Lebenszeit / Archiv /

 

Mehr als nur ein Schuldenberg

Was hinterlässt die Generation 60-plus ihren Kindern?

Eine Sendung von Petra Ensminger und Michael Roehl (Moderation)

Was gibt die Generation 60-plus jenseits des Schuldenberges weiter?
Was gibt die Generation 60-plus jenseits des Schuldenberges weiter? (AP)

Was hinterlässt die Generation 60-plus eigentlich ihren Kindern? Wer diese Frage stellt, bekommt schnell als Antwort: Schuldenberg und Eurokrise. Doch ist dies tatsächlich das einzige Erbe einer Generation, die teilweise noch den Zweiten Weltkrieg erlebt hat, den Wiederaufbau Deutschlands, das Wirtschaftswunder, die Entstehung eines einheitlichen Europas und schließlich den Mauerfall?

Was also gibt die Generation 60-plus – jenseits des Schuldenberges- weiter an historischen Erfahrungen, Lebensweisen und Werten? Worauf können die jetzt im Arbeits- und Sozialleben voll aktiven nachfolgenden Generationen aufbauen? Und wo ist möglicherweise aus Sicht der jüngeren Generationen eine Kurskorrektur erforderlich, weil unsere Art zu leben nicht mehr zukunftsfähig ist, wie es Alois Glück formuliert hat, der Vorsitzende des Zentralkomitees der deutschen Katholiken?

"Mehr als nur ein Schuldenberg - Was hinterlässt die Generation 60-plus ihren Kindern?", unser Thema heute in der Lebenszeit.

Und mit dabei sein werden:

- Prof. Dr. Ursula Lehr, Bundesministerin a.D., Alternsforscherin und Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, BAGSO
- Katja Gäbler und Fabian Wehner, Projekt "Reden, Unbedingt!", www.reden-unbedingt.de
- Dr. Claus Schäfer, Experte für Einkommens- und Vermögensverteilung am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Gewerkschaften (WSI)

Sie können mitdiskutieren. Die bundesweit kostenfreie Telefonnummer lautet: 00800 4464 4464, oder Sie schreiben eine E-Mail an lebenszeit@dradio.de.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Lebenszeit

Virtuelle Welten Wie sich das Spielen verändert hat

Die Spielfiguren des Monopoly-Spiels sind auf dem Spielbrett zu sehen.

"Mensch ärgere dich nicht" – seit 100 Jahren versuchen wir dieser Spielaufforderung zu folgen. Dabei sind wir jedes Mal verzweifelt, wenn nach etlichen Rausschmissen alle Figuren wieder auf Anfang stehen. Und spätestens wenn mal wieder die horrende Miete für das Haus in der Schlossallee fällig wird, zeigt sich bei "Monopoly", wer mit Würfelglück und Taktik das Rennen macht.

LebensspurenWas bleibt von mir nach meinem Tod?

Eine Urne mit einer Rose auf der Vorderseite. 

Unser Leben hat seinen Anfang mit unserer Geburt. Und unser Leben hat ein Ende: den Tod. Persönlich fragen sich die Meisten, was wohl für uns danach kommt. Genauso wichtig aber sind die Gedanken darüber, was von jedem einzelnen von uns nach seinem Sterben auf der Welt zurückbleibt.

GesellschaftDie umstrittene Fixierung in Pflegeheimen

Eine alte und demenzkranke Frau sitzt am 29.11.2012 in einem Pflegeheim in Frankfurt an der Oder in Brandenburg.

Ob mit Gurten, Bandagen, Bettgittern, oder Psychopharmaka: In Deutschland ist es in der Pflege nach wie vor Alltag, Menschen ruhig zu stellen, sie zu fixieren. Ans Bett gefesselt kommt es nicht selten zu Verletzungen, Prellungen und gar Todesfällen, die Quälerei ist dabei wenig dokumentiert.