Forschung Aktuell

Freitag, 8. Juni 2012

Biologie Drei Schichten schützen Krebs-Keulen vor Bruch.

Die Clown-Fangschreckenkrebse jagen Beute auf ziemlich einmalige Weise. Statt Scheren haben diese Tiere keulenartige Auswüchse. Sie können diese mit sehr großer Wucht auf die Schale von Schnecken oder Muscheln schleudern, und diese dabei zertrümmern – ohne, dass die körpereigene Schlagwaffe dabei zu Bruch geht. Das liegt, so Wissenschaftler aus den USA und Singapur in "Science", an dem besonderen Aufbau der Keulen: Zuoberst findet sich ein hartes Mineral, das auch in den Zähnen von Säugetieren vorkommt. Darunter lagert ein weiches, organisches Material, dessen Fasern kreuz und quer strukturiert sind. An den Flanken der Schlaginstrumente schließlich findet sich eine dritte Schicht. Dieser Aufbau führt dazu, dass Spannungen und Risse regelrecht abgeleitet werden. Die Keule der Krebse bleibt damit funktionsfähig, selbst wenn sie beschädigt wird. //[gät]//

(Quelle: Science)

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Forschung Aktuell

Ebola-VirusZMapp kann schwerkranke Affen heilen

US-Arzt Kent Brantly infizierte sich in Liberia mit dem lebensgefährlichen Ebola-Virus und wird nun in der Universitätsklinik Emory betreut.

Eine Studie im Fachmagazin Nature zeigt: Das Mittel ZMapp scheint äußerst wirksam zu sein gegen Ebola - zumindest bei Affen. Allerdings sind die Vorräte bereits aufgebraucht. Es wird vermutlich Wochen dauern, bis die nächsten Dosen hergestellt sind. Ab 2015 soll ZMapp dann am Menschen getestet werden.