-Medien, die längst eigene Plätze in der Kanzlerinnenmaschine haben, die die klassischen Medien übertrumpfen in Schnelligkeit, Fantasie und Einfluss, wie manche konstatieren.
Wie also steht der Hauptstadtjournalismus in den Wochen vor der Bundestagswahl da? Die Sendung "Das Medienquartett" versucht, die Berliner Käseglocke zu lüften. Es diskutieren:

- Stephan-Andreas Casdorff, Chefredakteur Der Tagesspiegel
- Dr. Hajo Schumacher, Journalist
- Axel Vornbäumen, Leiter des stern-Parlamentsbüros, Berlin
- Birgit Wentzien, Chefredakteurin Deutschlandfunk

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Das Kulturgespräch

Philosophie "Wann bin ich wirklich ich?"

Uli Blumenthal, Prof. Wolfgang Prinz, Prof. Bernhard Pörksen, Dr. Thomas Oberender, Andreas Sentker (v.l.)

Jeder sucht nach dem Echten, dem Authentischen. Aber was ist das, und wie findet man es? Dieser Frage widmet sich das 54. "ZEIT"-Forum der Wissenschaften.

MedienquartettFrisierte Fakten und Skandalspiralen: Medien in der Glaubwürdigkeitskrise

Moderator Johannes B. Kerner (r) sitzt in Köln (Nordrhein-Westfalen) in der ZDF-Show "Deutschlands Beste - Männer" neben seinen Gästen: Comedian Olaf Schubert (l-r), Comedian Michael «Bully» Herbig, Sportlerin Maria Höfl-Riesch, Journalist Claus Kleber, Sportler Franz Beckenbauer und Moderator Günther Jauch. Im Hintergrund ein Bild von Politiker Helmut Schmidt, der auf Platz Eins gewählt wurde.

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen musste sich in jüngster Vergangenheit zu Manipulationen bekennen, beispielsweise bei den Nominierten von "Deutschlands Beste" im ZDF. Wie ist es seither um die Glaubwürdigkeit bestellt? Diese und andere Fragen diskutiert das Medienquartett live in Berlin.

GesellschaftSelbstermächtigung als transkulturelle Praxis

Türkische Bürger schreien Slogans am ersten Tag des Ramadan - die Gezi-Proteste gegen die türkische Regierung am 09 Juli 2013 in Istanbul

Obwohl oder weil nicht hinreichend definiert, scheint sich der Begriff "Selbstermächtigung" als Deutungsbegriff für politische Protesthaltungen in "spätmodernen" Gesellschaften zu etablieren.